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Star Trek: Nemesis


  
Picard (Patrick Stuart) im Kampf gegen seinen eigenen Klon. Ohne viele neue Ideen mutiert das zehnte Star-Trek-Kinoabenteuer zum Action-Spektakel.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

16.01.2003:
Star Trek: Nemesis

***** *** ***
***** ***** **
*** **** 86%
  
Genre:

Science-Fiction / Star Trek

  

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Regie: Stuart Baird
  

Star Trek: Nemesis
Der Captain und Dr. Crusher auf der
Hochzeit von Riker und Troi.
Inhalt:

Das Raumschiff Enterprise ist zum letzten Mal mit seiner gewohnten Besatzung unterwegs. Denn Commander Riker (Jonathan Frakes) und Counselor Commander Deanna Troi (Marina Sirtis) sollen nach ihrer Hochzeit auf Betazet abgesetzt werden.

Doch es kommt anders als erwartet. Die Enterprise fängt ein unbekanntes Signal von einem unbewohnten System auf. Ein Außenteam, das von Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stuart) und Commander Data (Brent Spiner) angeführt wird, findet auf dem Planeten Einzelteile eines „Bruders“ von Data.

Star Trek: Nemesis
Der wieder zusammengesetzte "Before" und
sein Bruder Data (beide Brent Spiner).
 
Wenig später wird die Enterprise von Admiral Kathryn Janeway (Kate Mulgrew) nach Romulus abkommandiert, wo es zu einem politischen Zwischenfall kam, so dass jetzt der Remaner Shinzon (Tom Hardy) das Kommando über das romulanische Imperium hat. Und dieser möchte offenbar Frieden mit der Föderation schließen.

Doch als sich Picard und Shinzon gegenüberstehen, wird klar, das hier etwas nicht stimmen kann. Shinzon ist ein Klon des Sternenflotten Captains, und auch seine Friedensabsichten waren nur ein Vorwand, um sein Alter-Ego persönlich kennen zu lernen und mit seiner Hilfe überleben zu können. Und auch die Erde schwebt plötzlich in größter Gefahr.

  

Star Trek: Nemesis
Das Leben auf der Schattenseite des Planeten Remus
hat die Remaner nicht gerade attraktiv gemacht...
Kritik:

Der Anfang ist das Highlight des Films. Wuchtige Bässe, prickelnde Spannung. Der Putsch im Senat von Romulus lässt Großes Erwarten. Um so heftiger dann der Kontrast beim Wechsel zur Hochzeit. Star Trek wie zu besten Serienzeiten – mit Guinan (Whoopi Goldberg) und Wesley Crusher (Will Wheaton). Und hier schleicht sich dann zum ersten Mal der Eindruck der tiefen Enttäuschung über die deutsche Tonqualität ein. Kaum zu glauben, dass das erst ein paar Wochen vorher im Studio synchronisiert worden sein soll... Was man sich hier zurechtgeschlampt hat, kann einen wahren Fan wütend werden lassen.

Doch zum Glück fallen diese Patzer im weiteren Filmverlauf nicht mehr ganz so sehr auf. Im jetzt folgenden Teil des Films kramten John Logan, Rick Berman und Brent Spiner so ziemlich jede Charakteristik, die die Fans aus Serienzeiten kannten, hervor. Irgendwie machte „The Next Generation“ in der letzten Staffel den Eindruck, dass sich die Charaktere weiterentwickelt hätten, und jetzt fallen sie wieder in die gewohnten Bahnen zurück.

Star Trek: Nemesis
Shinzon (links am Rand) beobachtet remanische Wissenschaftler
dabei, wie sie die letzte Operation vorbereiten, die Shinzons Leben
noch retten kann. Das wichtigste ist bereits erledigt: Jean-Luc
Picard (Patrick Stuart) wartet auf das Ende
 
Natürlich steht der Konflikt zwischen Picard und seinem Klon im Mittelpunkt des Films, er wird aber nicht ganz so ausgereizt wie seinerseits bei Kirk und Khan. Dafür schenkte man der Weltraumschlacht und den Außenaufnahmen der Enterprise mehr Bedeutung. Hier kann man sich wirklich zurücklehnen und genießen. Man wird in einer der längsten Actionsequenzen, die Star Trek je gesehen hat, auf einen Schlag entschädigt für die vielen Serienfolgen, in denen das Budget noch nicht einmal neue Außenaufnahmen ermöglicht hatte...

Was bleibt, ist der Kontrast zwischen der (vielleicht sogar zu) kritischen Begutachtung des Films durch Trekkis und der ungehemmten Begeisterung derjenigen, die Star Trek vorher nicht kannten!

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Originaltitel: Star Trek: Nemesis
   
Links:
   

Dieser Film wurde bewertet von:
RS(86%)

Texte:
RS



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