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03.12.1998: |
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| Genre: | Vampir-Action |
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| Regie: | ||||||||||||
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| Inhalt: | Im Jahre 1967 wird in einem Krankenhaus eine junge, schwerverletzte, hochschwangere Frau eingeliefert. Sie hat zwei reißende Wunden an ihrem zierlichen Hals und verliert Unmengen Blut. Die Ärzte entschließen sich, alles zu unternehmen, um das ungeborene Leben im Bauch der Schwerverletzten zu retten und den Säugling mit einem Kaiserschnitt aus der sterbenden Hülle zu befreien.
![]() Der "Daywalker" Blade (Wesley Snipes) Die Leiche des völlig verkohlten Blutsaugers wird zur Obduktion in die Gerichtsmedizin gebracht, wo Dr. Karen Jenson (N’bushe Wright) sich über das vollkommen untypische Blutbild mit den darin beinhalteten doppelten Zellkernen der Erythrozyten (rote Blutkörperchen) wundert. Sie beschließt, den Leichnam auf der Stelle zu obduzieren und muss erstaunt feststellen, dass jener vermeintlich dahingeschiedene noch wohlauf und zu dem extrem durstig ist. Er tötet ihren Exfreund und Kollegen und nimmt sich ihrer an, bevor er von Blade in die Flucht geschlagen werden kann. Zeitgleich findet ein Treffen des Rates der Obervampire statt, die über ihren Umgang mit den Sterblichen und die Abkommen, welche zwischen ihren beiden Welten bestehen, diskutieren. Der laszive Vampir Deacon Frost (Stephen Dorff) teilt die Ansichten des Rates, der aus reinblütig geborenen Vampiren besteht, nicht und sieht in den Menschen nichts weiter als Vieh, dass geschlachtet werden muss. Er, der selbst einst menschlich war, versucht die Bibel der Vampire, das Buch Eribus, zu entschlüsseln und stößt dabei auf La Miagra, den Blutgott. Mit seiner Entdeckung will er sich zum mächtigsten Vampir erheben und die Menschen in ihr Verderben schicken. Um seine Pläne verwirklichen zu können, benötigt Frost jedoch eine winzige Kleinigkeit: das Blut des "Daywalkers"... | |||||||||||
![]() Wesley Snipes, N'bushe Wright und Stephen Dorff | ||||||||||||
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Kritik: |
Schon in den ersten Bildern wird deutlich, dass im Verlauf des Films etliche Liter, wenn nicht sogar Hektoliter, Blut fließen werden. Die abwechselnd avantgardistische und schmutzig profanen Kulissen wurden von Regisseur Stephen Norrington gekonnt miteinander verbunden. Mitunter wirken einige der immer wieder verwendeten Special-Effects abgedroschen und langweilig, auch wenn sie zeitweilige eine Parallele zu "Matrix" erkennen lassen. Die Musik ist gekonnt fehlplatziert. Die zahllosen Kampfszenen zwischen den Blutsaugern werden in bekannter "Mortal Kombat"-Manie mit hämmernden, schnellen Beats unterlegt. An anderen Stellen fehlt eine musikalische Untermalung gänzlich.
![]() Blade muss Deacon Frost (Stephen Dorff) vernichten... Ansonsten stößt man bei "Blade" auf die üblichen Regeln des Vampirmythos. Die Waffen des "Daywalkers" bestehen aus Silberklingen, silbernen Hohlmantelgeschossen, die mit Knoblauchessenz ausgefüllt sind, und auch ansonsten kann der Pflock durchs Herz die Monster töten. Fazit: "Blade" ist ein ganz netter Vampirstreifen mit zahlreichen Splatterelementen, der einem jedoch nicht das Blut in den Adern gefrieren lässt und der an dem blassen Showdown wie ein Vampir in der Morgensonne untergeht. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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| Originaltitel: | Blade, the Vampire Slayer | |||||||||||
| Links: | ||||||||||||
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