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Star Trek Into Darkness


  
Captain Kirk (Chris Pine), Spock (Zachary Quinto) und die Besatzung der Enterprise müssen sich in klingonisches Territorium vorwagen, um die Ein-Mann-Armee John Harrison (Benedict Cumberbatch) zu stoppen. Wendige Fortsetzung zu J.J. Abrams Reboot „Star Trek“ von 2009 und ein fast perfektes Sci-Fi-Action-Spektakel.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

09.05.2013:
Star Trek Into Darkness

**** *** ****
***** **** ***
**** ***** 92%
  
Genre:

Science-Fiction / Action-Drama

  

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Regie: Jeffrey (J. J.) Abrams
  

Star Trek Into Darkness (3D)
Inhalt:

Die Besatzung der USS Enterprise ist auf dem Planeten Nibiru in einer Zwickmühle, denn die Oberste Direktive besagt, dass sich die Sternenflotte nicht in die Evolution fremder Spezies einmischen darf (was auch eine Sichtung des Raumschiffes einschließt). Aber der Vulkanier Spock (Zachary Quinto) steht inmitten eines aktiven Vulkans und will sich für seine Mannschaft aufopfern. Doch das wollen weder Nyota Uhura (Zoe Saldana) noch Captain James Tiberius Kirk (Chris Pine) zulassen.

Nachdem sie den Schlamassel überstanden haben und wohlbehalten zur Erde zurückgekehrt sind, verliert Kirk das Kommando über die Enterprise. In seinem Bericht hat er gelogen, wohingegen Spock wahrheitsgetreu berichtet hat, dass Kirk sich über die Regeln hinweggesetzt hat. Kirks draufgängerisches Gemüt ist es aber auch, was seinem Vorgesetzten Christopher Pike (Bruce Greenwood) von Anfang an imponiert hat und weswegen er Kirk den Posten seines 1. Offiziers gibt.

Star Trek Into Darkness (3D)
 
Als ein verzweifelter Selbstmordattentäter ein öffentliches Gebäude in London zerstört, ist schnell klar, dass der Drahtzieher dahinter der kühle John Harrison (Benedict Cumberbatch) ist – einer aus den eigenen Reihen. Der Rat der Sternenflotte wird einberufen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen, aber diese Versammlung von höchsten Entscheidungsträgern wird das zweite Ziel von Harrison, der sofort darauf flieht.

Harrisons Spur führt zum Planeten Qo'noS (Kronos), dem Heimatplaneten der Klingonen. Dieser befindet sich außerhalb des Bereiches der Sternenflotte. Zum ersten Mal ist Kirks Draufgängertum gefragt, als eine inoffizielle Mission dorthin geschickt werden soll, um Harrison auszuschalten. Doch jeder Fehltritt könnte einen Krieg mit den Klingonen auslösen. Die Ereignisse überschlagen sich und als die Besatzung der Enterprise in Gefahr gerät, muss Kirk Opfer bringen.

  

Star Trek Into Darkness (3D)

Kritik:

Vor vier Jahren wiederbelebte Produzent und Regisseur J.J. Abrams ("Lost", "Mission: Impossible III") das Star-Trek-Franchise, indem er mit "Star Trek" noch einmal ganz von vorne zu erzählen anfing. Weil das modernisierte und actionlastige Reboot weltweit sehr erfolgreich war, folgt nun die Fortsetzung "Star Trek Into Darkness", welche Abrams mit fast identischem Team ersonnen und umgesetzt hat. Das gute daran: das Team ist in der Zusammenarbeit eingespielt, kennt das neue Star-Trek-Universum gut, hat eine Vision und vor allem das nötige Budget dafür.

Weil die Charaktere bereits durch den ersten Teil ausreichend etabliert sind (bis auf ein paar wenige Neuzugänge), könnten die Filmemacher sofort von der ersten Minute aufs Gas drücken: und so beginnt "Into Darkness" mit einer Hetzjagd auf einem fremden Planeten, einem vor dem Ausbruch stehenden Vulkan und einem Sprung von hohen Klippen. Doch dann folgen erst mal ruhiger Passagen, bis die eigentliche Bedrohung und Handlung wieder Fahrt aufnimmt.

Star Trek Into Darkness (3D)
 
Dennoch müssen die Zuschauer bei Actionthriller-Spezialist Abrams nicht befürchten, sich zu langweilen. Ganz im Gegenteil ist "Into Darkness" düsterer, schneller und wendiger als der Vorgänger von 2009, hat weniger Techniktheorie und einen wesentlich reiferen Widersacher. Dies war ja eines der kleinen Mankos an "Star Trek". Dafür scheinen wiederum die Witze rund um die Schrullen der Charaktere nicht mehr ganz so unterhaltsam wie beim ersten Teil zu sein.

Die Ernsthaftigkeit passt zwar zur gesamten Film- und Serienreihe, doch hat "Iron Man 3" nur eine Woche vor Start von "Into Darkness" die Messlatte für unterhaltsame 3D-Blockbuster enorm hoch gesteckt – insbesondere durch die Balance von Verwundbarkeit, Action und äußerst unterhaltsamem Slapstick-Humor. Beide Sci-Fi-Spektakel sind jedoch – jeder Film auf seine eigene Art – perfekte und massentaugliche Events ganz im Zeitgeist des modernen Actionkinotrends.

Star Trek Into Darkness (3D)
 
Allerdings hat "Star Trek Into Darkness" auch seine Schattenseiten, denn unter der wendungsreichen Actionhandlung leiden die Charaktere (siehe auch Humor). Besonders hart trifft es die Neue im Team: Dr. Carol Marcus (Alice Eve). Sie wird gar nicht erst in die Besatzung integriert, sondern taucht nur auf, wenn es die Handlung für eine Wendung benötigt. Und das viele Hin und Her droht das Publikum ähnlich auszubrennen wie die geschundene Enterprise selbst.

Doch was ist das Exzess-Spektakel für ein Ritt! Mit diesem zweiten Rums wird J.J. Abrams gewiss das etwas tech-affine Star-Trek-Publikum um viele Fans erweitern, denn sehr viel Vorwissen von den vorherigen 10 Filmen und 4 Serien benötigt man kaum (obwohl es teils den Spaß erhöht). Der Film wird auch die Vorfreude auf viele weitere Teile steigern.

Dennoch möchte ich als persönlichen Kommentar hinzufügen – und dass obwohl ich nie ein Star-Trek-Fan war –, dass mir die neue Reihe in seiner Modernität und Actionlastigkeit etwas beliebig erscheint. Ob das nun "Star Trek" heißt oder einen Kosmos eröffnet hätte, macht für mich keinen wesentlichen Unterschied. Umso besser, dass hartgesottene Fans mit wachsamen Augen jeden Schritt von Abrams überwachen.

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Star Trek Into Darkness (3D)
Originaltitel: Star Trek Into Darkness
   
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Dieser Film wurde bewertet von:
Martin(92%)

Texte:
Martin

Star Trek Into Darkness (3D) Star Trek Into Darkness (3D)

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