![]() |
|
|
Looney Tunes: Back in Action |
|
|
|
|
|
|
04.12.2003: |
|
|
|
|||||||||
| Genre: | Trick- und Realfilm-Komödie |
|||||||||||
| Regie: | Joe Dante | |||||||||||
|
|
||||||||||||
| Inhalt: |
Duffy hat die Schnauze voll! Ständig ist er die blöde Ente, während Bugs Bunny von allen behätschelt wird. Doch Lust auf Diskussionen haben die Warner Bros. (Don Stanton und Don Stanton) in diesem Fall überhaupt nicht. Ohne zu zögern schmeißen sie Duffy raus. Und weil der angehende Stuntman DJ Drake (Brendan Fraser) mit der Aufgabe, Duffy aus dem Studio zu entfernen, völlig überfordert ist, fliegt er gleich mit.
Zwischenzeitlich haben auch die Warner Bros. gemerkt, das ihnen eine Ente fehlt. Und nun schmeißen sie die Produktionschefin Kate (Jenna Elfman) raus - zumindest wenn sie es nicht schafft, Duffy Duck bis Montag zurückzuholen. Zum Glück unterstützt der Charmeur Bugs Bunny seine Chefin, so dass sie schon bald in Damien Drakes Spion-Mobil auf dem Weg nach Las Vegas sind. Unterdessen zieht der Chairman alle Register und alle bösen Looney Tunes, so dass die Retter schon bald von Yosemite Sam, dem Tasmanischen Teufel und Coyote gejagt werden. |
|||||||||||
|
|
||||||||||||
| Kritik: |
Es ist eine wahre Freude, die Looney Tunes endlich wieder auf der großen Kinoleinwand zu sehen. Und während man bei „Space Jam“ noch Abstriche machen musste, weil die ganzen Charaktere in für sie untypische Rollen gezwängt wurden, darf hier jeder genau das machen, was er (oder sie) am besten kann. Das macht eine Menge Spaß. Dafür sind die menschlichen Schauspieler erschreckend schwach. Einzig Timothy Dalton als Spion Damien Drake kann überzeugen, während Brendan Fraser und Jenna Elfman zwar gut mit den Trickfiguren interagieren, aber in ihren Rollen so unecht und gestellt wirken, dass man sich manchmal an den Kopf fassen möchte. Und der Totalausfall ist Steve Martin als Bösewicht. Zum Glück halten sich die Szenen, in denen der alberne Hampelmann Chairman auftaucht, in Grenzen, sonst wäre der Film überhaupt nicht mehr zu ertragen gewesen. Das sollte Steve Martin wesentlich besser können (oder sollte man auf Larry Doyle für die Beschreibung der Rolle im Drehbuch schimpfen?).
Während der Film vor allem am Anfang auf sehr humorvolle Weise das „Innenleben“ der Warner Filmstudios aufs Korn nimmt (Matthew Lillard unterhält sich beispielsweise mit Scooby Doo und seiner Zeichentrickvorlage aus der Originalserie über seine Interpretation der Rolle), verschwinden diese Gags im Laufe des Films mehr und mehr. Was bleibt, sind am Ende Anspielungen auf große Kinowerke wie Independence Day und Star Wars... Und was der Robohund am Ende sollte, bleibt wohl das Geheimnis von Dante und Doyle. Insgesamt hält „Looney Tunes: Back in Action“ in vollem Umfang das, was der Titel verspricht. Jeder Fan von Oma, Tweetie, Sylvester und den vielen anderen Looney Tunes wird auf seine Kosten kommen... Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
|||||||||||
| Links: | Filmkritik zu Space Jam | |||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: |
Jetzt
looney tunes (sofern schon verfügbar)
|
|||||||||||
zurück zum
Filmarchiv
zurück zur Wertungsübersicht
zurück zur Cineclub-Homepage
13871 hits since December 16, 2003
(c) 2003 Cineclub, Bochum für alle Texte, die Rechte an den Bildern liegen beim jeweiligen Filmverleih.