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The Sixth Sense


  
Bruce Willis bietet Spannung pur. Er ist der einzige, der dem kleinen Cole glaubt, dass er tote Menschen sehen und mit ihnen reden kann...
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

30.12.1999:
The Sixth Sense

*** *** *****
* *** -
**** **** 72%
  
Genre:

Thriller / Drama

  

     Diesen Film bewerten!

Regie: M. Night Shyamalan
  

Inhalt:

Der Schreiber einer Inhaltsangabe dieses Filmes steht vor einem grundsätzlichen Problem: Entweder er erzählt den Hergang des Filmes, wie ihn die Zuschauer sehen, und ist hierbei objektiv falsch, oder er erzählt die wahre Geschichte und nimmt dem/der potentiellen ZuschauerIn die Lust ins Kino zu gehen, weil er einen wesentlichsten Teil der Handlung vorwegnimmt. Ich habe mich für die erste Möglichkeit entschieden.

The Sixth SenseDer Kinderpsychologe Malcom Crowe (Bruce Willis) übernimmt einen neuen Fall: Der Kleine Junge Cole (Haley Joel Osment) ist ein Sonderling. Seine Klassenkameraden hänseln ihn als Psycho und seine Mutter ist mit dem Problem völlig überfordert. Zu alledem ist der kleine Junge höchst sensibel und kann die Stimmungen von anderen Menschen wahrnehmen. Er verbringt einen Großteil seiner Zeit damit, in der Kirche mit seinen Zinnsoldaten zu spielen. Gewisse Verhaltensmuster erinnern (den Psychologen) an einen Fall vor einigen Jahren den zu heilen er nicht in der Lage war. Nun hat er deswegen Schuldgefühle und versucht, es an diesem Jungen wieder gut zu machen.

Langsam tastet er sich in die Psyche des Jungen hinein und entdeckt hierbei, dass die Geister, die der Junge zu sehen behauptet, Realität sind. Das Anfangs sehr "psychologische" Verhältnis der Beiden verändert sich nach dieser Entdeckung schlagartig und bekommt Züge von einer Freundschaft. Der Junge wird für ihn immer mehr zu einem gleichberechtigten Partner, dem er auch seine persönlichen Probleme mit seiner Frau anvertraut, die seit einem Überfall durch einen ehemaligen Patienten nicht mehr dieselbe ist. Nach und nach entwickeln die Beiden eine Strategie mit den Geistern umzugehen, und schließlich findet der Junge auch die Kraft, sich seiner Mutter anzuvertrauen. Der Psychologe jedoch macht eine höchst seltsame Entdeckung...

The Sixth Sense (mit Bruce Willis und Haley Joel Osment)

  

Kritik:

...von DCGP: Das Thema eines sechsten Sinnes ist in der Filmgeschichte schon unzählige Male verarbeitet worden. Der hier vorgestellte Film unterscheidet sich von seinen Vorgängern jedoch durch die durchaus vorhandene psychologische Tiefe sowie durch die gute Charakterisierung der Hauptdarsteller. Es ist jedoch auch eine Tatsache, dass das Thema "sechster Sinn" spannungsmässig sowie dramaturgisch nicht ausgereizt wurde. Auf deutsch, es hätte noch viel mehr passieren können. Der gesamte Film ist trotz vieler Dialoge arm an Handlung und stellenweise etwas langatmig, was jedoch auch damit zusammenhängt, das bestimmte Sachverhalte sich erst am Ende des Films aufklären.

Zusammenfassend kann man sagen, es ist ein gut gelungene Psychostudie mit stellenweise vorhandenen "chilling moments" jedoch kein filmisches Muß für gelegentliche Kinogänger.


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Hintergrund:...von RS: Auffallend an diesem Film ist die bis zum Ende sich immer mehr steigernde unheilschwangere Atmosphäre. Da spielt Shyamalan mit szenischen Mitteln, die man sonst in dieser Zusammenstellung eher von Hitchcock gewohnt war. Er schürt die Angst der Zuschauer durch ganz tiefe Bässe im unhörbaren Bereich, durch schräge Bildperspektiven, mit Schatten und in plötzlicher Kälte sichtbar werdendem Atem. Als Sahnehäubchen quasi taucht der Regisseur, der übrigens auch das Drehbuch schrieb, in einer Szene als Dr. Hill sogar selbst kurz auf.

Bruce Willis legte großen Wert darauf, sein "Stirb langsam-Image" loszuwerden, als er sich für die Rolle des Kinderpsychologen entschieden hat. Die Charakterdarstellung ist ihm ausgesprochen gut gelungen.
   
Originaltitel: The Sixth Sense
   
Links:
   

Dieser Film wurde bewertet von:
SB(71%),
RS(78%)
&
DCGP(68%),
FV(73%)

Texte:
DCGP,
RS



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