![]() |
|
|
Teuflisch |
|
|
|
|
|
|
18.01.2001: |
|
|
|
|||||||||
| Genre: | Komödie |
|||||||||||
| Regie: | Harold Ramis | |||||||||||
|
|
||||||||||||
| Inhalt: |
Elliot Richards (Brendan Fraser) ist ein wirklich bedauernswerter Computerfachmann, der versucht, es allen Recht zu machen und doch nie Anschluss findet. Seine Arbeitskollegen meiden ihn und die Kunden der Software-Firma, bei der er arbeitet sind auch nicht immer die freundlichsten. Hinzu kommt noch, dass Elliot sich in eine Kollegin aus der anderen Abteilung, Alison (Frances O'Connor), verliebt hat, doch diese ihn einfach nicht wahrnimmt und er somit immer noch Single ist. Eines Abends hockt Elliot mit den Kollegen in einer Kneipe und beschäftigt sich allein mit dem Billiardspielen, als plötzlich eine attraktive Frau (Liz Hurley) in rotem Dress vor ihm auftaucht und alles über ihn zu wissen scheint. Sie redet auch nicht lange drum herum, sondern offenbart ihm, dass sie der Teufel sei und ihm alle seine Wünsche erfüllen werde. Elliot hält die hübsche Brünette natürlich erst für verrückt, aber als diese ihm einige Dinge beweist und ihn in eine Disco irgendwo im Nirgendwo bringt, wird Elliot klar, dass die Frau die Wahrheit spricht. Denn in der Disco angekommen, begrüßen plötzlich alle den tollpatschigen Elliot, und dann gibt es sogar noch die Kekse, die seine Großmutter früher immer gebacken hatte. Als er dann im Büro der sexy Dame steht, wird Elliot schlagartig klar, dass es sich tatsächlich um den Teufel handelt, der sich aus Spaß an der Freude als Frau darstellt und ihm nun das Angebot unterbreitet, seine Seele für sieben Wünsche zu verkaufen. Erst ist Elliot skeptisch, doch als "Belzebub" ihn dann auf Alison anspricht, zögert er nicht lange und unterschreibt den seitenlangen Vertrag - und damit nimmt das Unheil seinen Lauf, denn alle Wünsche scheinen einen Haken zu haben:
"Der Drogenhändler": Erst ist Elliot ein Spanisch sprechender, kolumbianischer Drogendealer mit viel Geld und Alison als Frau. Doch diese hasst ihren Ehemann wie die Pest und vergnügt sich lieber mit ihrem Sprachlehrer, der ihr nicht nur englisch beibringt... Gott sei Dank hat der Teufel ihm einen Pager mitgegeben, wo Elliot nur die "666" eingeben muss, und schon ist er wieder in seinem alten Leben.
"Der Intellektuelle": Um einer erneuten Blamage zu entgehen, wünscht er sich diesmal, ein intellektueller, gut bestückter Mann zu sein und findet sich wieder in dem Leben eines außerordentlich erfolgreichen und unheimlich beliebten Schriftstellers, der auf jedem Dinner gern gesehen ist und die holde Weiblichkeit mit seinem Charme und endlosen Wissen zu begeistern weiß. Wider Erwarten begegnet er der hübschen Alison und nach einem kurzen, sehr intensiven und absolut niveauvollen sowie romantischem Gespräch auf einer Dachterrasse mitten in New York verdrücken sich beide in das stilvolle Appartement des kultivierten Singles und frönen einer Nacht zu zweit. Im Schlafzimmer angekommen, entdecken beide aber einen Mann im Bett von Elliot und nach einem kurzen Schock und einem kleinen Ausraster stellt sich heraus, dass Elliot schwul ist und sich nur als Hetero ausgibt, um keinen Karriereknick zu erleiden... Der Pager muss also wieder her und nach seiner erneuten Rückkehr in die Realität beschließt Elliot, mit seinen Wünschen etwas Gutes zu tun und lässt sich zum mächtigsten Mann der Welt machen - dem Präsidenten Amerikas. "Der Mächtige": Doch Elliot findet sich in einem Theater wieder - als Präsident Lincoln! Um nicht das Schicksal der Erschießung zu erleiden, flieht Elliot wieder in die Realität und rennt völlig verzweifelt in die nächste Kirche und sucht dort Erlösung vom Teufel. Als er dann dem Priester von seinem Fehler erzählt, lässt dieser ihn allerdings von der Polizei in eine Ausnüchterungszelle stecken, und "Satan" teilt ihm schließlich auch noch mit, dass Elliot keine Chance mehr hat, aus dem Vertrag zu entkommen. Mit seinem Latein am Ende lernt Elliot dann aber einen Zellengenossen kenn, der offenbar aus höheren Sphären kommt und ihm mitteilt, dass man seine Seele nicht verkaufen kann, da diese schon einer anderen Macht als dem Teufel gehört. Elliot muss einfach nur sein Herz und seinen Geist öffnen und alles würde sich dann von alleine regeln. Entschlossen, seinen Vertrag zu kündigen, geht Elliot zum Teufel und spricht seinen definitiv letzten Wunsch aus... |
|||||||||||
|
|
||||||||||||
| Kritik: |
Zum Brüllen komisch! Brendan
Fraser beweist einmal mehr, dass er alles spielen kann! Sei es ein
Dummbatz, ein Intellektueller, ein armen Tropf, oder ein souveräner und
ernsthafter Mann. Er kann Komik mit Ernsthaftigkeit und Rührseeligkeit
verknüpfen wie kein zweiter. Auch in der Erfolgsserie "Scrubs, die Anfänger"
zeigt er dieses Können und auch in "L.A. Crash" oder "Der stille Amerikaner"
besticht er durch großartige Charakterdarstellung. Aber die witzigen Rollen
liegen ihm natürlich auch weiterhin und somit sind solche Filme immer wieder
eine Freude - auch dieser. Unbedingt ansehen! Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
|||||||||||
| Originaltitel: | Bedazzled | |||||||||||
| Links: | Brendan Fraser in L.A. Crash und Der stille Amerikaner. | |||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: |
Jetzt
teuflisch (sofern schon verfügbar)
|
|||||||||||
zurück zum
Filmarchiv
zurück zur Wertungsübersicht
zurück zur Cineclub-Homepage
08140 hits since March 23, 2006
(c) 2006 Cineclub, Bochum für alle Texte, die Rechte an den Bildern liegen beim jeweiligen Filmverleih.