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My Big Fat Greek Wedding - Heiraten auf griechisch |
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23.01.2003 |
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| Genre: | romantische Komödie |
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| Regie: | Joel Zwick | |||||||||||
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| Inhalt
& Kritik:
von hope |
Manche Filme schlagen ein wie eine Bombe. Dieses Schicksal durfte „My Big Fat Greek Wedding“ nicht teilen. Für Nia Vardalos ging mit diesem Film der amerikanische Traum in Erfüllung. Hollywood wollte sie nicht. Sie sei zu alt und nicht blond genug. Nun, sie schrieb daraufhin ihren eigenen Film und erzählt ihre eigene Geschichte. Doch hatte der Verleih nicht besonders viel Vertrauen in diese Melting-Pot-Geschichte und startete mit wenigen Kopien in den USA und noch weniger Werbeaufwand. Doch das hatte der Film auch gar nicht nötig: Mit Mundpropaganda füllten sich die Kinos und die Kopienzahl wurde von Woche zu Woche erhöht. Inzwischen, zum deutschen Bundesstart, findet sich „My Big Fat Greek Wedding“ bereits in der 35. Woche mindestens unter den Top 20 der amerikanischen Kinocharts und hat über 200 Millionen Dollar eingespielt. Und nun folgt der Run auf die deutschen Kinosäle. Die Handlung ist im Grunde jedem bekannt, der den Trailer gesehen hat:
Toula (Nia Vardalos) ist deprimiert. Bereits über dreißig ist sie immer noch unverheiratet. Sie wohnt auch immer noch zu Hause und arbeitet im Restaurant der Familie. Alles wäre viel einfacher, wenn Toula nicht Griechin wäre. Laut ihrem Vater Gus (Michael Constantine) gibt es zwei Arten von Menschen: Griechen und die, die gerne Griechen wären. Toula sieht das anders; ihr Schicksal ist es, einen Griechen zu heiraten, viele Griechen in die Welt zu setzen und dann alle unablässig mit griechischem Essen voll zu stopfen. Doch es kommt alles anders. Toula will Veränderung und bekommt einen Job im Reisebüro ihrer Tante. Endlich ohne die ständige Anwesenheit der Familie lernt sie einen Mann kennen. Ian Miller (John Corbett) ist ein typischer Amerikaner mit typisch-englischen Eltern. Die Multi-Kulti-Komödie kann losgehen. Dass Toula und Ian heiraten werden, verrät nicht nur der Trailer, sondern auch Titel und Plakat und es ist sicher kein Geheimnis, dass solche Filme immer mit einem Happy End abschließen. So geht natürlich ein Haufen Spannung verloren, die der Film vielleicht hätte aufbauen können, doch das soll eigentlich nicht weiter stören. „My Big Fat Greek Wedding“ ist Popcorn-Kino im vollendeten Sinne. Tüte Popcorn und Cola nicht vergessen, reinsetzen, abschalten und loslachen. Denn mit durchaus nicht nur platten, sondern auch vielen intelligenten Gags wird der US-amerikanische Melting Pot durch den Kakao gezogen. Die beiden Hauptdarsteller sind dabei einfach göttlich. John Corbett, bekannt aus „Sex and the City“ sieht zwar mit seinen Strubbelhaaren nicht besonders nach idealem Schwiegersohn aus, kann mit seinem innigen Blick aber Herzen reihenweise zum Schmelzen bringen. Kurz: „My Big Fat Greek Wedding“ wird jedem gefallen und deswegen kann man auch Schlangen an den Kinokassen in Kauf nehmen. |
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Dieser Film wurde bewertet von: |
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