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Die Mothman Prophezeiungen


  
Wach auf! Wach auf, Nummer 37, wach auf!! Immer wieder erscheint der Mottenmann den Leuten in Point Pleasant und er scheint sie zu warnen... Aber weder Sgt. Connie Parker (Laura Linney) noch der Reporter John Klein (Richard Gere) verstehen die Botschaften
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

25.04.2002:
Die Mothman Prophezeiungen

**** * *****
**** **** -
***** **** 82%
  
Genre:

Thriller

  

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Regie: Mark Pellington
  

Inhalt:

The Mothman PropheciesJohn Klein ist glücklich. Gemeinsam mit seiner Frau sucht sich der Reporter ein schönes Haus aus. Auf der Rückfahrt erschreckt sich seine Frau plötzlich und fährt vor einen Baum. Während John (Richard Gere) unverletzt bleibt, muss Mary (Debra Messing) ins Krankenhaus. Die dortigen Untersuchungen ergeben, dass sie einen Gehirntumor hat. Mary wird sterben...

Auf dem Totenbett entdeckt John merkwürdige Zeichnungen, in denen Mary wohl versucht hat, jene merkwürdige Erscheinung zu malen, die sie so erschreckt hatte, dass sie vor einen Baum fuhr. Ein schwarzes Wesen mit roten Augen starrt John Klein furchteinflößend immer wieder von den Seiten des Notizblocks entgegen. Da John selbst in dieser Nacht nichts hatte sehen können, bleibt ihm das ganze ein Rätsel. Aber in einem Anflug von Verfolgungswahn kommt er sich schon bald immer wieder beobachtet vor und zieht sich mehr und mehr aus dem öffentlichen Leben zurück.

 
The Mothman PropheciesFast zwei Jahre nach dem Tod seiner Frau erhält John Klein den Auftrag 1.000 km in den Süden zu fahren, um einen möglichen Präsidentschaftskandidaten zu interviewen. Obwohl er in die richtige Richtung losfährt, bleibt sein Auto weit im Norden in der Nähe des kleinen Ortes Point Pleasant liegen. Er muss irgendwie 600km in 2,5 Stunden zurückgelegt haben... Von da an überschlagen sich die Ereignisse: Weder Auto noch Handy funktionieren, der Besitzer des nächsten Bauernhofs, Gordon Smallwood (Will Patton, siehe Foto rechts), behauptet, John Klein wäre auch in den drei Nächten zuvor schon bei ihm gewesen und Sgt. Connie Parker (Laura Linney) berichtet ihm von weiteren merkwürdigen Ereignissen in der Stadt. Er begleitet sie zu Zeugen, die schwarz-verschwommene Wesen mit roten Augen gesehen haben wollen. Während John recherchiert, verdichtet sich der Verdacht, dass Point Pleasant auf eine Tragödie hinsteuert. Einerseits prophezeit die Erscheinung Todesfälle, andererseits kann der verstörte Forscher Dr. Alexander Leeds nur bestätigen, dass sogenannte "Mottenmänner" immer vor großen Tragödien besonders oft an den entsprechenden Orten gesehen werden.

Als sich dann aber die ominöse Erscheinung selbst den Namen Indrid Cold gibt und anfängt, mit John Klein zu telefonieren, stößt dieser an den Rand seiner Belastbarkeit. Er weiß, dass die Lösung direkt vor ihm liegen muss, aber er weiß nicht, welcher der richtige Schritt ist, den er als nächstes tun muss...

  

The Mothman Prophecies mit Richard Gere und Laura Linney
Kritik:

Mark Pellington möchte mit seinem Werk wohl gerne in der Erfolgswelle von "The Sixth Sense" oder "The Others" schwimmen. Das gleich vorweg: Dies wird ihm nicht gelingen. Denn obwohl er mit reichlich sublimativen Elementen die Spannung des Film immer wieder ankurbelt, hat er doch im Vorfeld eine Entscheidung getroffen, die ihn dazu bringt, den Mothman als reale Präsenz zu skizzieren. Der Zuschauer kann sich angesichts der Häufigkeit von unerklärlichen Ereignissen, die hier in einer Schnittmischung aus Rückblende und Erzählungen der Zeugen präsentiert wird, nur schwer damit anfreunden, dass es sich um reale Tatsachen handeln soll. Aber, glaubt man den Worten von John A. Keel in seinem gleichnamigen Buch aus dem Jahr 1968, dann handelt es sich tatsächlich um echte Ereignisse. Im Dezember 1967 ereignete sich in der Kleinstadt Point Pleasant, West Virginia, eine Tragödie...

The Mothman Prophecies mit Richard Gere und Laura Linney

 
Richard Gere verkörpert die Rolle der Reporters – wie immer – sehr glaubhaft. Auch Laura Linney ist als Polzistin des Ortes Sympathie-Trägerin des Films. Auffallend sind aber eigentliche eher das bizarre Farbspiel und die Verwendung von Musik und Kamerafahrten über die Szenenschnitte hinweg. Mark Pellington hält den Film auf einem konstant sehr hohen Spannungsniveau. Überzeugen kann sein Werk auf jeden Fall im Detail: Obwohl der Abspann aussagt, dass die Tragödie nicht erklärt werden konnte, werden im ganzen Film immer wieder vorab Hinweise auf das letztendliche Ereignis eingestreut.

"The Mothman Prophecies" erinnert in seiner Grundaussage, dass "der Tod" Hinweise ausstreut und mit den Menschen spielt, ein wenig an "Final Destination", hat aber ansonsten hiermit überhaupt nichts zu tun. Ähnlich wie bei "Blair Witch Project" dürfte sich auch hier eine wahre Jagd auf mögliche Fakten im Internet entwickeln...

Für einen unterhaltsamen und spannenden Kinoabend ist "The Mothman Prophecies" auf jeden Fall geeignet.

The Mothman Prophecies mit Richard Gere und Laura Linney
Diese beiden Augenzeugen sind geblendet von der Erscheinung.


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Originaltitel: The Mothman Prophecies
   
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Dieser Film wurde bewertet von:
RS(82%)

Texte:
RS

The Mothman Prophecies mit Richard Gere und Laura Linney

The Mothman Prophecies mit Richard Gere und Laura Linney

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