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Very Bad Things

  
Wie makaber kann es sein? Fünf Freunde haben nach einer Junggesellenabschiedsparty plötzlich eine Leiche zu entsorgen. Mit Cameron Diaz und Christian Slater.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

13.05.1999:
Very Bad Things

**** *** ***
*** **** -
**** **** 77%
  
Genre:

makabres Hochzeitsdrama (lt. Filmverleih beschrieben als Thriller/Komödie)

     
Regie: Peter Berg
  

 Very Bad Things Very Bad Things
Wann endlich ist er tot (Foto links)? Rechts: Die stolze Braut
(Cameron Diaz) in der Mitte der Hochzeitsgesellschaft...

Inhalt: Kyle (Jon Favreau) möchte seine Laura (Cameron Diaz) heiraten. Während diese ihn schon mit ihren perfektionistischen Planungen für den "wichtigsten und schönsten Tag ihres Lebens" verrückt macht, denkt Kyle eigentlich eher an die Junggesellenabschiedsparty die seine Freunde Moore (Leland Orser), Michael (Jeremy Piven), Adam (Daniel Stern) und Boyd (Christian Slater) für ihn geplant haben. Es heißt "Party on" in Las Vegas: Spielen, Saufen, Drogen - und natürlich eine Stripperin...

An dieser Stelle beginnt wird dann erstmals das junge Glück von Kyle und Laura gefährdet, als die Stripperin bei einem "Unfall" zu Tode kommt. Boyd, der offensichtlich eine Psychotherapie in Selbstbeherrschung und Selbstüberwindung hinter sich hat, schmiedet die verrücktesten Pläne, um das Freundesquintett vor dem Arm des Gesetzes zu beschützen...

An dieser Stelle mehr zu verraten, würde dem Film alle Überraschungsmomente nehmen, von denen er im weiteren fast ausschließlich lebt!

  
Kritik: Very Bad ThingsCameron Diaz, obwohl nicht oft zu sehen, ist die Szene der hysterischen Fast-Ehefrau auf den Leib geschrieben (spielte sie ja auch schon in "Die Hochzeit meines besten Freundes"). Ein Christian Slater der sich in seinen Wahn hineinsteigert und ein Jon Favreau der krampfhaft versucht, seine davonschwimmende Lebensplanung festzuhalten - die meisten Charaktere des Films werden gut mit Leben gefüllt und wirken echt überzeugend. Einzig Daniel Stern als jüdischer Familienvater Adam macht nichts anderes als hysterisch zu schreien oder keine Luft zu kriegen - echt schwach...

Das ist sowieso ein Aspekt, unter dem der Film auf weiten Strecken sehr leidet: Die fünf Freunde sind nicht zu einer normalen Unterhaltung fähig, sondern fallen sich ins Wort und schreien meist wild durcheinander. An dieser Stelle hat man es bei der Synchronisation teilweise etwas übertrieben - weniger laut wäre oft besser gewesen (wie im Original).

Die musikalische Untermalung ist oft unauffällig, meistens aber sehr gut passend. Peter Berg arbeitet bei Very Bad Things in einigen parallel ablaufenden Szenen mit filmischen Mitteln, die einigen noch aus "Sliding doors" bekannt sein sollten.

Zu Beginn dieses Films fragt man sich des öfteren "Und? Was soll das jetzt geben?", legt Very Bad Things doch sehr viel Wert auf Atmosphäre und scheinbar sinnlose Dialoge. Ohne wirklichen Spannungsbogen geht es los. Aber später wird alles so makaber, daß man kaum noch glauben kann, was einem da vorgespielt wird: Es ist quasi nicht mehr steigerbar. Als absolut perfekt ist das Ende des Films zu bezeichnen.

  

Dieser Film wurde bewertet von:
RS
(Cineclub)
und
honk,
Thoko,
Yoshi
(Level-X)

Texte:
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Very Bad Things
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