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Final Destination


  
Überlebende eines Flugzeugcrashs freuen sich zu früh, dem Tod von der Schippe gesprungen zu sein. Überdurchschnittlicher Teenager-Horror aus der Feder von „Akte X“-Autor James Wong.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

21.09.2000:
Final Destination

**** *** ****
*** *** -
*** **** 72%
  
Genre:

Horror / Thriller / Action

  

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Regie: James Wong
  

Final Destination
Kritik:

Der Zeitpunkt mag schlecht gewählt sein - oder auch gut, je nachdem, aus welchem Blickwinkel man ihn betrachtet. Jedenfalls kommt mit "Final Destination" ein Film in die Kinos, der mit der Urangst vorm Fliegen - und natürlich dem Abstürzen - spielt. Und das, wo die Diskussionen über Flugsicherheit nach dem Concorde-Crash über Paris noch genauso frisch sind wie die Narben auf den Seelen der Angehörigen.

Aber so ist das nun mal. Flugzeuge stürzen jedes Jahr Dutzende ab, Filme werden Hunderte gedreht. Irgendwann musste es zwangsläufig zu einer Überschneidung kommen.

Final DestinationZumal hier der klassische Katastrophenfilm-Stoff nur den Ausgangspunkt liefert und Stück für Stück mit einer klassischen Horror-Story verquickt wird. Eine Hand voll Jugendliche (u.a. Seann William Scott und Ali Larter), die als einzige Überlebende einem ungeklärten Flugunfall entkamen, werden auf festem Boden Opfer mysteriöser Vorfälle. Der Tod, so scheint es, lässt sich halt nicht gern ins Handwerk pfuschen. Einer der gerade noch Davongekommenen, nämlich Alex (Devon Sawa), entpuppt sich mal wieder als besonders schlau und entdeckt einen Plan hinter dem sinnlosen Grauen. Und er glaubt allen Ernstes, das Jenseits wäre so blöd, sich von einem amerikanischen Durchschnitts-Teenager austricksen zu lassen.

"Final Destination" ist gut durchdacht, zuweilen zu sehr konstruiert und mit für ein Erstlingswerk ungewöhnlicher Souveränität in Szene gesetzt. Denn James Wong vertraut auch einfach mal - was schon selten geworden ist - auf die Geschichte. So weiß er zum Beispiel: Der Gänsehaut-Effekt des Flugzeug-Absturzes wird nicht automatisch größer mit der Menge des eingesetzten Sprengstoffes. Fast beiläufig im Hintergrund, während die Zurückgebliebenen in der Abflughalle warten, zeigt er deshalb einen Feuerball am Himmel. Eine zersplitterte Scheibe ist alles, was an unmittelbarer Zerstörung zu sehen ist. Aber der Zuschauer hat’s verstanden.

Noch ein Pluspunkt: Die Inszenierung bleibt trotz des vorhersehbaren Ablaufs abwechslungsreich: Wird ein "Unfall" schon mal lang und breit angekündigt, mit bedrohlicher Musik untermalt und mehrfach hinausgezögert, trifft es den nächsten Todeskandidaten so unvermittelt, dass man über die Dreistigkeit der Autoren nur lächeln kann.

Final Destination
Beim Leichenbestatter (Tony Todd) erfahren die Kids mehr über die Unberechenbarkeit des Todes...
 
Auch wenn mit ihnen in der zweiten Hälfte das Temperament etwas durchgeht und sie den Bogen überspannen: "Final Destination" ist von allen Filmen der letzten Zeit, die sich im weiten Feld des Teenager-Horrors tummeln, der vielversprechendste. Nicht so sehr das "was", sondern eher das "wie" hebt ihn von der Einheitssoße ab. Als Dessert sozusagen gibt’s ein äußerst knuffiges Ende. Marke: Wir setzen eben noch mal einen obendrauf. Das ist ganz lecker - und bekömmlich.

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Hintergrund:
  • Weitere Infos zum Film findet ihr hier (Wikipedia).

  • Die DVD zum Film bietet bei ihren Extras auch ein Spiel namens "Todesuhr", wo man einige Fragen beantwortet und dann am Ende erfahren darf, wann genau (Datum) man stirbt.
  • Tony Todd, der hier den unheimlichen Leichenbestatter Bludworth verkörpert, spielte in den Candyman-Horrorfilmen die bösartige Hauptrolle...


  • Harry Potter und der Orden des Phönix Harry Potter und der Orden des Phönix
    Alex (Devon Sawa) entdeckt seine tote Lehrerin (Kristen Cloke).
    Anspannung: Alex rettet, dass die Funken fliegen...
   
Originaltitel: Final Destination
   
Links:
   

Dieser Film wurde bewertet von:
abu (73%),
Conway (71%)

Texte:
abu

Final Destination Final Destination



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