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Mathilde - Eine große Liebe |
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27.01.2005: |
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| Genre: | Drama |
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| Regie: | Jean-Pierre Jeunet | |||||||||||
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| Inhalt
& Kritik:
von hope |
Jean-Pierre Jeunet benötigte vier Jahre für seinen neuen Film und es hat den Anschein, als hätte er die Zeit nicht für die Auswahl einer Hauptdarstellerin verschwendet. Offensichtlich hat Jeunet sich ein klein wenig in Audrey „Amélie“ Tautou verliebt – und das Publikum wohl auch... „Die fabelhafte Welt der Amélie“ war ein modernes Märchen über das romantische Paris, das eigentlich nur in den Köpfen von Verliebten existiert. Amélie (Audrey Tautou) war die Fee, die anderen Menschen Wünsche erfüllt und am Ende mit Liebe belohnt wird. In „Mathilde – Eine große Liebe“ ist Audrey Tautou wieder auf der Suche nach der Liebe, doch dieses mal kennt sie ihren Prinzen schon. Manech (Gaspark Ulliel) muss in den Krieg ziehen. Wie so viele andere Soldaten im ersten Weltkrieg versucht Manech dem Grauen durch Selbstverstümmelung zu entkommen. Und er kommt – wie so viele andere – vors Kriegsgericht und wird zum Tode verurteilt. Die meisten der zum Tode verurteilen wurden einfach ins Niemandsland zwischen den Fronten geschickt, was keiner lange überlebte. Da es keine offizielle Todesnachricht gibt, glaubt Mathilde nicht an den Tod von Manech und setzt ganz Frankreich in Bewegung, um seine Spur zu verfolgen und um zu verstehen, was an der Front vor sich ging. Dabei schreckt sie vor fast nichts zurück. Ihrem Onkel macht sie vor, ihre Kinderlähmung hätte sich derart verschlimmert, dass sie nun im Rollstuhl sitzen muss und auch bei dem von ihre aufgesuchten Privatdetektiv zieht die Mitleidsnummer.
Die verschiedenen Berichte, die Mathilde von Veteranen des Krieges bekommt widersprechen sich oft und Mathilde ist mehr als einmal bestürzt und verzweifelt. Doch langsam baut sich das Puzzle auf und sie beginnt zu verstehen. Jean-Pierre Jeunet hat erneut eine Liebeserklärung an Frankreich und an seine Hauptdarstellerin kreiert. So dramatisch und brutal die Kriegsszenen sind, so malerisch und pittoresk sind die Szenen vor und nach dem Krieg. Jeunet setzt hier mit Farben, Helligkeit und Dunkelheit und der richtigen Musik die richtigen Akzente. „Mathilde“ wäre die teuerste europäische Filmproduktion bisher, wenn nicht ein US-Gericht kürzlich entschieden hätte, das es doch eine US-Produktion ist, da das meiste Geld vom Studio Warner Bros. kam. Ein bisschen ist der amerikanische Einfluss auch zu spüren, unter anderem an einer Nebenrolle, die Jodie Foster spielt. Dies ist aber auch die einzige nennenswerte Rolle, die von US-Seite besetzt wurde, da der Film auf französisch abgedreht wurde. „Mathilde“ ist kein Nachfolger von „Amélie“ und bei weitem nicht so märchenhaft. Dennoch ein wirklich sehenswerter Film von dem auch Amélie-Fans nicht enttäuscht sein werden. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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