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Apollo 18


  
Es gibt einen Grund, warum wir nie mehr zum Mond zurückgekehrt sind… Weltraum-Mockumentary aus spanischer Hand.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

13.10.2011:
Apollo 18

**** ** **
* - -
** ** 42%
  
Genre:

Experimental-Horror

  

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Regie: Gonzalo López-Gallego
  

Apollo 18
Inhalt:

Im Jahre 1974 wurde die eigentlich abgesagte Mond-Expedition der Raumfähre Apollo 18 heimlich durchgeführt. Dies geht aus dem Filmmaterial der Kameras hervor, die die Astronauten (Warren Christie, Lloyd Owen und Ryan Robbins) bei sich führen, um die ihnen unbekannte Mission zu dokumentieren.

Doch kaum ist das Team gelandet, kommt es auf der Mondoberfläche zu seltsamen Zwischenfällen: Stiefelabdrücke tauchen auf, die aufgestellte Flagge der Vereinigten Staaten verschwindet, die Ausrüstung sowie die Kommunikationsanlage geben den Geist auf, und einer der Astronauten wird bei seiner Erkundung von einem mysteriösen Parasit befallen…
 
Die anfangs routinemäßig anmutende Mission wird Stück für Stück zu einem Albtraum, die Ziele und Wünsche der Crew zusehends trivialer. Und außer der NASA kennt niemand die Wahrheit…

  

Apollo 18


Kritik:

Das Genre der fiktiven Amateur-Doku hat seit „Blair Witch Project“ weltweit viele Anhänger gefunden. Seitdem wurden einige weitere Pseudo-Dokus aus der Ich-Perspektive gedreht („Rec“, „Cloverfield“, „Paranormal Activity“ u. a.), bei denen stets versucht wurde, den Effekt, dass der Zuschauer diese als fiktiv erkennt, sich aber trotzdem auf den realen Charakter einlassen kann, zu erzielen.

Die Tatsache, dass „Apollo 18“ auf dem Mond spielt, wirft allerdings einige Schwierigkeiten und Risiken auf. Zwar wird durch die karge Landschaft und den extrem eingeschränkten Spielraum innerhalb der Raumfähre eine spezielle Atmosphäre geschaffen, allerdings nicht auf eine besonders aufregende oder faszinierende Weise. So liegt es beispielsweise in der Natur der Sache, dass die Handlungen auf der Mondoberfläche äußerst behäbig wirken. Szenen der oberflächlichen Planetenforschung und -entdeckung können erbarmungslos langweilig sein. Wer den ersten Teil der „Alien“-Quadrilogie gesehen hat, kann es sich in etwa vorstellen. Wirklich interessant wird der Film leider erst in den letzten drei Minuten.

Die Schauspieler nehmen ihre Aufgabe ernst. So sehr, dass man spätestens ab der Hälfte des Films den Eindruck bekommt, dass so manche Szene, die unfreiwillig komisch oder übertrieben wirkt, genau so gedacht gewesen sein könnte.

Apollo 18
 
Nicht unbedingt alle Fans des Genres werden hier ihren Spaß haben. Dennoch – die Tatsache, dass die NASA höchstpersönlich vehement darauf hinweist, dass es sich bei „Apollo 18“ eben nicht um eine reale Dokumentation handelt, weckt die Vermutung, dass man denjenigen Verschwörungstheoretikern den Wind aus den Segeln nehmen will, die der Ansicht sind, die Amerikaner seien bis heute nicht auf dem Mond gewesen…

Als Fazit kann gesagt werden, dass dieser Mond zwar nicht süchtig macht, aber dennoch aufgrund seiner kritischen Darstellung in Bezug auf die Sicherheits- und Geheimhaltungspolitik der USA eine nicht zu unterschätzende Existenzberechtigung genießen wird. Mockumentaries gibt es deutlich bessere. Um ehrlich zu sein, eigentlich alle. Dennoch wurde hier ein halbwegs interessantes Experiment gewagt.

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Apollo 18
Originaltitel: Apollo 18
   
Links:
   

Dieser Film wurde bewertet von:
JFK(42%)

Texte:
JFK

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Apollo 18

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