![]() |
|
The Sixth Sense |
|
|
|
|
|
30.12.1999: |
|
|
|
|||||||||
| Genre: | Spannung (lt. Filmverleih Thriller/Drama/Horror) |
|||||||||||
| Regie: | M. Night Shyamalan | |||||||||||
| Inhalt: | Der
Schreiber einer Inhaltsangabe dieses Filmes steht vor einem grundsätzlichen Problem:
Entweder er erzählt den Hergang des Filmes, wie ihn die Zuschauer sehen, und ist hierbei
objektiv falsch, oder er erzählt die wahre Geschichte und nimmt dem/der potentiellen
ZuschauerIn die Lust ins Kino zu gehen , weil er einen wesentlichsten Teil der Handlung
vorwegnimmt. Ich habe mich für die erste Möglichkeit entschieden.
Langsam tastet er sich in die Psyche des Jungen hinein und entdeckt hierbei, dass die Geister, die der Junge zu sehen behauptet, Realität sind. Das Anfangs sehr "psychologische" Verhältnis der Beiden verändert sich nach dieser Entdeckung schlagartig und bekommt Züge von einer Freundschaft. Der Junge wird für ihn immer mehr zu einem gleichberechtigten Partner, dem er auch seine persönlichen Probleme mit seiner Frau anvertraut, die seit einem Überfall durch einen ehemaligen Patienten nicht mehr dieselbe ist. Nach und nach entwickeln die Beiden eine Strategie mit den Geistern umzugehen, und schließlich findet der Junge auch die Kraft, sich seiner Mutter anzuvertrauen. Der Psychologe jedoch macht eine höchst seltsame Entdeckung... |
|||||||||||
|
||||||||||||
| Kritik: von DCGP |
Das Thema
eines sechsten Sinnes ist in der Filmgeschichte schon unzählige Male verarbeitet worden.
Der hier vorgestellte Film unterscheidet sich von seinen Vorgängern jedoch durch die
durchaus vorhandene psychologische Tiefe sowie durch die gute Charakterisierung der
Hauptdarsteller. Es ist jedoch auch eine Tatsache, dass das Thema "sechster
Sinn" spannungsmässig sowie dramaturgisch nicht ausgereizt wurde. Auf deutsch, es
hätte noch viel mehr passieren können. Der gesamte Film ist trotz vieler Dialoge arm an
Handlung und stellenweise etwas langatmig , was jedoch auch damit zusammenhängt, das
bestimmte Sachverhalte sich erst am Ende des Films aufklären. Zusammenfassend kann man sagen, es ist ein gut gelungene Psychostudie mit stellenweise vorhandenen "chilling moments" jedoch kein filmisches Muß für gelegentliche Kinogänger. |
|||||||||||
| Hintergrund: von RS |
Auffallend
an diesem Film ist die bis zum Ende sich immer mehr steigernde unheilschwangere
Atmosphäre. Da spielt Shyamalan mit szenischen Mitteln, die man sonst in dieser
Zusammenstellung eher von Hitchcock gewohnt war. Er schürt die Angst der Zuschauer durch
ganz tiefe Bässe im unhörbaren Bereich, durch schräge Bildperspektiven, mit Schatten
und in plötzlicher Kälte sichtbar werdendem Atem. Als Sahnehäubchen quasi taucht der
Regisseur, der übrigens auch das Drehbuch schrieb, in einer Szene als Dr. Hill sogar
selbst kurz auf. Bruce Willis legte großen Wert darauf, sein "Stirb langsam-Image" loszuwerden, als er sich für die Rolle des Kinderpsychologen entschieden hat. Die Charakterdarstellung ist ihm ausgesprochen gut gelungen. |
|||||||||||
| alternativer Titel: | Der sechste Sinn | |||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: |
![]() Jetzt diesen Film (sofern schon verfügbar) |
|||||||||||
zurück zum
Filmarchiv
zurück zur Wertungsübersicht
zurück zur Cineclub-Homepage
00638 hits since
(c) 1999 Cineclub, Recklinghausen für alle Texte, die Rechte an den Bildern liegen beim jeweiligen Filmverleih.