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I, Robot |
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05.08.2004: |
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| Genre: | Science-Fiction / Thriller |
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| Regie: | Alex Proyas | |||||||||||
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| Inhalt: |
Del Spooner (Will Smith) hat seit einem traumatischen Erlebnis, an dem ein Roboter beteiligt war, keinerlei Vertrauen mehr in die Maschinen. Theoretisch sollten sie nach den von Dr. Lanning (James Cromwell) aufgestellten drei Regeln der Robotik handeln, so dass dem Schutz menschlichen Leben oberste Priorität eingeräumt wird. Trotzdem vermutet Spooner immer das Schlimmste. Er sieht zum Beispiel in einem mit Höchstgeschwindigkeit mit einer Handtasche rennenden Roboter sofort einen Handtaschendieb...
Doch auch andere Roboter in Spooners Nähe zeigen plötzlich unerwartete Fehlfunktionen, so dass er mehr um sein Leben rennen muss, als ihm lieb ist. Da ihm obendrein niemand glaubt, muss er seine Karriere aufs Spiel setzen, um den Fall zu klären. |
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| Kritik: |
Isaac Asimovs Roboter-Theorien waren schon so oft Thema von Filmen, dass man an sich fast schon gähnen möchte, wenn sein Name in den Credits zum Film auftaucht. Aber Drehbuchautor Jeff Vintar hat sich nicht nur präzise auf einen Punkt aus den Werken Asimovs konzentriert (Die drei Gesetze) sondern auch durch detaillierte Anspielungen auf die derzeitige Computer- und Wirtschaftswelt Denkanstöße geliefert, die zwar erst am Ende des Film klar erkennbar werden, doch dann umso mehr zum Nachdenken anregen. Will Smith zeigt sich direkt zu Anfang des Films von seiner schönsten Seite. Auch wenn dies bei Fans von Will Hoffnungen auf mehr wachsen lässt, hält sich der Film mit erotischen Elementen insgesamt doch sehr stark zurück. Dafür überzeugen die Action-Szenen und zahlreiche pointiert einfließende Dialoge. Wer sich während des Films über zahllose logische Unstimmigkeiten ärgert, der wurde geschickt getäuscht, denn das Ende erklärt alles. Mit wahrem Perfektionismus müssen Jeff Vintar und vor allem Regisseur Alex Proyas jedes Detail mehrfach überprüft haben, so dass am Ende ein (für Science-Fiction) ungewöhnlich stimmiges Bild entsteht.
Die Unnahbarkeit, die Bridget Moynahan ihrer Rolle verleiht, ist zwar nicht neu, aber dank ihrer glaubhaften Umsetzung eine angenehme Abwechslung. Sie ist neben Spooners Großmutter auch gleichzeitig die einzige Frau, die in „I, Robot“ auftaucht (von ein paar winzigen Nebenrollen mal abgesehen). Die Umsetzung der Roboter wirkt glaubhafter, als die sonstige Umsetzung der Welt des Jahres 2035. Der eigens für Audis Product-Placement hergestellte Sportwagen mit Kugeln statt Rädern und die computergesteuerten Tunnelfahrten durch die Stadt sind zwar nicht so unwahrscheinlich, werden aber wohl kaum innerhalb von 30 Jahren den jetzigen Straßenverkehr und die jetzigen Autos ersetzen. Ebenso wenig dürfte es von den in Science-Fiction-Filmen so beliebten sprechenden Video-Anzeigetafeln in den Städten wimmeln. Hier will der Film etwas überdeutlich den Sprung in die Zukunft darstellen... Insgesamt kann „I, Robot“ zunächst durch Tempo und Action überzeugen, wird aber erst durch die gelungene Auflösung zu einem Cineclub-Filmtipp!Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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