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18.09.2003: |
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| Genre: | Mystery-Thriller / Horror |
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| Regie: | James Mangold | |||||||||||
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![]() Was für ein Unwetter: Erst verliert sie einen Schuh, dann rammt Paris (Amanda Peet) auch noch einen Leitungsmast - das alles im offenen Cabrio... |
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| Inhalt: | Irgendwo im Niemandsland fährt ein Wagen. In ihm sitzt eine Familie mit einem kleinen Jungen. Plötzlich bleibt der Wagen mit einem Platten liegen. Während der Vater den Reifen wechselt, kommt es in dem unwetterartigen Regen zu einem Unfall, bei dem die Mutter verletzt wird. Ed (John Cusack) der den Unfallwagen gefahren hat, versucht verzweifelt, der armen Frau zu helfen. Schließlich fahren sie zu einem Motel, um Hilfe zu bekommen. Doch das Telefon dort ist tot und die Handys funktionieren auch nicht. Also versucht Ed, entlang der Straße Hilfe zu finden. Doch die Straße ist vom Regen unterspült und er kommt nicht sehr weit. | |||||||||||
![]() Ed (John Cusack) macht den schrecklichen Fund in der Waschmaschine. | ||||||||||||
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Kritik: |
![]() Bei Rhodes und Ed liegen die Nerven blank. Dass der Film im altbekannten „10-kleine-Negerlein-Prinzip“ des Horror-Genres daherkommt, kann man ihm natürlich ebenso vorwerfen, wie die Art, in der die Todesstrafe dargestellt wird. „Identität“ stellt quasi das Gegenteil von „Das Leben des David Gale“ dar. Drastisch wird gezeigt, was passiert, wenn man die Todesstrafe nicht (oder nicht schnell genug) vollstreckt. Aber trotz dieser Anmerkungen bleibt am Ende viel zum Nachdenken. Waren die Morde geplant? Haben die Beteiligten durch ihre tragische Schuld ihr eigenes Todesurteil gesprochen? Oder handelt es sich bei Teilen der Geschichte gar um verdrehte Tatsachen? Um sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen, sollte man sich den Film ansehen! ![]() Der kleine Timmy. Zunächst scheint dies ein halbwegs sicherer Platz zu sein, doch schon bald entpuppt sich der düstere Ort zu einer Todesfalle und die Unbekannten müssen sich zusammenreimen, weshalb das Schicksal sie hier zusammengeführt hat. Der Limousinen-Chauffeur Ed (John Cusack) findet den Kopf der Schauspielerin Caroline Suzan (Rebecca DeMornay), die er chauffierte, im Waschraum des Motels. Der Cop Rhodes (Ray Liotta) verdächtigt sogleich den Schwerverbrecher (Jake Busey), den er in seinem Auto überführen wollte. Da sind aber auch noch das Callgirl Paris (Amanda Peet), ein frisch vermähltes Pärchen (Clea DuVall und William Lee Scott, siehe Foto rechts) und eine Familie mit Kind (, Leila McKenzie, Bret Loehr) und nicht zuletzt der nervöse Hotelmanager.Während nun einige versuchen, den Täter zu überführen, fürchten sich andere im Hauptgebäude des Motels. Doch einer nach dem anderen muss dran glauben. Die Gewissheit bleibt: Wenn der tödliche Countdown zu Ende ist, bleibt nur der Täter übrig. "Identität" hebt sich von anderen Horror-Splattern durch eine überaus kluge Story ab. Die stürmische sowie mörderische Nacht wird in Rückblenden erzählt. Selbst diese Rückblenden werden noch durch weitere Rückblenden unterbrochen. Regisseur James Mangold strickt seine Fäden in einem Spinnennetz auf einen Mittelpunkt und so bleibt eine große Verwirrung beim Zuschauer zum Glück aus. Die Gegenwart des Films beschreibt ein Verhör des Täters in besagter Nacht. Ein Ausschuss um den Gouvernor muss den Täter nun für unzurechnungsfähig bzw. zurechnungsfähig erklären, wobei letzteres die Todesstrafe nach sich ziehen würde.Während diese Erzählstränge parallel laufen, spinnt sich der Zuschauer seine eigene Story und Langeweile kommt garantiert nicht auf. „Identität“ beendet hoffentlich die langweilige und auf plumpen Überraschungsmomenten aufbauende Reihe der Teenies-werden-geschlachtet-Filmchen. Hier wird spannendes, modernes Kino geboten, dass sich dennoch an den richtigen Stellen am Altmeister des Suspense – Alfred Hitchcock – bedient. Kinotipp für alle Unerschrockenen. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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| Originaltitel: | Identity | |||||||||||
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