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Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen


  
Eine Maschine, die mit Hilfe des Wetters Lebensmittel erzeugt. Es scheint der Segen und eine Reise ins Schlaraffenland. Doch die Wünsche der Menschen nehmen irgendwann überhand und Erfinder Flint muss sich seiner Berufung besinnen. Kurzweiliger Spaß mit einer unrealistischen aber durchaus unterhaltsamen Geschichte.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

28.01.2010:
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

**** **** ***
**** **** -
*** **** 78%
  
Genre:

Animation / Komödie

  

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Regie: Chris Miller & Phil Lord
  

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Inhalt:

Von Kindesbeinen an träumt Flint von einer Erfindung, die den Menschen sinnvoll weiterhilft und ihn zu einer Wissenschaftslegende werden lässt. Doch angesprühte Schuhe, die zwar wasserfest aber nicht mehr ausziehbar sind, bringen niemanden weiter. Und so vergehen Jahre, bis Flint den guten Glauben seiner inzwischen verstorbenen Mutter in ihn endlich nachvollziehen kann. Denn nun hat er nach vielen funktionierenden aber unbrauchbaren Geräten eine Maschine entwickelt, die aus Regen Hamburger macht. Ja, mehr sogar noch! Alles, was der Mensch will – ob gebratene Hähnchen, saftige Steaks, leckeres Speiseeis, Pfannkuchen oder Wackelpudding in Hülle und Fülle.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Flint ist begeistert: seine Erfindung funktioniert!
 
Der kleinen Insel, auf der Flint lebt, tut das jedenfalls verdammt gut, denn dort gibt es den ganzen Tag nur Sardinen in allen möglichen Varianten. Zwar hat der macht- und geldgierige Bürgermeister gerade erst einen Vergnügungspark unter dem Sardinenmotto eröffnet, um so den Tourismus anzukurbeln, doch Flints Wundermaschine ist natürlich noch besser! Und nachdem sich der erste Frust über manche Zerstörung in der Stadt gelegt hat, beginnt eine Reisewelle, welche selbst die aufstrebende Wetteransagerin Sam aus New York überrascht. Doch noch viel beeindruckender sind die Speisen, die vom Himmel fallen. Und irgendwann ist nicht nur die ganze Stadt mit verschiedenster Nahrung gut versorgt, sondern auch die Maschine mit viel Regen und Gewitter. Am Ende blickt Flint nicht mehr durch und seine Gefühle für Sam sowie seine Beziehung zum Fischerei-Vater stehen auf der Kippe…

  

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Nachwuchsreporterin Sam berichtet über das leckere Wunder.

Kritik:

Es ist schon schade. Da wird gezeigt, wie gierig die Menschen werden können und wie ungesund ihre Essenwünsche oftmals ausfallen – und am Ende wird auf die körperlichen und psychologischen Probleme nicht groß eingegangen. Zwar sieht man unter anderem kurz, wie ein Kind mit Bauchschmerzen zu kämpfen hat und auch, wie der gierige Bürgermeister immer fetter wird. Aber all das bekommt nur wenig Zeit.

Stattdessen zieht man die Entwicklung von Flints Maschine, die sich zu einem wahren Ungetüm mausert und immer größer werdende Nahrungsmittel ausspuckt, in den Vordergrund. Dabei hätte man vor allem dem US-Publikum (aber auch dem immer dicker werdenden Deutschen) hier gut die Schattenseiten seiner falschen Ernährung zeigen können – zumal die Nahrungsmittel aus der Maschine hier ja letztendlich auch nur künstlich sind. Aber das wäre wohl alles zuviel Tiefgang für einen ziemlich kinderfreundlichen Film.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Die Kinder freuen sich über den süßen Regen.
 
Diese Ausrichtung erkennt man übrigens auch an den Figuren, die ziemlich unspektakulär daherkommen und mit großen Augen und witzigen Bewegungen das Publikum einlullen sollen. Aber das Problem mit dem Animieren der Menschen ist bei Sony ja nichts Neues. Schade jedenfalls, was den Inhalt dieses Films angeht, da hätte man wirklich mehr draus machen können. Denn mit dieser Maschine hätte man auch den Hunger der Welt stillen können – aber ok, das geht für einen Animationsfilm thematisch sicherlich ein bisschen zu weit…

Ansonsten aber hat der Film auch gute Seiten – und diese überwiegen. Leichte Unterhaltung eben, die (zumindest inhaltlich) liebevolle Charaktere bietet und eine bunte Welt wie im Schlaraffenland der Neuzeit. Humorvolle Dialoge mit ein bisschen Tiefgang versehen tun ebenfalls gut und insgesamt bleibt ein kurweiliger aber amüsanter Film, den man vor allem Kindern gerne auch auf DVD zeigen darf.

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Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Etwas stimmt nicht - das Essen wird immer größer...
Hintergrund:Animationsfilme von Sony:
  • 2006: Jagdfieber (Cineclub-Filmkritik)
  • 2007: Könige der Wellen (Cineclub-Filmkritik)
  • 2009: Jagdfieber 2 & 3 (kamen direkt auf DVD)
  • 2009: Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

   
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Flint und sein (durch eine Erfindung) sprechendes Laboräffchen.
Originaltitel: Cloudy with a Chance of Meatballs
   
Links:
   

Dieser Film wurde bewertet von:
Conway(78%)

Texte:
Conway

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