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Drachenzähmen leicht gemacht


  
Seit Ewigkeiten kämpfen die Wikinger gegen allerlei fiese Drachen. Doch dann entdeckt der Häuptlingssohn den Nutzen der Fabelwesen und bald schon steht die entscheidende Schlacht an. Fantasyspaß mit viel Gefühl und gutem Humor.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

25.03.2010:
Drachenzähmen leicht gemacht

***** **** ****
***** **** -
*** ***** 89%
  
Genre:

Animation / Abenteuer / Fantasy

  

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Regie: Dean Deblois & Chris Sanders
  

Drachenzähmen leicht gemacht
Inhalt:

12 Tage nördlich von „Trostlos“, ein paar Grad südlich von „Schweinekalt“ und mitten auf dem Längengrad „Langeweile“ liegt die Insel „Berk“. Alles klingt soweit ruhig und beschaulich, doch die dort lebenden Wikinger wissen es besser – schließlich werden sie immer wieder von allerlei Drachen angegriffen und müssen sich und ihr Hab und Gut gegen die gefährlichen Himmelstürmer gut verteidigen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass es sogar ein Trainingscamp mit Arena gibt, wo die jungen Wilden zu Drachenjägern ausgebildet werden.

Einer von ihnen ist Hicks, mit richtigem Namen Hiccup Horrendous Haddock III, der schmächtige Sohn des Wikinger-Häuptlings. Doch weil er in den Augen der Erwachsenen zwei linke Hände hat, muss der übereifrige Bursche bei jedem Drachenangriff in der sicheren Waffenwerkstatt aushelfen. Doch eines Tages kann Hicks nicht anders und schiebt eine Schleuder hinaus auf eine Klippe. Dort wartet er – auf irgendeinen Drachen, den er erledigen und seinem Vater zeigen kann.

Drachenzähmen leicht gemacht
Waffenschmied Gobber redet gut auf Hicks Vater, Häuptling Stoick, ein.
 
Er hat sogar Glück und trifft, findet den getroffenen Drachen dann aber nirgends, so dass ihm niemand vom erfolgreichen Abschuss glauben mag. Dann aber findet Hicks eine Spur und trifft in einer ruhigen Talsenke auf ein Flugtier, welches bisher nur als gefährlicher Mythos galt – der „Nachtschatten“. Ein schwarzer Drache, welcher sein Ziel niemals verfehlt und über dem im Drachenbuch der Wikinger noch keine Infos vorhanden sind.

Hicks will seinen Fund nun töten und ins Dorf schaffen, doch er bringt es nicht über’s Herz und lässt den Nachtschatten frei. Die folgenden Tage besucht Hicks den Drachen immer wieder und erkennt, dass man die vermeintlichen Ungetüme zähmen kann. Leider ist er inzwischen einer der Rekruten des Trainingscamps und muss vorsichtig agieren. Irgendwann aber überrascht ihn die junge Rekrutin Astrid beim Drachenbesuch und gemeinsam erkennen die jungen Wikinger, welches Mittel sie mit dem Nachtschatten und der Drachenzähmung in der Hand haben. Und all diese Mittel und Erkenntnisse werden sie bald brauchen – denn ein riesiger Drache ist der einzig wirklich gefährliche Ursprung allen Übels…

  

Drachenzähmen leicht gemacht
Die jungen Wilden und die schöne Astrid.

Kritik:

Schon beeindruckend. Kommerzlastige Animationsstreifen wie “Madagascar“ oder “Shrek“ bekommen einen Haufen Werbung geboten und werden auch dadurch (neben ihren witzigen Charakteren und guten Stories) zu Kassenschlagern. Filme wie “Drachenzähmen leicht gemacht“ haben es dagegen nicht so leicht, die berechtigte Aufmerksamkeit in der Werbestrategie des jeweiligen Filmstudios zu bekommen. Denn sie haben keine Charaktere mit großem Wiedererkennungswert. Doch dafür haben sie oftmals eine umso bessere Geschichte – so wie dieser Film von Dreamworks. Hier sind es keine albernen Dialoge oder irgendwelche coolen Sprüche, die das Mainstreampublikum so zu unterhalten wissen, dass man gleich den gesamten Film toll findet. Bei “How to Train Your Dragon“ (so der Originaltitel) ist es die Idee selbst.

Drachenzähmen leicht gemacht
Hicks freundet sich mit dem "Nachtschatten" an.
 
Da werden zum Einen die verschiedensten Drachen erfunden und zum anderen eine Geschichte um Freundschaft und Toleranz kreiert. Ansich nichts neues, aber all die kleinen Feinheiten wie die angenehme Umsetzung der animieren Menschen oder die passende Musik von Oscarpreisträger John Powell („Bourne“-Filme) sprechen für ein Produkt, in das die Macher viel Herzblut gesteckt haben. Mit knapp $ 165 Mio Budget wurde hier auch nicht gegeizt und dass “Drachenzähmen leicht gemacht“ in kurzer Zeit weltweit startete, spricht ebenfalls für die Zuversicht der Macher.

Was bleibt ist eine runde Geschichte um einen Jungen, der nicht nur einigen Zuschauern aus dem Herzen sprechen dürfte, sondern auch die Tatsache, dass er als Erzähler der Handlung eine gute Einleitung bietet. Eine gradlinige Story, ausgefeilte Charakterzeichnung (sowohl optisch als auch inhaltlich) und eine angenehme Länge mit viel Humor, Spannung und guter Action runden dieses unterhaltsame Animationsabenteuer ab und machen den Streifen zu einem absoluten DVD-Tipp für die ganze Familie.

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Drachenzähmen leicht gemacht
Kein Drache ist von Geburt an Böse - ähnlich wie bei den Menschen.

Hintergrund:Animationsfilme von Dreamworks:
   
Drachenzähmen leicht gemacht

Originaltitel: How to Train Your Dragon
   
Links:
   

Dieser Film wurde bewertet von:
Conway(89%)

Texte:
Conway

Drachenzähmen leicht gemacht Drachenzähmen leicht gemacht



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