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Tim Burton's Hochzeit mit einer Leiche |
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03.12.2005: |
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| Genre: |
Stop-Motion-Animation |
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| Regie: | Tim Burton | |||||||||||
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| Inhalt: |
Das haben sich die Van Dorts gut ausgedacht: Weil sie die erfolgreichen Fischhändler den Adelstitel der Everglots bekommen wollen, soll ihr Sohn Victor die Tochter der Everglots, Victora, heiraten. Und Victorias Eltern sind nicht besser. Auch sie planen die Hochzeit ihrer Tochter, um davon zu profitieren. Denn die Everglots haben zwar einen guten Namen, sind aber völlig pleite. Und obwohl die Hochzeit über ihre Köpfe hinweg beschlossen wurde, scheint sich das zukünftige Paar auf Anhieb zu mögen. Doch gerade dieser Umstand lässt Victor bei der Probe der Hochzeit patzen, weil die Nerven mit ihm durchgehen.
So übt Victor allein im Wald nahe der Stadt den Hochzeitsschwur – und heiratet dabei versehentlich eine Leiche! In der Unterwelt angekommen, braucht Victor eine Weile, um zu begreifen, was da vor sich geht. Verzweifelt sucht er nach einem Ausweg, wobei ihm Gutknecht, ein uralter Toter behilflich sein könnte... Unterdessen läuft auch in der Welt der Sterblichen der zukünftigen Braut die Zeit davon. Ihr Bräutigam ist verschwunden und mit Barkis Bittern steht schon ein Heiratsschwindler in den Startlöchern, der sich die Braut unter den Nagel reißen will. |
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| Kritik: |
Tim Burton inszenierte sein Märchen im Comic-Stil. Menschen mit Streichholz-Beinchen, eine Leichenbraut, in deren Kopf ein sprechender Wurm lebt, ein Skelett-Hund der mit dem Schwanz wedelt... Nur einige Beispiele für die insgesamt im lustige Piratenstil gezeichnete Unterwelt, die in totalem Kontrast zu bleichen Welt der Lebenden steht. Die märchenhafte Geschichte wird zu großen Teilen in Liedern gesungen. Leider wurden hier bei der Synchronisation sowohl inhaltlich als auch stimmlich qualitative Einbußen in Kauf genommen. Außerdem bleiben außer dem Helden Victor alle Charaktere weitestgehend blass, ihre Handlung ist ständig vorhersehbar. Da nützt dann die eine oder andere witzige Szene auch nicht mehr viel, wenn die rechte Spannung nicht aufkommen will.
Auch wenn der Titel es nicht unbedingt vermuten lässt, richtet sich Tim Burtons Film an ein ziemlich junges Publikum. Die Toten sind schon tot und insgesamt freundlich und die einzige Sterbeszene im Film wird durch einen Becher Gift verursacht (wobei der Gestorbene nur seine Gesichtsfarbe verliert und dann in der Unterwelt weiterlebt). Wer erwartet, dass dieser Film an die großen Werke von Tim Burton anschließt, wird enttäuscht sein. Klar, der Stil bleibt erkennbar und die Stop-Motion-Animationstechnik ist perfekt umgesetzt, dennoch ist der Film den Fans nur in der Originalversion zu empfehlen. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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| Originaltitel: | Tim Burton's Corpse Bride | |||||||||||
| Links: | ||||||||||||
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