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Very Bad Things |
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13.05.1999: |
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| Genre: | makabres Hochzeitsdrama (lt. Filmverleih beschrieben als Thriller/Komödie) |
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| Regie: | Peter Berg | |||||||||||
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| Inhalt: | Kyle (Jon Favreau)
möchte seine Laura (Cameron Diaz) heiraten. Während diese ihn schon mit ihren
perfektionistischen Planungen für den "wichtigsten und schönsten Tag ihres
Lebens" verrückt macht, denkt Kyle eigentlich eher an die Junggesellenabschiedsparty
die seine Freunde Moore (Leland Orser), Michael (Jeremy Piven), Adam (Daniel
Stern) und Boyd (Christian Slater) für ihn geplant haben. Es heißt
"Party on" in Las Vegas: Spielen, Saufen, Drogen - und natürlich eine
Stripperin... An dieser Stelle beginnt wird dann erstmals das junge Glück von Kyle und Laura gefährdet, als die Stripperin bei einem "Unfall" zu Tode kommt. Boyd, der offensichtlich eine Psychotherapie in Selbstbeherrschung und Selbstüberwindung hinter sich hat, schmiedet die verrücktesten Pläne, um das Freundesquintett vor dem Arm des Gesetzes zu beschützen... An dieser Stelle mehr zu verraten, würde dem Film alle Überraschungsmomente nehmen, von denen er im weiteren fast ausschließlich lebt! |
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| Kritik: | Cameron
Diaz, obwohl nicht oft zu sehen, ist die Szene der hysterischen Fast-Ehefrau auf den Leib
geschrieben (spielte sie ja auch schon in "Die Hochzeit meines besten
Freundes"). Ein Christian Slater der sich in seinen Wahn hineinsteigert und ein Jon
Favreau der krampfhaft versucht, seine davonschwimmende Lebensplanung festzuhalten - die
meisten Charaktere des Films werden gut mit Leben gefüllt und wirken echt überzeugend.
Einzig Daniel Stern als jüdischer Familienvater Adam macht nichts anderes als hysterisch
zu schreien oder keine Luft zu kriegen - echt schwach...Das ist sowieso ein Aspekt, unter dem der Film auf weiten Strecken sehr leidet: Die fünf Freunde sind nicht zu einer normalen Unterhaltung fähig, sondern fallen sich ins Wort und schreien meist wild durcheinander. An dieser Stelle hat man es bei der Synchronisation teilweise etwas übertrieben - weniger laut wäre oft besser gewesen (wie im Original). Die musikalische Untermalung ist oft unauffällig, meistens aber sehr gut passend. Peter Berg arbeitet bei Very Bad Things in einigen parallel ablaufenden Szenen mit filmischen Mitteln, die einigen noch aus "Sliding doors" bekannt sein sollten. Zu Beginn dieses Films fragt man sich des öfteren "Und? Was soll das jetzt geben?", legt Very Bad Things doch sehr viel Wert auf Atmosphäre und scheinbar sinnlose Dialoge. Ohne wirklichen Spannungsbogen geht es los. Aber später wird alles so makaber, daß man kaum noch glauben kann, was einem da vorgespielt wird: Es ist quasi nicht mehr steigerbar. Als absolut perfekt ist das Ende des Films zu bezeichnen. |
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Dieser Film wurde bewertet von: |
![]() Was macht man mit 'ner Leiche? In der Wüste vergraben, ist doch klar!
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very bad things (sofern schon verfügbar)
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