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25.09.2008: |
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| Genre: | Animation |
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| Regie: | Andrew Stanton | |||||||||||
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| Inhalt: | Im Jahre 2800 werden keine Skylines mehr gebaut, sondern nur noch Müllberge fein säuberlich gestapelt. Dafür verantwortlich ist der kleine Roboter WALL-E, der nebenbei ein Sammler ist und dabei unwissend den Schlüssel zu einer Neubevölkerung der Erde einsammelt. Seine routinierte Arbeit wird unterbrochen, als man den Roboter EVE auf der Erde absetzt. Der sensible WALL-E verliebt sich Hals über Kopf in das wunderschöne Wesen. Doch die ersten Anährungsversuche scheitern.
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![]() Mein linker (linker) Platz ist leer, ich wünsche mir die "Eeevaaaa" her! | ||||||||||||
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Kritik: |
![]() EVE scheint Wall-E völlig zu verzaubern... Alle dargestellten Menschen sind stark übergewichtig, ernähren sich nur von Flüssignahrung und starren den ganzen Tag auf den Monitor ihrer schwebenden Liegen. Gegen Sozialkritik ist natürlich nichts einzuwenden, aber sie sollte von Jung und Alt gleichermaßen begriffen werden können und humorvoll in den Film eingearbeitet sein, doch dieser Versuch geht hier blind unter. Auch die Botschaft, um das zu kämpfen, woran man glaubt, rettet dann nichts mehr. Einzig für Abwechslung sorgt eine durchgeknallte Robterclique, ein kleiner Putzteufel und die kindlichen Menschen. “WALL-E“ ist ein Familienfilm, der nur wenige spaßige Momente mit sich bringt und sich mit seinen unzureichenden Mitteln an ein zu großes Thema herangewagt hat. Alles in allem erinnert der Film an eine halbherzige Kinderversion von “Nummer 5 lebt“ und „Nummer 5 gibt nicht auf“. Überzeugen kann Wall-E nur durch seine Optik. ![]() Nach getaner Arbeit gönnt sich Wall-E gerne mal ein Sonnenbad. Für die kleinen Zuschauer bieten die Filmemacher mit "Wall-E" einen Streifen, der ihnen sowohl auf einfallsreiche, wie auch unterhaltsame Weise das Thema des Umweltschutzes näher bringt. Die niedlichen Geräusche der Hauptfigur (erzeugt von Soundesigner Ben Burtt, der schon bei E.T. und Darth Vader ("Star Wars") für die Akustik sorgte) und das absolut menschliche Verhalten im Umgang mit Neugier sorgen dafür, dass Dialoge für das weitere Verständnis nicht von Belang sind. Vielmehr ist es die Umgebung und die Reaktion des einsamen Wall-E auf die Umstände seines Seins, die den Film vorantreiben. ![]() Auch der Ausflug ins All und das dortige Antreffen menschlichen Lebens sprechen für sich. So ist die Qualität der animierten Menschen nicht das Beste, jedoch sind diese eh durch Verfettung so gut wie bewegungsunfähig. Das Ziel war es eher, das Wesen Mensch ganze 700 Jahre nach unserer Zeit als unwissendes Etwas aufzuzeigen, das einst die Erde nur nutzte und nichts zurückgab. Die dortige Generation, die nun in einem überdimensionalen Raumschiff sein Leben fristet, ist längst unwissend über die Geschichte ihrer Vorfahren und deren Ausbeutung der Erde. Und eben auf witzige und einfache Art und Weise wird mit "Wall-E" nun auch den jüngeren Zuschauern klar gemacht, was sie für eine Verpflichtung gegenüber der Welt und ihrer Nachfahren haben werden. Mit all dem typischen Pixar-Humor, durch den Hauptfigur Wall-E sich ähnlich ungeschickt verhält, wie das Eichhörnchen Scrat (das bei den "Ice Age"-Filmen bekanntlich seine Nuss verfolgt), sowie der nötigen Tiefe an Menschlichkeit und der absolut gut verständlichen Darstellung von der Wirkung der aktuellen Umweltverschmutzung, ist dieser Film ein Muss für jeden Kinogänger mit Familie und auch für jeden, der die Animationsfilme von Pixar mag. Und vielleicht hilft es auch dem einen oder anderen Zuschauer, die Gefahr, welche die derzeitige Umweltvernichtung in den nächsten Jahrzehnten auf jeden Fall anrichten wird, besser zu begreifen und dem Unheil absofort sinnvoll vorzubeugen. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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![]() Wieder einmal bestätigt: Kakerlaken überleben die Menschen. |
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| Originaltitel: | WALL•E | |||||||||||
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