In „Open Water“ werden die Taucher Susan (Blancard Ryan) und Daniel (Daniel Travis) mit den Urängsten der Menschen konfrontiert: die Tiefe des Meeres unter ihnen, die Grenzenlosigkeit des Himmels über ihnen und die Weite des Ozeans, der sie umgibt.
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Susan (Blanchard Ryan) und Daniel (Daniel Travis) warten an Bord der
"Reef Explorer" auf den Beginn des bevorstehenden Tauchgangs.
Inhalt:
Susan and Daniel haben es endlich geschafft, sich auf einen Urlaubstermin zu einigen. Unbeschwert nehmen sie an einem Tauchausflug teil, der an ihrem Urlaubsort angeboten wird. Die Stimmung ist ausgelassen, alle haben eine gute Zeit. Susan und Daniel sind völlig gefangen von der Artenvielfalt des Meeres. Als sie jedoch auftauchen, ist das Boot mit den anderen Tauchern verschwunden. Glauben sie zunächst noch an eine schnelle Rettung, so wird ihnen nach einigen Stunden klar, dass sie auf sich allein gestellt sind.
Aber niemand ist wirklich allein im Ozean, diese Erkenntnis gewinnen die beiden auch bald.
Susan und Daniel nach vielen Stunden im Ozean.
Kritik:
Zunächst glaubt man, dass der Film aus dem Bereich special interest wie z.B. die Martins-Passion von Irene Langemann stammt. Falsch gedacht! "Open Water" ist ein handfester Thriller. In den Hauptrollen agieren die beiden Newcomer Blancard Ryan und Daniel Travis, die eine hervorragende Performance abliefern.
Zu jedem Zeitpunkt des Films gibt Regisseur Chris Kentis, der sich die Kamera mit Lebenspartnerin Laura Lau teilte, aber Drehbuch und Schnitt persönlich übernahm, dem Zuschauer das Gefühl, live dabei zu sein. So bangt man gemeinsam mit den beiden Protagonisten um einen guten Ausgang.
Ob gewollt oder nicht, man bekommt das Gefühl, dass sich Chris Kentis bei der Erstellung des Films an den Dogma-Regeln orientiert hat. Das mag aber auch nur ein Zufall sein, da das Budget eher gering war. Allerdings lässt gerade das die erbrachte Leistung umso eindrucksvoller erscheinen, denn alle Tiere, darunter Quallen und Fische, und auch die Drehorte sind echt. Die Produzenten haben bewusst auf den Einsatz von CGI (Computer Generated Imaging) verzichtet.
Ein Sturm zieht auf, während Susan und Daniel hilflos im offenen Meer treiben.
Untermalt wird die Szenerie durch ethnische Klänge, die das Geschehen zum einen harmonisch einbetten und zum anderen auf einer zweiten, einer musikalischen Ebene in einer objektiven Sichtweise nochmals beleuchten. Alles fügt sich zu einem Thriller zusammen, der den Betrachter wirklich berührt.
„Open Water“ ist ein Film, den man sehen muss, wenn man auf Thriller steht, die unter die Haut gehen.
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