Wrestlingstar John Cena versucht als Ex-Marine, seine Frau aus den Händen einer Gangstertruppe zu befreien. Typischer WWE-Actionstreifen.
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John Triton (John Cena) ist ein Marine, wie er im Buche steht:
Während seine Kameraden von Terroristen im Irak festgehalten werden, stürmt der muskulöse Ehrenmann den Unterschlupf und bringt seine Gefolgsleute mit aller Gewalt in Sicherheit.
Dass er dabei einen Alleingang vollzieht und somit die strengen Richtlinien der US-Marines missachtet, ändert zwar nichts an dem Befreiungserfolg, bringt ihm aber bald darauf die unehrenhafte Entlassung von seinem Traumberuf. Seine Frau Kate (Kelly Carlson) freut sich derweil über die unversehrte Rückkehr ihres noch recht jungen Mannes. Doch da John eine sinnvolle Beschäftigung braucht, versucht er sich derweil als Wachmann in einem edlen Bürokomplex in seiner Heimat North Carolina. Aber auch dort bringen ihn seine rücksichtslosen Methoden erneut um einen sicheren Job und so beschließen John und seine Frau, eine Reise irgendwo hin zu starten, damit der Ex-Marine mal abschalten kann.
Als die beiden am nächsten Tag an einer Tankstelle kurz ihren Benzinvorrat auffrischen wollen, wird Kate dann aber von einer Bande von Juwelendieben entführt, die unter der Führung des eiskalten Gangsters Rome (Robert Patrick) und seiner treuen Gefährtin Angela (Abigail Bianca) bereits am Vortag einen explosiven Millionenraub vollzogen hat und nun von der Polizei und dem FBI gesucht wird. Allerdings hat sich die schießwütige Truppe die falsche Geisel ausgesucht, denn nun haben sie John Triton als Verfolger – und dieser ist bei weitem schwerer zu umgehen, als jede noch so gute Polizeiabsperrung...
Zu cool zum sterben: Ex-Marine John Triton (John Cena)
Kritik:
Der Fokus der Handlung bezieht sich in erster Linie auf den Hauptcharakter John Titron und die Bande von Kidnappern bzw. Juwelendieben. Alle anderen Darsteller, von denen man glauben könnte, sie würden noch etwas Sinnvolles zur Abrundung der Geschichte beitragen, können in keinem Moment ihres Auftauchens überzeugen und sind somit nichts weiter als mäßiges Beiwerk zum ohnehin schon lauen Handlungsablauf. Es ist die übliche Story, bei der ein Guter, ein wahrer ’Held’, sich gegen alle Bösen stellt und dabei ohne Strafe das Gesetz überschreiten darf.
"Charakterdarsteller“ wie Chuck Norris, Sly Stallone, Jean Claude Van Damme, Steven Segal oder auch Arnold Schwarzenegger habe solche Geschichten schon zur Genüge durchgespielt und das Einzige, was in diesem Streifen von WWE Films noch neu ist, sind die Darsteller und die Zuordnung ihrer Synchronsprecher. Auch der Versuch, einen ernsten Aufbau und ein bisschen Tiefgang in die Story einzubauen, geht absolut daneben und beschert sogar einem geistlose Action gewohnten WWE-Fan eher Langeweile als Aufmerksamkeit. Man hat es hier schlichtweg versäumt, mehr aus der Marine-Vergangenheit von John Triton zu machen und somit wenigstens ein bisschen Einzigartigkeit in den trägen Ablauf zu bringen. Schwaches Action-Kino mit einer Explosion nach der anderen – "Don’t Try This At Home…"
Rome (Robert Patrick) mit Geisel Kate (Kelly Carlson) und Gefährtin Angela (Abigail Bianca) auf der Flucht.
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