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Sideways

  
Miles (Paul Giamatti) und Jack (Christian Hayden Church) wollen Wein, Weib und Gesang. Doch die Prioritäten differieren ein wenig.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

03.02.2005:
Sideways

***** **** ***
** * ****
**** **** 78%
  
Genre:

Komödie

  

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Regie: Alexander Payne
  

 Bild aus dem Film Sideways mit Paul Giamatti und Christian Hayden Church
Miles (Paul Giamatti) lehrt Jack (Christian Hayden Church) das Weinverkosten.

Inhalt & Kritik:

von

hope

Wäre es nicht praktisch, die Midlife-Crisis schon vor der Ehe auszuleben? Jack (Thomas Hayden Church) heiratet in einer Woche. Sein Trauzeuge Miles (Paul Giamatti) will deswegen mit ihm eine Tour durchs kalifornische Vineland mit entsprechend hohem Weinkonsum machen. Doch Jack hat nur eins im Sinn: Vor der Hochzeit noch eine flachlegen.

Der Film bezieht seine Komik aus der Gegensätzlichkeit der beiden Protagonisten. Jack ist der Draufgänger und bandelt am ersten Abende mit der Motorradbraut Stephanie (Sandra Oh) an. Den verhinderten Schriftsteller Miles verkuppelt er mit der sensiblen Maya (Virginia Madsen), die Miles schon lange aus seinem Stammlokal kennt. Doch so unterschiedlich wie die zwei Männer sind, entwickeln sich auch die Beziehungen. Besonders aufregend wird es, als Jacks Motorradbraut von dessen bevorstehenden Hochzeit erfährt. Es dauert auf jeden Fall nicht lange, bis Jack die nächste hat.

Schließlich kommen Jack und Miles doch noch zu ihrem persönlichen Glück, aber eben – wie es der Titel vermuten lässt – auf Umwegen.

Bild aus dem Film Sideways mit Paul Giamatti und Christian Hayden Church
La dolce Vita in Kalifornien

Alexander Paynes letzter Film „About Schmidt“ zeichnete sich bereits durch besonders lakonischen Humor aus. Auch hier in „Sideways“ ist es der unterschwellige, schwarze Humor, der den Film antreibt. Die beiden gegensätzlichen Charaktere wechseln im Laufe der Handlung die Seiten. Miles erscheint am Anfang als der Verlierer par exellence. Er hat eine grauenvolle Wohnung, keinen anständigen Job, mieses Auto. Jack dagegen eine hübsche Verlobte, ein schickes Haus und er sieht gut aus. Im Laufe der Reise merkt der Zuschauer allerdings, dass Jack derjenige ist, dessen Leben unerfüllt ist, und der deshalb seine Flucht in sexuellen Abenteuern sucht. Miles legt Wert auf die inneren Werte und hat mit Maya erst mal gar nichts im Sinn. Die langen Gespräche, die die beiden führen, reichen ihm.

„Sideways“ hat mehrere kleine Handlungsstränge, die lose aneinander geknüpft sind, wie die Folgen einer Serie und daher kommt nicht gerade viel Spannung auf. Der Film plätschert so dahin, wie man einen guten Wein trinkt: Langsam und genussvoll. Leider nimmt gelegentlich auch der Klamauk die Sache in die Hand, was sich dann in etwa anfühlt, als würde man einen Pinot Noir Sekt warm trinken. Zum Wohl!

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Bild aus dem Film Sideways mit Paul Giamatti und Christian Hayden Church
Miles mag Maya (Virginia Madsen).

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Dieser Film wurde bewertet von:
hope(78%)

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hope
  
  
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Bild aus dem Film Sideways mit Paul Giamatti und Christian Hayden Church
Jack baggert Stephanie (Sandra Oh) an.

Filmposter von Sideways mit Paul Giamatti und Christian Hayden Church

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