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27.02.2003: |
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| Genre: | Tragikomödie |
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| Regie: | Alexander Payne | |||||||||||
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| Inhalt: | Es ist schon bitter! Nach einem arbeitsreichen Leben wartet Warren Schmidt (Jack Nicholson) die Sekunden ab, bis es fünf Uhr ist und er sein Büro für immer verlassen kann - denn dann beginnt sein endgültiger Ruhestand. Doch was macht er nun den ganzen Tag? Seine Frau Helen (June Squibb) freut sich wie ein kleines Kind auf diesen Tag, auf ihr Drängen wurde ein Schlachtschiff von Wohnmobil gekauft. So sitzt sie wie ein braver Hund neben ihrem Mann, als die Abschiedsfeier seiner Firma stattfindet und glaubt, all die verlogene Lobhudelei über ihren Göttergatten. Doch Warrens Nachfolger als Vizemanager eines großen Versicherungsunternehmens steht mit geballtem Fachwissen schon in den Startlöchern.
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![]() Die Mutter des Schwiegersohns: Roberta (Kathy Bates). | ||||||||||||
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Kritik: |
Jack Nicholson mit seinem Haifisch-Grinsen ist eine lebende Legende Hollywoods. So ist es kein Wunder, dass sich Nicholson mit diesem Film selbst ein Denkmal setzt. Wie er selbst schon feststellen musste, sind Rollen für 65jährige in Hollywood spärlich gesät, doch mit der Rolle des Warren Schmidt ist ihm ein absoluter Volltreffer gelungen! Zum Teil karikiert er sich selbst, oft seine Filme, meistens den amerikanischen Kleinbürger.
![]() Schmidt bei der Hochzeit seines „kleinen Mädchens“ Jeannie (Hope Davis). Natürlich schafft Warren es nicht, die Familie, in die seine kleine Jeannie einheiraten will, einfach so zu akzeptieren. In seinen bürgerlichen Augen sind diese Menschen einfach nicht gut genug. Dabei gibt sich besonders die Mutter des Schwiegersohns, Roberta Hertzel (Kathy Bates), die größte Mühe, damit sich Warren wohl fühlt. Und auch der zukünftige Schwiegersohn selbst, der Wasserbetten-verkaufende Randall Hertzel (Dermot Mulroney), ist mehr als zuvorkommend. Besonders Mulroney weiß das Publikum zu überraschen, nicht zuletzt mit seinem Aussehen. So lieben wir Schmidt in der einen Sekunde und hassen ihn in der nächsten und keine der Gefühlsregungen hält besonders lange an, denn eigentlich wissen wir, dass in jedem von uns ein bisschen Schmidtscher Spießigkeit steckt. Und genau deswegen ist dieser Film auch ein absolutes Muss für jeden, der einmal in den Ruhestand gehen will. Aber natürlich auch für alle anderen ist dieser Film ein brillianter Hochgenuss! Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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![]() Auch am letzten Tag bleibt Schmidt natürlich bis fünf Uhr! |
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| Hintergrund: | ..von RS: "About Schmidt" lebt von der Frage: "Was habe ich in meinem Leben erreicht?" Immer, wenn diese Frage auf den Tisch kommt, wird Warren Schmidt verlegen. Jetzt, in einer Situation fast kompletter Nutzlosigkeit, scheint ihm die Antwort auf die Grundfrage der Menschheit nach dem Sinn der eigenen Existenz selbst nicht einzufallen.
Die wichtigste Nebenrolle des Films kommt somit eigentlich dem kleinen Ndugu zu. Ihm obliegt es am Ende des Films, deutlich zu machen, dass wir uns alle noch so sehr anstrengen können, etwas Nützliches zu tun - es sind immer die kleinen, spontanen und ungezwungenen Dinge, die etwas bewegen! | |||||||||||
| Originaltitel: | About Schmidt | |||||||||||
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