Als der Lake Springfield droht, die Umwelt extrem zu belasten, setzt Lisa sich wehement für die Rettung der Natur ein. Dort lernt sie nicht nur den irisichen Colin, einen Jungen mit den selben Interessen, kennen, sondern schafft es auch, die Bürger vom Sinn des Umweltschutzes zu überzeugen. Nur Homer begreift den Ernst der Lage nicht. Vielmehr ist Vater Simpson mit seinem neuen "Spider-Schwein" beschäftigt und kippt kurzerhand dessen ganzen Kot in den gerade gesäuberten See.
Dies veranlasst die EPA (das Umweltschutzamt der Vereinigten Staaten), auf Anraten des US-Präsidenten Arnold Schwarzenegger ganz Springfield unter eine Glaskuppel zu hüllen und von der gesamten Außenwelt abzuschotten. Doch als klar wird, dass letztendlich alles Humers Schuld war, muss die Familie aus Springfield fliehen.
Die Simpsons sind das mit Abstand erfolgreichste TV-Produkt der Welt. Mit über 18 Staffeln, unendlich vielen Merchandising-Produkten und einer Unmenge an kultigen Charakteren hat die von Matt Groening erschaffene Familie einen Bekanntheitsgrad erreicht, der seines Gleichen sucht. Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis der gelbe Kult auch auf der großen Kinoleinwand landet und die Fans auf der ganzen Welt begeistern wird - denn eines ist klar: Für Anhänger der Serie ist dieser Film ein absolutes Muss - aber auch für Aussenstehende ist der Film sicherlich ein Heidenspaß!
Die unterschwelligen Botschaften, die man durchaus als scharfe Kritik an der US-Regierung und der verschwenderischen Lebensweise der Amerikaner sehen kann, treffen stets den Nerv des Zuschauers und mit Sicherheit auch den der amerikanischen. Und solche Bitten wie "Wer Filme runterlädt, ist ein Dieb." und Aussagen von Homer wie: "Wir bezahlen Eintritt für etwas, dass wir im Fernsehen umsonst kriegen.", dürften pointierter kaum sein.
Auch eine Vielzahl von Prominenten hat (wie nicht anders zu erwarten) den Weg in den Film gefunden: Neben der Rock-Band Green Day und dem Terminator als US-Präsidenten, gibt es auch einen für Werbezwecke der Regierung fast schon missbrauchten Tom Hanks (im Original von ihm selbst gesprochen) zu bewundern, die allesamt dem üblichen Simpsons-Humor durchaus gut tun.
Erwähnenswert ist auch die verbesserte Optik (eben filmgerecht), sowie einzelne Szenen aus verschiedenen Episoden, die gekonnt weitergesponnen werden. So z. B. gab es zu Beginn der Serie eine Folge, in der Bart versucht, über die Schlucht Springfield mit dem Skateboard zu springen. Dies soll nun endlich gelingen - wenn auch anders, als erwartet. Auch die Streber der Schule dürfen sich endlich einmal an den Schulhofschlägern rächen. Und man bekommt schon zu Beginn des Streifens einen neuen Vorspann zu sehen! Außerdem erfährt man endlich, was Maggies erstes Wort ist - allerdings erfahren es nur die Zuschauer, die auch bis zum Ende des Abspanns im Kino bleiben...
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Hintergrund:
In den USA gibt es tatsächlich mehrere Städte mit dem Namen Springfield. Laut den Machern orientiert sich die Stadt an der gleichnamigen im US-Bundestaat Kentucky. Dort gibt es auch eine Stadt namens Shelbyville... Weitere Infos findet ihr unten bei den aufgelisteten Wikipedia-Links.
Regisseur David Silvermann hat schon bei der Verfilmung von Ice Age mitgewirkt und war Co-Regisseur bei Monster AG.