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21.02.2008: |
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| Genre: | Musical / Thriller |
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| Regie: | Tim Burton | |||||||||||
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| Inhalt: | London im 19. Jahrhundert. Der Barbier Benjamin Barker (Johnny Depp) ist glücklich verheiratet und gerade Vater einer Tochter geworden. Doch sein Glück ist ihm nicht lange treu und wird von dem skrupellosen Richter Turpin (Alan Rickman) zerschlagen, welcher in Barkers Frau verliebt ist. Gemeinsam mit seinem ruchlosen Handlanger Beadle Bamford (Timothy Spall) stecken sie Benjamin am anderen Ende der Welt ins Exil. 15 Jahre später sollen sich ihre Wege wieder kreuzen.
![]() So verletzlich Richter Turpin (Alan Rickman) auch wirkt, so bitterböse ist er doch! Unter dem Namen ’Sweeney Todd’ eröffnet Barker seinen alten Friseursalon über Lovetts Bäckerei. Doch um seine Peiniger unters Messer zu kriegen, muss Todd zum besten Barbier der Stadt aufsteigen - was bedeutet, dass er seinen größten Konkurrenten aus dem Weg räumen muss. Er fordert daraufhin Adolfo Pirelli (Sacha Baron Cohen) zu einem Wettbewerb heraus und gewinnt. Doch als Pirelli droht, seine wahre Identität preiszugeben, macht Todd mit ihm kurzen Prozess. Seine Überreste landen in Lovetts neuesten Fleischpasteten und werden zum wahren Verkaufsschlager. Währenddessen verliebt sich der junge Seefahrer Anthony (Jamie Campbell Bower) in Johanna und schwört Todd, sie zu befreien und zu seiner Frau zu nehmen. Sweeney selbst kann sich fortan mit gewetzter Klinge seinen Kunden nähern und seine Rache üben… | |||||||||||
![]() Nur die gemeinsame Rache verbindet die beiden gegensätzlichen Charaktere: Sweeney Todd und die liebe Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter). | ||||||||||||
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Kritik: |
Nach “Death Sentence“ und “Die Fremde in Dir“ kommt nun ein weiterer Selbstjustiz-Film innerhalb weniger Monate in unsere Kinos. Es scheint, als hätte Hollywood das Thema wieder für sich entdeckt. Das Dream-Team Tim Burton und Johnny Depp kann sich ab sofort damit schmücken, das wohl düsterste und zugleich gewalttätigste Musical auf der Leinwand inszeniert zu haben. Die Kulissen sind so klaustrophobisch, dunkel und dreckig gestaltet worden, dass man um nichts in der Welt seinen Kinosessel gegen das damalige London eintauschen würde. Und um dem Ganzen auch noch die Krone aufzusetzen, stellt Sweeney Todd sein London mit folgenden Worten vor: So gut die Schauspieler auch singen - es ist selbst für einen Musical-Film zu viel. Auch inhaltlich schwächelt "Sweeney Todd“. So verrät doch die Eröffnungssequenz schon zu viel, da sie später erneut aufgegriffen wird. Auch Todds Rachefeldzug, auf welchen man gespannt wartet, ist nichts weiter als ein Einwegrasierer. Denn kurz vorm großen Finale tötet Todd fünf Kunden innerhalb weniger Minuten. Gleichzeitig wird jede Rasur langweiliger, da sie eben fünf Mal wiederholt und in voller Länge gezeigt wird, ohne dass sich die Kameraeinstellung groß ändert. ![]() Der junge Seefahrer Anthony (Jamie Campbell Bower) rettete Benjamin Barker aka Sweeney Todd (Johnny Depp) einst aus dessen Seenot. Am schauspielerischen Talent gibt es derweil nichts zu tadeln, alle spielen bravourös auf. Für Abwechslung sorgt eindeutig Sacha Baron Cohen in der Rolle von Adolfo Pirelli. Seine Figur ist so herrlich abgedreht, dass es ärgerlich ist, dass sein Auftritt nur so kurz war. Aus “Edward mit den Scherenhänden“ ist nun also “Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“ geworden, welcher aber aufgrund eines blinden Rachefeldzuges und vorhersehbarem Verlauf inhaltlich auf der Strecke bleibt. Aber wann sieht man schon einen Messer schwingenden und gleichzeitig singenden Rächer? Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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| Hintergrund: |
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| Originaltitel: | Sweeney Todd - The Demon Barber Of Fleet Street | |||||||||||
| Links: | ||||||||||||
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