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Cineclub News

Mittwoch, den 25.10.2023

Horror-Destinations – die besten Drehorte als Reiseziele

Reisen zu bekannten Schauplätzen von Filmen und Serien stehen hoch im Kurs. Vor allem Island mit Herr der Ringe, die USA mit Drehorten berühmter Filme in Kalifornien oder auch England mit Kulissen bekannter Serien wie House of the Dragon oder Bridgerton locken jedes Jahr viele Film- und Serienfans an. Aber fernab der traumhaften Kulissen von Dramen und Romantik gibt es auch jede Menge Drehorte von Horrorfilmen, die einen Besuch wert sind. Wir haben die besten Tipps für Reisen an düstere Drehorte von Horrorfilmen für ein ganz besonderes Halloween-Erlebnis gesammelt.

Horror-Destinations mit Übernachtungsmöglichkeit weltweit

Echte Horrorfans machen ihre Serien- oder Filmreisen nicht zu den Schauplätzen von Games of Thrones oder The Crown. Sie zieht es an die schaurigen Drehorte, die es auf der ganzen Welt gibt. An einigen der gruseligsten Drehorte kann man sogar übernachten. Hier sind die Top 3 der Horror-Destinations für Gruselfeeling pur an Halloween.

The Stanley Hotel und Timberline Lodge aus Shining

Der Meister des Horrors ist zweifelsohne Stephen King. Dem Autor kam die Idee zum Klassiker Shining in einem Hotel, in dem auch Horrorfans heute übernachten können. Im The Stanley Hotel, welches als Inspiration und Kulisse für Buch und Film diente, kann man eine Nacht verbringen und sich wie Stephen King in Zimmer 217, oder aber Hauptperson Jack verbringen, der im vom Stanley inspirierten Overlook-Hotel dem Wahnsinn verfiel. Mit im Schnitt 299 Dollar und den Kosten der Reise nach Colorado ist das schaurige Vergnügen allerdings nicht gerade billig.


Das Stanley Hotel selbst ist nicht der Drehort des Films Shining, sondern gedreht wurde in der Timberline Lodge. Auch hier kann man übernachten. Die Preise für ein Zimmer beginnen hier bei 175 Dollar.

Oakley Court aus Dracula

Im Landhaus Oakley Court wurden gleich mehrere Grusel- und Horrorfilme gedreht. Der berühmteste ist sicherlich Bram Stoker's Dracula und einige weitere Dracula Filme wie Frankensteins Flucht oder Dracula und seine Bräute. Das englische Landhaus im neugotischen Stil ist heute ein Luxus-Hotel. Ab einem Preis von 275 englischen Pfund ist man dabei.

Hotel Vertigo aus Vertigo

Das berühmte Hotel Vertigo, in dem der Hitchcock-Klassiker Vertigo gedreht wurde, begrüßt ebenfalls gern Gäste, die so richtig in die Kulisse und das Feeling des berühmten Psycho-Thrillers eintauchen möchten. Wer im Boutique-Hotel, in dem in der Lobby Vertigo in Dauerschleife läuft, buchen möchte, muss nach San Francisco reisen und mit einem Zimmerpreis ab 250 Dollar rechnen.

Drei Drehorte in Deutschland, bei denen sich ein Besuch lohnt

Wer nicht so weit weg möchte, kann sich oder andere zu Halloween mit einer Kurzreise innerhalb Deutschlands beglücken. Drei Orte haben wir herausgesucht, an denen man Filmluft schnuppern kann. Es werden und wurden nämlich auch in Deutschland so einige Horrorfilme und Serien gedreht. Oft sind es Bäder und besondere Häuser wie das Johannisbad in Zwickau, wo vor ein paar Jahren Gore Verbinski "A Cure of Wellness" inszenierte, oder Orte über eine ganze Stadt wie Berlin verteilt, die als Kulisse dienten. Drei besonders bekannte Filme und Serien haben wir herausgepickt. Man kann hier zwar nicht übernachten, aber sich ganz bestimmt ein bisschen gruseln und sich auf die Spuren von Geschichten machen.

Wismar Nosferatu

Der berühmte Klassiker unter den Horrorfilmen Nosferatu wurde in der Hansestadt Wismar gedreht. 2022 feierte der Film sein 100-jähriges Jubiläum. Gleich zwei Gründe, Wismar einen Besuch abzustatten. In der Stadt kann man nicht nur das berühmte Wassertors, sondern auch den alten Hafen, die Kirchen und den Marktplatz besuchen und sich auf die Spuren von Graf Orlok begeben.

Beelitz Heilstätten

Natürlich darf Beelitz Heilstätten in der Liste nicht fehlen. Die Kulissen der Serie sind zwar kein Lost Place, muten aber so an. Die Gebäude der Kliniken sind verfallen, einige können mit Tourguides auch von innen besichtigt werden. Beelitz Heilstätten ist mit Baumwipfelpfad und verschlungenen Wegen über das Gelände ein echtes Erlebnis.

Brandenburg Dark

Das Wohnhaus der Familie Kahnwald aus der Serie Dark kann man in Brandenburg finden. Die Netflix-Serie ist zwar kein einschlägiger Horrorfilm, bietet aber genügend gruselige Momente und düstere Szenen, die es wert sind, in diese Liste aufgenommen zu werden. Das Haus am nördlichen Rand von Berlin ist bewohnt, hat aber mit der Umgebung drumherum eine ganz besondere Ausstrahlung. Viele Szenen der Serie kann man sich hier in Erinnerung rufen.
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Freitag, den 13.10.2023

Klappe, die erste - in diesen Casinos wurden bereits Filme gedreht

Glücksspiel und Filme sind eng miteinander verbunden, wie Klassiker im Stil von "Casino Royale" zeigen. Die Handlung spielt nicht selten in echten Spielbanken, Las Vegas ist ein beliebter Drehort für Hollywood-Akteure. Aber welches sind die beliebtesten Casinos, in denen bereits echte Filmteams zum Einsatz kamen. Die nachfolgende kleine Expedition entlarvt die Geheimnisse der spektakulärsten Drehorte.

Mitten in Vegas - das Bellagio

Einer der spannendsten Casinofilme der heutigen Zeit ist Oceans Eleven. Zentraler Drehort war das Bellagio Hotel und Casinoresort im Herzen von Las Vegas. Wer sich heute den Wunderkino Test anschaut weiß, dass Glücksspiel immer häufiger auf digitaler Ebene stattfindet. Locations wie das Bellagio ziehen aber nicht zuletzt aufgrund der filmischen Geschichte Scharen an Spielern und Publikum an.

Und nochmal Oceans 11 - das Mirage in Vegas

Die Banditen sind längst bei Oceans 12 und 13 angekommen, Fans haben aber immer noch die spannenden Auftritte von Danny und Co. im Mirage (Las Vegas) vor Augen. Auch dieses Casino war einer der Drehorte des spannenden Ganovenfilms. Ein Novum war es für die Spielbankbetreiber nicht, denn schon im Jahr 1997 fanden hier Filmdrehs statt. Damals kam der Film Vegas Vacation auf die Leinwand. Die Rollen der Griswolds suchten Unterschlupf im legendären Mirage.



Danny Ocean kennt sie alle - das MGM Grand in Las Vegas

Und noch einmal Las Vegas. George Clooney aka Danny Ocean gibt sich mit einem Coup nicht zufrieden. Kein Wunder also, dass auch das MGM Grand im Film von den Ganoven überfallen werden soll. Auch für dieses Haus war es nicht das erste Mal, dass Kameras auf Top-Schauspieler gerichtet waren. Im Jahr 1988 erschien der emotionale Film Rain Man, der sich um Charlie und seinen autistischen Bruder Raymond dreht. Als es zu schwierigen familiären Szenen kommt, erholt sich Tom Cruise in seiner Rolle als Charlie beim Blackjack, hierfür sucht er das MGM Grand auf.

Hollywood in Deutschland - das Casino Baden Baden auf Abwegen

Der Kult-Komiker Otto Waalkes ist bekannt für seinen Klamauk auf der Leinwand und so wundert es nicht, dass er unter dem Titel Otto´s Eleven ebenfalls auf Casinojagd ging. Als Kulisse standen nicht etwa die Häuser in Las Vegas zur Verfügung, sondern das legendäre Spielhaus in Baden-Baden. Es ist eines der ältesten Etablissements in Deutschland und bot damit die perfekte Kulisse für Ottos Ganoventruppe.

Baden-Baden war aufgrund des Alters schon häufiger Drehort für kleinere Filme. Im Jahr 1975 kam der Film Royal Flash auf die Mattscheibe, einzelne Teile wurden vor der Kulisse des renommierten Casinos gedreht. Deutlich bekannter ist der Titel "The Gambler", für den Baden-Baden erneut die Türen öffnete. Es ist die Verfilmung eines bekannten Romans, der von Fjodor Dostojewski geschrieben wurde.

Fazit: Casinos als Leinwand - die beliebten Kulissen

Es braucht keine CGI-Effekte, um ein Feeling wie in Las Vegas zu erwirken. Für die großen Casinos ist es eine Ehre, wenn Hollywoodstars wie George Clooney einkehren und dort ihre Filme drehen. Hinzu kommt der Werbeeffekt, denn die Gäste möchten natürlich dort sitzen, wo zuvor die Stars waren.
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Dienstag, den 10.10.2023

Interessante Filme über Journalismus und Werbung

Seitdem es Filme gibt, erscheinen auch immer wieder interessante Meisterwerke, in denen es um Journalismus oder Werbung geht. Diese sind oftmals sehr beeindruckend und spiegeln das reale Leben wider. Einige dieser Filme sind echte Klassiker. Vor allem zeigen sie, wie schnell Falschmeldungen entstehen und diese ernsthaften Konsequenzen nach sich ziehen. Manchmal werden aber auch politische Ereignisse nachgestellt. Ein gutes Beispiel dafür ist der 1976 erschienene Film „Die Unbestechlichen“. In diesem Film ging es darum, wie es Journalisten gelungen ist, die Watergate Affäre aufzudecken. Durch diesen berühmten Film wurde erstmals auf beeindruckender Weise demonstriert, welche Macht Journalisten haben, wenn sie tiefgreifende Recherchen anstellen.

Filme mit besonderer Wirkung

Bereits 1974 kam der Film „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ in die Kinos. Der Untertitel dieses Films hieß „Ein Rufmordopfer schießt zurück“. Es ging in dem Film darum, dass einige Indizien dafür sprachen, dass Katharina Blum ihren Mann ermordet haben sollte. Für die Presse stand schon sehr früh fest, dass sie eine Mörderin ist. Deshalb wurde eine gravierende Kampagne gegen sie geführt. Die Veröffentlichungen in der Presse beeinflussten auch die Justiz. Die Öffentlichkeit hat erwartet, dass sie endlich verurteilt werden sollte. Daher wuchs der Druck auf die Staatsanwaltschaft und auf das Gericht. Als sich dann letztendlich herausstellte, dass Katharina Blum nichts mit dem Mord an ihrem Mann zu tun hatte, war es zu spät. Ihr Ansehen war zerstört. Als sich der Journalist, der alles ins Rollen brachte, bei ihr entschuldigen wollte, erschoss sie ihn kurzerhand und wurde dadurch dann doch noch zu einer Mörderin.

Ein weiterer interessanter Film, der 1992 erschien, heißt „Schtonk“. In diesem Film geht es darum, wie der Zeitschrift Stern gefälschte Tagebücher von Hitler zugespielt wurden. Diese wurden in der Zeitschrift veröffentlicht. Es entstand ein riesiger Hype daraus. Doch dann stellte sich heraus, dass die Tagebücher gefälscht waren. Dadurch entstand dem Magazin ein großer Imageschaden. Seit diesem Vorfall ist jedoch jedem Menschen klar geworden, dass Falschnachrichten jederzeit möglich sind. Auch renommierte Verlage fallen auf Betrüger rein. Genauso könnte es jederzeit wieder passieren mit aktuellen Nachrichten.

Beeindruckende Filme über Politik

Der Journalismus und die Politik gehören immer eng zusammen. Eigentlich sollte es natürlich so aussehen, dass die Journalisten der Bevölkerung die Politik erklären und Sachverhalte näher bringen. Dabei sollten Journalisten immer sachlich und neutral bleiben. In der Realität sieht es jedoch oftmals etwas anders aus. Es geht mitunter sogar so weit, dass Journalisten von Politikern für ihre Ziele eingespannt werden. Das wird in dem Film „Wag the Dog - wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt“ aus dem Jahre 1997 in beeindruckender Art und Weise aufgezeigt. In der Filmhandlung geht es darum, dass dem amerikanischen Präsidenten kurz vor seiner Wiederwahl vorgeworfen wird, ein minderjähriges Mädchen sexuell belästigt zu haben. Da es ihm jedoch nicht gelingt, die Anschuldigungen zurückzuweisen, helfen Journalisten ihm dadurch, dass sie von einem Krieg berichten, der gar nicht stattfindet. Die Folge davon ist, dass sich die Bevölkerung viel mehr für den Krieg interessiert, als für eventuelle Vergehen ihres Präsidenten. In diesem Film wird deutlich, wie es Politikern oftmals gelingt, die Medien zu instrumentalisieren und sie für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.

Interessante Filme über Werbung

Die Werbebranche spielt ebenfalls in einigen interessanten Filmen eine wichtige Rolle. Ein sehr beeindruckender Film aus diesem Genre heißt „Familie Jones - zu perfekt, um wahr zu sein“. Der Film kam im Jahre 2009 in die Kinos. Er dreht sich um eine Familie, die von einem Werbeunternehmen gecastet wurde, um Werbebotschaften zu transportieren. Sie sollten eine perfekte Familie spielen. Doch sie hat sich so in ihre Rolle hineingesteigert, dass sie ihre Werbeauftritte schon mit der Realität vermischen. Das führte dazu, dass sie sogar in eine Gegend umgezogen sind, die besser zu ihrer Werbung passt.

Wer nicht unbedingt einen Werbefilm drehen möchte und trotzdem Aufmerksamkeit herbeisehnt, kann auch einfach Schlüsselbänder bedrucken lassen. Damit lässt sich eine Menge erreichen. Zum einen können die Firmenfarben gewählt werden. Zudem lassen sich die Schlüsselbänder mit dem Firmenlogo und den Kontaktdaten bedrucken. Da fast jeder Mensch Schlüsselbänder nutzt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch andere Menschen aufmerksam oder neugierig auf das jeweilige Unternehmen werden.

Ein eher lustiger Film über Werbung heißt „Twinfruit - die Dose muss menschlicher werden“. In diesem Film wird die Werbebranche auf den Arm genommen. Obwohl der Zuschauer dabei herzlich lachen kann, zeigt er auf, wie es in den Werbeagenturen oftmals zugeht. Es ist ein sehr interessanter Film, den man gerne mehrfach ansehen kann.

Journalismus in Strafprozessen

Der Film „True Story“ aus dem Jahre 2015 handelt von einem Journalisten, der einen Mörder interviewt. Interessant ist dieser Film, weil es dem Mörder gelingt, den Journalisten zu instrumentalisieren. Damit beeinflusst er die Berichterstattung über sein Verbrechen. Sogar die Polizei, die Staatsanwaltschaft und der Richter lassen sich durch die positive Darstellung des Journalisten beeinflussen. Auch die gesamte Öffentlichkeit wird manipuliert, ohne dass sie es merkt. Dieser Film hat zwar nicht die besten Kritiken bekommen, aber er weist deutlich auf, wie Journalisten für die eigenen Vorteile manipuliert werden können. Das gelingt nicht nur Politikern, sondern auch Verbrechern.

Zusammenfassung

Zum Thema Journalismus und Werbung gibt es inzwischen unzählige Filme. In einigen Filmen werden wahre Begebenheiten aufgearbeitet. In anderen wiederum ist die Handlung frei erfunden. Es wird immer wieder gezeigt, wie sich Journalisten instrumentalisieren lassen. Dadurch rücken Politiker, Verbrecher und andere Personen des öffentlichen Interesses in ein ganz anderes Licht. Doch nicht jeder Film dieser Art behandelt ein ernstes Thema. Es gibt auch einige sehr lustige Komödien. Deshalb ist für jeden individuellen Filmgeschmack etwas dabei.
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Samstag, den 30.09.2023

Film- und Serienreisen liegen voll im Trend

Fantastische Filme besitzen etwas Unwirkliches. Deshalb ist es umso spannender, mit den eigenen Beinen genau dort zu stehen, wo Drachen, Monster und historisch gekleidete Krieger über die Leinwand sprangen. Reisen zu den Originalschauplätzen berühmter Filme und Serien gewinnen immer mehr Anhänger. Zumeist handelt es sich dabei um besonders charismatische Orte.

Urlaub in traumhafter Filmkulisse

Drehorte sind keine gewöhnlichen Plätze. Sie transportieren eine ganz bestimmte Botschaft, verfügen über eine außergewöhnliche Ausstrahlung und fesseln das Auge. Wer beispielsweise einen Fantasy-Streifen dreht, benötigt extravagante Landschaften für sein Vorhaben. Historienfilme spielen in einer anderen Zeit und verlangen nach einer mittelalterlichen Umgebung. Horrorfilme jagen uns nur deshalb einen Schauder über den Rücken, weil die Atmosphäre zu den Gruseleffekten passt. Reisen zu den Schauplätzen bekannter Filme und Serien wecken schon allein aus diesem Grund die Neugierde. Da sich zahlreiche Drehorte in Europa befinden, sind die Wege dorthin oft relativ kurz und die Reisekosten halten sich in Grenzen. Im Idealfall lässt sich der Urlaub mit einem Ausflug zu einem der Drehorte verbinden.

Die beliebtesten Reiseziele für Filmfreunde

Auf Film- und Serienfans warten in Europa die unterschiedlichsten Reiseziele. Viele davon sind oft nur wenige Kilometer vom Heimatort entfernt. Fans der Gangsta-Serie „4 Blocks“ folgen den Spuren der Familie Hamady in den Berliner Stadtbezirken Neukölln und Kreuzberg. Dort befinden sich die Sonnenallee und die High-Deck-Siedlung. In der El Salam Bäckerei gibt es wie im Film süßes Baklava zu kaufen. Interessante Filmschauplätze warten im Ausland unter anderem in der Nähe populärer Urlaubsorte. Nicht weit von Deutschland entfernt liegt in Österreich die Burg Kreuzenstein, die als Drehort für „The Witcher“ fungierte. Weiter südlich zählt Kroatien zu den Ländern, die Filmfans am meisten bieten. Karl-May-Freunde kommen an den Plitvicer Seen voll auf ihre Kosten. Auf den Reisenden warten imposante Wasserfälle und türkisblaue Seen in einer waldreichen Kulisse. Hier entstanden bekannte Winnetou-Filme, beispielsweise „Der Schatz im Silbersee“.

Der Reiz des Mittelalters

Historische Schauplätze üben eine ganz besondere Faszination aus. Deshalb zählen die Drehorte für die Fantasy-Serie Game of Thrones zu den populärsten Reisezielen. Die Serie produzierte man an verschiedenen Orten der Erde. Auch Kroatien spielt hier wieder eine übergeordnete Rolle. In Dubrovnik entstanden die Kings-Landing-Szenen. Die Burg Lovrijenac bildete eines der Zentren. Weitere Drehorte für Game of Thrones befinden sich unter anderem in Schottland, dem Land der magisch wirkenden Burgen und Schlösser. Bei der Burg Winterfell handelt es sich um Doune Castle. Die Burg diente auch beim Dreh für den Film „Ritter der Kokosnuss“ als Kulisse und mimte die Burg Leoch für die Serie „Outlander“. Darüber hinaus ist Doune Castle das ideale Reiseziel für alle Menschen, die sich gerne gruseln. In dem alten Gemäuer geht der Legende nach der Geist von Maria Stuart um. Noch höher im Norden entstanden ebenfalls spannende Filme. Eine Reise zum Skókafoss in Island führt zu den Drehorten der kanadischen Erfolgsserie „Vikings“. Zudem gibt es in nahezu jeder europäischen Hauptstadt Drehorte für irgendwelche Filme oder Serien. Paris war bereits hundertfach Schauplatz für diverse Produktionen. Das trifft auch auf Rom und London zu. Um den Überblick zu behalten, bietet TUI eine interaktive Karte mit etwa 555 Schauplätzen aus 65 Serien. Die Auswahl ist gigantisch. Viele Menschen befanden sich bereits an zahlreichen Drehorten, ohne zu wissen, dass es sich dabei um eine bekannte Filmkulisse handelt.

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Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf tui.com.

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Mittwoch, den 23.08.2023

Das sind die besten und schlechtesten James-Bond-Filme

Die James-Bond-Filmreihe hat sich ihren festen Platz in der Filmgeschichte gesichert. Die Abenteuer des britischen Geheimagenten faszinieren seit mehr als 60 Jahren dessen Fans. Hier treffen Action auf Eleganz und großartige Schauspieler. Doch das Niveau der Filme blieb im Laufe der Jahrzehnte nicht immer stabil.

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Exotische Schauplätze gehören zu jedem Film. Quelle: Pixabay.de

Einige Streifen zählen bis heute zu den Höhepunkten, während andere im Gegensatz dazu deutlich abfielen. Die folgenden James-Bond-Filme zählen zu den besten und schlechtesten, die das Licht der Leinwand erblickt haben.

Das sind die besten Auftritte von James Bond

„Goldfinger“ aus dem Jahr 1964

Der dritte Film des Originaldarstellers Sean Connery gilt bis heute als der beste Auftritt des Geheimagenten ihrer Majestät. Der charismatische Schotte prägte die Rolle über viele Jahre hinweg und lieferte mit „Goldfinger“ die perfekte Mischung aus Action, spektakulären Schauplätzen und Intrigen. Gert Fröbe als Bösewicht eine Leistung ab, die noch immer als Vorbild für seine zahlreichen Nachfolger gilt. Davon abgesehen führte Sean Connery in seiner Paraderolle einen Satz ein, der unvergessen geblieben ist und noch heute zum Standardrepertoire jedes Darstellers gilt. Er stellte sich mit den Worten: „Mein Name ist Bond, James Bond“ vor und behielt dies bei.

„Skyfall“ aus dem Jahr 2012

Lange Zeit galt Sean Connery als bestmöglicher Darsteller der Figur des James Bond als unantastbar. Doch mit Daniel Craig trat ein Schauspieler auf den Plan, der die Rolle neu interpretierte und erfolgreich in die Zukunft führte. Nie gelang ihm dies besser als im Meisterwerk „Skyfall“. Neuerlich trafen hier eine hervorragende Story, motivierte Hauptdarsteller und ein großartiger Regisseur aufeinander, um einen Bond-Film zu inszenieren, wie es ihn zuvor noch nicht gegeben hatte. Der Hochkaräter Sam Mendes auf dem Regie-Stuhl schickte seinen James Bond auf eine emotionale Reise in seine Vergangenheit.


An seiner Seite platzierte er mit 'M' das älteste Bondgirl der Reihe. Kameramann Roger Deakins zauberte Bilder auf die Leinwand, die im Finale an die Werke großer holländischer Meister erinnerten und die Spannung in nie gekannte Sphären katapultierten. Für den Titelsong verpflichten die Produzenten den erfolgreichsten Popstar der Welt. Adeles Song „Skyfall“ umrahmte den bisher finanziell erfolgreichsten Film der James-Bond-Reihe, der es mühelos in die Liste der besten Bond-Filme geschafft hat.

„Liebesgrüße aus Moskau“ aus dem Jahr 1963

Platz drei dieser Liste galt jahrelang als logischer Herausforderer von „Goldfinger“. Sean Connerys zweiter Auftritt als James Bond war die Vorlage für das moderne Actionkino. Die exotischen Schauplätze, eine packende Handlung und vor allem die legendäre Zug-Kampfszene prägten sich im Gedächtnis der Zuschauer ein. Heute gehört diese zur Ausstattung jedes guten Actionfilms. Sean Connery glänzte mit Ironie und seinem harten Auftreten und war spätestens ab diesem Zeitpunkt als Kino-Held etabliert.

„Casino Royale“ aus dem Jahr 2006

Nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Pierce Brosnan als James Bond schien die Filmreihe an einem Wendepunkt zu stehen. Dessen letzter Film hatte sich als künstlerischer Flop erwiesen, die Präsentation des Nachfolgers Daniel Craig sollte zum Desaster werden. Craig wurde per Motorboot auf der Themse zum Pressetermin gebracht, doch seine aus versicherungstechnischen Gründen verwendete Schwimmweste löste weltweit Häme aus. Dazu kam noch, dass er als erster Darsteller in der Rolle blonde Haare hatte, was viele Beobachter als Stilbruch bezeichneten.

Die Voraussetzungen für einen Erfolg erschienen also bereits vor Drehstart denkbar schlecht. Doch Daniel Craig überzeugte seine Kritiker mit einem fulminanten Auftritt in „Casino Royale“. Der Film griff den Traditionsbruch aktiv auf und stellte einen James Bond für das nächste Jahrhundert vor. Bereits die Einführungssequenz brach mit allen Regeln und zeigte Craig als frischen Agenten, der auf realistische Action und düstere Atmosphäre setzt.

Walther
Die Walther PPK gehört zur Ausstattung des Geheimagenten. Quelle: Pixabay.de

Davon abgesehen schaffte es „Casino Royale“ eine 20-minütige Poker-Szene als Schlüssel-Szene des Films zu präsentieren. Unter kräftiger Mithilfe eines österreichischen Poker-Dealers entstand so der spannungsgeladene Höhepunkt des Films, der den Trend hin zu Online Poker noch einmal kräftig befeuerte. Als Daniel Craig der Öffentlichkeit präsentiert wurde, lachten ihn viele Medien aus. Nach dem Kinostart von „Casino Royale“ lachte niemand mehr.

Doch nicht immer überzeugte James Bond auf der Leinwand. Schlechte Filme wechselten sich mit guten ab. Dieses „Gesetz“ gilt spätestens seit dem Engagement von Roger Moore und kann sogar bis in die Zeit von Daniel Craig beobachtet werden. Manchmal übertrieben es die Drehbuchautoren einfach, manchmal konnten die Actionszenen nicht überzeugen und manchmal waren die Darsteller einfach schon zu alt für die Rolle.

„Im Angesicht des Todes“ aus dem Jahr 1985

Das gilt beispielsweise für den Film „Im Angesichts des Todes“. Roger Moore war zu diesem Zeitpunkt bereits 57 Jahre alt und schleppte sich sichtlich müde durch den Film. Dabei hatte dieser durchaus zahlreiche Argumente auf seiner Seite. Da wären die charismatischen Bösewichte Christopher Walken und Grace Jones, der moderne Titelsong von Duran Duran oder die legendäre Actionszene am Eiffelturm, bei der ein Stuntman vom Pariser Wahrzeichen sprang und die Zuschauer staunend zurückließ.

„Stirb an einem anderen Tag“ aus dem Jahr 2002

Dieser Streifen beendete die Karriere von Pierce Brosnan als James Bond. Die absurde Story sorgte damals ebenso für Entsetzen, wie die schlechten CGI-Effekte und der Titelsong von Madonna. Was als Abfolge von Zitaten aus der James-Bond-Reihe gedacht war, entpuppte sich als Enttäuschung auf ganzer Linie. Danach trat Brosnan ab und Daniel Craig hatte seinen großen Auftritt. Nach seinem Rücktritt wartet jetzt die weltweite Fan-Gemeinde gespannt, wer James Bond in die Zukunft führen wird.
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Sonntag, den 30.07.2023

Nicht nur im wahren Leben beliebt wie eh und je: Glücksspiele

Wenn es um einen beliebten Zeitvertreib geht, gehört das Glücksspiel unbedingt dazu. Schließlich macht das Spielen von Blackjack, Poker und Roulette nicht nur eine Menge Spaß, sondern bringt noch weitere Vorteile mit sich: Mit Freunden zu interagieren oder durch das Spiel neue Bekanntschaften zu schließen, Nervenkitzel und Adrenalinrausch zu spüren und nicht zuletzt die Chance auf den großen Geldgewinn zu genießen — wer sich an einem Glücksspiel versucht, belässt es dabei selten bei nur einem Mal. Kein Wunder also, dass das Glücksspiel mittlerweile schon längst nicht mehr nur im realen Leben einen großen Stellenwert hat. Auch in Filmen und Serien dürfen Glücksspiele nicht fehlen.

Wer dem Glücksspiel nachgehen will, sollte einige Regeln beachten. So ist es sinnvoll, Online-Casinos mit Bedacht auszuwählen. Auch wenn die Auswahl entsprechender Anbieter im Netz mittlerweile immens ist, sind nicht alle davon auch wirklich seriös. Nach Rezensionen anderer Nutzer zu suchen, Casinos mit EU-Lizenz auszuwählen und zu überprüfen, ob das gewählte Casino auf der White List der GGL steht, sind Möglichkeiten, um die Sicherheit beim Spielen nicht außen vor zu lassen. Nicht zuletzt sollten Spieler zunächst nicht alles auf eine Karte setzen und zunächst mit kleineren Beträgen starten. Wer garantiert kein Risiko eingehen und dennoch in die Welt des Casinos eintauchen will, kann das mit entsprechenden Filmen tun.

Lustig von der ersten bis zur letzten Sekunde: „Hangover“

Mal wieder herzhaft lachen und eine Komödie der Extraklasse genießen: Der Film „Hangover“ macht es garantiert möglich. Ein Junggesellenabschied in Las Vegas nimmt nimmt hierbei eine unerwartete Wendung. Denn auch wenn eine ausgelassene Party geplant war, gerät diese vollständig aus dem Ruder und stellt die Freunde vor seltsame Herausforderungen. Wer nicht genug von der Komödie bekommt, kann sich dabei im Zuge eines Filme-Abends gleich alle drei Teile anschauen und seine Lachmuskeln dabei so richtig strapazieren.

Zwar weniger lustig, dafür aber garantiert nicht weniger unterhaltsam dürfte der Film „Casino“ sein. Hierbei handelt es sich um einen waschechten Gangster-Streifen mit Filmgrößen wie Robert DeNiro und Sharon Stone. Der Film ist dabei nicht nur spannend, sondern liefert außerdem jede Menge wissenswerte Informationen über die Spielstadt Las Vegas und ihre Geschichte.

„21“ sollten sich Hobby-Spieler nicht entgehen lassen

Ebenfalls als echter Klassiker der Filme, die sich mit dem Thema Glücksspiel befassen, zählt „21“. Dieser Film wird als Thriller und als Drama eingeordnet und verbindet damit das Beste aus beiden Genres. Spannend von der ersten bis zur letzten Sekunde: Nicht nur Fans des Glücksspiels kommen hier auf ihre Kosten. Stattdessen dürfte der Film, der sich hauptsächlich um das Spiel Blackjack dreht, auch all diejenigen begeistern, die sonst eher weniger damit am Hut hatten. Ein Professor des MIT und einige seiner Studenten nutzen hierbei ihr mathematisches Geschick, um mithilfe des Kartenzählens beim Blackjack zu punkten. Wer schon immer mehr über das Kartenzählen wissen wollte oder einfach nur einen spannenden Film genießen will, trifft hiermit die richtige Wahl.

Auch „The Gambler“ sollte unbedingt auf der Liste all derer stehen, die sich gerne spannende Filme zum Thema Glücksspiel ansehen wollen. Der Thriller handelt von einem waschechten Zocker, der nicht ohne das Spielen kann. Ob dieser am Ende tatsächlich den großen Gewinn erzielt, bleibt dabei jedoch selbst herauszufinden.
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Dienstag, den 04.07.2023

Es lebe die Leinwand

Das 40. Filmfest München brachte wieder alle in den Kinosälen zusammen – am Samstag ging die „große Party“ der Branche zu Ende. Ein Rückblick.

Barbara Sukowa war sichtlich gerührt, als sie aus den Händen ihrer Laudatorin Margarethe von Trotta den CineMerit-Preis entgegen nehmen konnte. Wie die Regisseurin dabei bemerkte, hatte sie Sukowa „zunächst für eiskalt“ gehalten. Vor allem die distanzierte Art der Schauspielerin war ihr negativ aufgefallen. So war Barbara Sukowa nicht gerade Trottas erste Wahl, als sie die Rolle der Rosa Luxemburg zu besetzen hatte. Lange machte sie beim Casting einen großen Bogen um sie, bis von Trotta zugeben musste, dass es keine bessere Wahl als eben Sukowa gab. Widerstrebend entschied sie sich um – und „hat es keinen Moment bereut.“ Die im ersten gemeinsamen Streifen so abweisende Darstellerin – vermutlich hatte dieses Verhalten die Rolle so erfordert – wandelte sich plötzlich in ein ausgesprochen freundliches Wesen. Und mutierte zum Liebling aller. Inzwischen ist die Freundschaft zwischen den beiden Damen längst groß und unauslöschlich. Ähnlich wie die Verbundenheit vieler Filmschaffender wie auch des Publikums zum Münchner Filmfest, das in diesem Jahr schließlich ein schönes Jubiläum feiern konnte.

Nachdem die Pandemie seit längerem der Vergangenheit angehört, wollen viele das verpasste Amusement nachholen. Dazu gehören auch Besuche im Kino oder eben auch bei entsprechenden Festivals der Branche. Neben dem Berlinale ist das Münchner Filmfest das eines der bedeutendsten in Deutschland. Seit 1983 lockt es jährlich Tausende in die bayerische Metropole. Die wichtigsten Stichpunkte in Kürze: An acht Festivaltagen zogen etwa 500 Filmpräsentationen und sonstige Veranstaltungen 58000 Neugierige an. Wie der künstlerische Leiter Christoph Gröner hervorhob, will das Filmfest München nach wie vor „alle, die Film lieben“ begeistern. Die Veranstalter wollen die Freude am Kino neu beleben. Gröner wird künftig den Job von Diana Iljine bestreiten, welche 2023 zum letzten Mal als Festivaldirektorin agierte. Diese wiederum betonte, dass sie froh und dankbar sei über die gelungenen „Kooperationen mit zahlreichen anderen Kulturinstitutionen wie dem Museum Brandhorst und dem Literaturhaus.“

Wie gewohnt, hagelte es in München gerne entgegengenommene Preise. So wurde etwa „Les filles d`Olfa“ des Regisseurs Kaouther Ben Hania mit dem Arri Award belohnt – als bester internationaler Streifen. Diese Wahl der Jury fiel einstimmig. Besonders hoben die Mitglieder hervor, dass „Les filles d`Olfa“ eine besondere, ganz eigene Handschrift trage. Mit ihrer Entscheidung wollten sie den Mut und die Entschlossenheit belohnen, solch eine cineastische Arbeit durchzuziehen. Das Drama „Fossil“ von Henning Beckhoff erhielt den Kritikerpreis Fipresci, während „Crowrä“ - ein Dokumentarfilm von Joao Salaviza und Renee Nader Messora - mit dem Cinevision Award belohnt wurde. Wie es in der Begründung lautet, beeindrucke vor allem die Kombination realer und fiktiver Elemente, mit denen die Geschichte des indigenen Volks der Kraho hier präsentiert werde.

„Augure“ von Baloji wurde mit dem in diesem Jahr erst zum zweiten Mal verliehenen Cinerebel Award ausgezeichnet. Über den Gewinn des Cinekindl Awards für den herausragendsten Kinderfilm durfte sich der Cast rund um Johan Rosells Film „Nelly Rapp – der dunkle Wald“ freuen. Dabei geht es um die spannenden Abenteuer einer ganz besonderen Agentin. Der One-Future-Preis ging an die Komödie „Siccità“ von Paolo Virzi. Deren Regisseur Michael Verhoeven hielt den One-Future-Ehrenpreis für sein Gesamtwerk in Händen. Marcus H. Rosenmüllers „Neue Geschichten vom Pumuckl“ errangen den Publikumspreis des Kinderfilmfests; das historische Drama „Unruly“ von Malou Reymann erhielt den Fritz-Gerlich Preis.

Auch die Nachwuchsstars der deutschen Filmszene wurden umfangreich gewürdigt. Für das Multi-Kulti-Drama „More than strangers“ belobigte die Jury Regiearbeit von Sylvie Michel in Form des Förderpreises Neues Deutsches Kino. Das beste Drehbuch kam von Merle Grimme für „Clashing Differences“, während Uschi Feldges mit „Leere Netze“ für ihre „Produzentische Leistung“ belohnt wurde. Dor Aloni erhielt den Schauspielpreis; in „Südsee“ hatte der 1987 in Israel geborene Regisseur und Darsteller besonders überzeugt. (rousseau)
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Dienstag, den 27.06.2023

Indiana Jones 5: Harrison Ford schlüpft erneut in legendäre Rolle

Das lange Warten hat ein Ende, denn der neue Indiana Jones kommt Ende Juni in die deutschen Kinos. Insgesamt 15 Jahre sind seit dem vierten Teil der Saga vergangen, nun sind die Erwartungen der Fans dementsprechend groß. Statt auf eine jüngere Besetzung zu bauen, spielt Harrison Ford auch mit mittlerweile 80 Jahren immer noch den Actionhelden und löst damit Freudensprünge bei Filmliebhabern aus. An seiner Seite spielt Ausnahmeschauspielerin Phoebe Waller-Bridge, die den Zynismus von Indy perfekt ergänzt!


Indiana Jones und das Rad des Schicksals

Als bekannt wurde, dass Harrison Ford viele Jahre nach dem bisher letzten Teil der Filmreihe erneut in seine legendäre Rolle schlüpfen würde, waren viele Indy-Fans begeistert. Der Streifen wurde lange geplant, bis zum großen Kinostart sind Jahre vergangen. Große Erwartungen gibt es auch deshalb, weil Indiana Jones und das Rad des Schicksals den Abschluss der Reihe bedeutet – kein Wunder, schließlich ist Harrison Ford nicht mehr der Jüngste! Der Film spielt im Jahr 1969, der Archäologe bereitet sich gerade auf seinen wohlverdienten Ruhestand vor, nachdem er viele Jahre an der Universität unterrichtet hat. Alles ändert sich jedoch, als seine Patentochter Helena zurück in sein Leben kommt, die gerade auf der Suche nach einem seltenen Artefakt in seinem Besitz ist. Das Rad des Archimedes soll angeblich in der Lage sein, Zeitreisen zu ermöglichen. Helena stellt sich schnell als Betrügerin heraus und stiehlt das wertvolle Stück, um es teuer zu verkaufen. Dabei kommt Indys alter Erzfeind, Jürgen Voller, ins Spiel, der das Ziel hat, die Weltgeschichte zu verändern. Die beiden haben jedoch nicht damit gerechnet, wie viel Power noch in dem alten Archäologen steckt. Der Ruhestand wird vertagt, Hut und Peitsche werden ausgepackt. Schon kann das Abenteuer beginnen!

Volle Starbesetzung zum großen Finale

Nicht nur Harrison Fords Auftritt lockt Besucher in die Kinos. "Indiana Jones und das Rad des Schicksals ist mit einer kompletten Starbesetzung ausgestattet." Als gewiefte Betrügerin geht Phoebe Waller-Bridge ins Rennen, die sich in den letzten Jahren ein beeindruckendes Portfolio als Schauspielerin, Autorin und Produzentin aufgebaut hat. Mit ihrer eigenen Serie Fleabag begeisterte sie die Massen auf Amazon Prime, als Ausnahmetalent unter den Filmschaffenden bewies sie sich außerdem mit der Show Killing Eve, die sie entwickelt, geschrieben und mitproduziert hat. Nachdem Phoebe Waller-Bridge die letzten Jahre oftmals hinter der Kamera gearbeitet hat, kann nun auch wieder ihr Humor, ihre Schlagfertigkeit und ihre Schauspielgabe an der Seite von Indy genossen werden. Der Widersacher Jürgen Voller wird im Film zwar als alter Bekannter des Archäologen portraitiert, ist aber noch nicht aus vorherigen Teilen bekannt. Gespielt wird er von keinem anderen als dem klassischen Bösewicht Mads Mikkelsen, der bereits in Filmreihen wie James Bond zum Erzfeind auserkoren wurde. Außerdem ist Indys Frau Marion wieder an seiner Seite, wie immer verkörpert von Karen Allen. Andere hochkarätige Akteure wie Antonio Banderas, Toby Jones und John Rhys-Davies sind ebenfalls dabei.  

Indiana

Indys Bedeutung in der Popkultur

Mit dem Film "Jäger des verlorenen Schatzes" kam der Charakter Indiana Jones 1981 zum ersten Mal auf die große Leinwand. Der charismatische Archäologieprofessor punktete mit zynischem Humor und jeder Menge Mut. Der Film von Steven Spielberg und George Lucas gewann nicht nur vier Oscars, sondern schuf gleichzeitig einen neuen Archetypen des Abenteurers, den man seither in unzähligen Filmen und Spielen wiederfinden kann. Sehen wir uns bspw. die Filme wie Die Mumie mit Brandon Fraser oder Das Vermächtnis der Tempelritter mit Nicolas Cage an, so wird schnell klar, welche Inspiration in die beiden Schatzsucher geflossen ist. Auch in der Spieleindustrie hat Indy seine Spuren hinterlassen. Zum einen findet man eine Vielzahl an Games, die direkt aus der Filmreihe entstanden sind: So z. B. der angekündigte Konsolentitel von Machine Games, der sowohl eine First- als auch Third-Person-Perspektive bieten soll (viel mehr ist darüber noch nicht bekannt) oder das Gelegenheitsspiel Indiana Jones Adventure World von Zynga, das auf Facebook gespielt werden kann. Im Game müssen Nutzer verschiedene Maps erkunden und nach Artefakten suchen. Viele Spiele, die von Indy inspiriert wurden, haben jedoch keine direkte Verbindung zum Franchise. Stattdessen findet man den Archetypen des Abenteurers basierend auf Indiana Jones wieder. Bei Slots wie John Hunter and the Quest for Bermuda Riches oder Rich Wilde and the Tome of Madness im PokerStars Games ist die Ähnlichkeit zu Harrison Fords Charakter kaum zu bestreiten. Dazu arbeiten die Automatenspiele mit antiken Schätzen als Symbole auf den Walzen und bauen auf mythologische Geschichten, die sich auch in der Filmreihe wiederfinden. Sogar der Videospielcharakter Nathan Drake aus der Uncharted-Reihe fällt in den heutigen Abenteurer-Archetyp und hat ein paar klare Gemeinsamkeiten mit Indiana Jones. Selbst bei Protagonistinnen wie Lara Croft könnte man diskutieren, wie viel Indy-Humor bei der Entwicklung des Charakters hineingeflossen ist. 

Auch wenn Indiana Jones und das Rad des Schicksals der letzte Teil der Filmreihe ist, wird sein archetypischer Charakter ein wichtiger Teil der Filmgeschichte und Popkultur bleiben. Bevor wir Abschied nehmen, geht es zum Glück noch einmal in die letzte Runde. Ob Indy immer noch so viel Action im Blut hat, wird der neue Streifen zeigen! 
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Sonntag, den 25.06.2023

Preisgekrönter Film "Die Wannseekonferenz" ab sofort in Chinas Kinos zu sehen

Der unter der unter der Regie von Matti Geschonneck entstandene Spielfilm “Die Wannseekonferenz” ist ab sofort in chinesischen Kinos zu sehen. Der Film wird auf über 2000 Kino-Leinwänden im ganzen Land gezeigt. Er schildert das Treffen führender Vertreter des NS-Regimes, bei dem die Organisation des systematischen, millionenfachen Massenmords an den Juden Europas geplant wurde. Weltweit wurde “Die Wannseekonferenz” bereits in über 100 Länder verkauft, darunter die USA, Japan und Israel. In der ZDFmediathek erzielte die Koproduktion bislang 2,82 Mio. Sichtungen und war dort der meistgesehene Spielfilm des Jahres 2022.

Der Film, der in Koproduktion mit dem ZDF entstand, erhielt im vergangenen Jahr zahlreiche Preise, unter anderem den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie “Bester Fernsehfilm” und “Bestes Buch”, die Gold World Medal bei den New York Festivals in der Kategorie “Films/Feature Films”, den Prix Europa als Bester Europäischer Spielfilm 2022. 2023 wurde “Die Wannseekonferenz” mit dem Grimme-Preis in der Kategorie “Fiktion” ausgezeichnet.

Das Drehbuch zu DIE WANNSEEKONFERENZ wurde verfasst von Magnus Vattrodt und Paul Mommertz. Die Teilnehmer der Konferenz wurden von Johannes Allmayer, Matthias Bundschuh, Maximilian Brückner, Fabian Busch, Jakob Diehl, Philipp Hochmair, Godehard Giese, Peter Jordan, Arnd Klawitter, Frederic Linkemann, Thomas Loibl, Sascha Nathan, Markus Schleinzer, Simon Schwarz und Rafael Stachowiak verkörpert.
(Quelle: Constantin)
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Sonntag, den 25.06.2023

Ab dem 3. Juli ist das Erfolgsformat ARD SOMMERKINO, das jährlich Millionen Zuschauer:innen erreicht, wieder da – mit hochkarätigen Filmen des nationalen wie internationalen Kinos.

Endlich Sommer, endlich wieder perfekte Unterhaltung!

Eröffnet wird das diesjährige Programm des „SommerKinos“ am 3. Juli 2023 um 20:15 Uhr mit der Verfilmung von Stefan Zweigs Weltbestseller „Schachnovelle“. In dem intensiven Drama liefern sich die Schauspieler Oliver Masucci und Albrecht Schuch ein ebenso herausragendes wie emotional-packendes Duell. Die ARD-Degeto-Koproduktion war u.a. siebenmal für den Deutschen Filmpreis nominiert. Oliver Masucci wurde für seine Leistung mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Darsteller ausgezeichnet.

Mit den weiteren ARD-Degeto-Koproduktionen „Es ist nur eine Phase, Hase“ (24. Juli 2023) mit Christoph Maria Herbst und Christiane Paul und „Guglhupfgeschwader“ (7. August 2023) als mittlerweile achtem Teil der erfolgreichen Kino-Krimi-Erfolgsreihe rund um Kommissar Eberhofer unterstreicht die ARD einmal mehr ihre Verbundenheit zum deutschen Kino. Abgerundet wird das Programm der deutschen Filme im ARD SommerKino durch zwei Komödien: der Free-TV-Premiere von „Es ist zu Deinem Besten“ (17. Juli 2023) mit u.a. Heiner Lauterbach, Jürgen Vogel und Janina Uhse sowie dem mit über fünf Millionen Besucher:innen gefeierten Bora-Dagtekin-Film „Das perfekte Geheimnis“ (10. Juli 2023). Der Kinohit mit Elyas M’Barek, Wotan Wilke Möhring, Florian David Fitz, Frederick Lau, Jessica Schwarz, Jella Haase und Karoline Herfurth war der publikumsstärkste deutsche Film des Jahres 2019.

Im internationalen Block des „SommerKinos“ bereitet einer der beliebtesten Schauspieler Skandinaviens, Mads Mikkelsen, mit dem Oscar-prämierten „Der Rausch“ (18. Juli 2023) und „Helden der Wahrscheinlichkeit“ (25. Juli 2023) den Zuschauer:innen hochkarätigen Filmgenuss. Darüber hinaus wird mit dem berührenden Drama „Beflügelt – Ein Vogel namens Penguin Bloom“ (1. August 2023) mit Naomi Watts sowie dem Justizthriller „Der Mauretanier“ (8. August 2023) mit Jodie Foster und Benedict Cumberbatch in den Hauptrollen große Hollywood-Starpower präsentiert. Nicht zuletzt die historische Komödie „À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen“ beweist, dass auch das diesjährige Programm des „SommerKinos“ wieder durch seine hohe Genrevielfalt besticht.

SommerKino am Montag um 20:15 Uhr

SommerKino am Dienstag um 22:50 Uhr


(Quelle: AIM)
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