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30.01.1997: |
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| Genre: | Okkult-Thriller / Action-Fantasy |
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| Regie: | Tim Pope | |||||||||||
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| Inhalt: | Los Angeles, die einstige “Stadt der Engel“, ist längst ein Sündenpfuhl für kranke Seelen und Drogenabhängige geworden. Nur noch wenige Kirchen sammeln ihre Jünger und beten für Besserung. Doch nichts gedeiht mehr in der verseuchten Landschaft – nichts, bis auf die Hoffnungslosigkeit (vor allem die der Jugend). Und während sich die Anhänger vom mächtigen Drogenbaron Judah Earl (Richard Brooks) auf das alljährliche Fest zum "Tag der Toten" vorbereiten, ermorden die Handlanger Judahs einen Mechaniker und seinen kleinen Sohn. Denn der kleine Fratz war zu neugierig und hat einen Mord beobachtet, welchen auch der heraneilende Vater sah. Somit werden beide erschossen und in den See geworfen – doch was keiner ahnt: Etwas hat überlebt…
Herr, lass Gnade walten bei unseren Sündern!“ (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden) Es ist die Liebe zu seinem Sohn und der Hass auf seine Mörder, welche Ashe Corven (Vincent Perez) seelisch am Leben hält. Mit Hilfe der Krähe, dem alles sehenden Auge zwischen unserer Welt und der der Toten, kommt die eigentliche Wasserleiche zurück, um Rache zu üben an jenen, die für das Leid der beiden geschunden Seelen verantwortlich sind. Ashes einzige Verbindung ist dabei die melancholische aber gutherzige Sarah (Mia Kirshner). Das einstige junge Mädchen ist nun erwachsen und Angestellte eines Tattoo-Studios. Sie fühlt erneut das Leid des Untoten und versucht auch diesmal, die unruhige Seele mit Hilfe ihres Wissens in seiner Bestimmung zu begleiten. ![]() Judah Earl (Richard Brooks) und Curve (Iggy Pop) besprechen die Lage. Im Hintergrund: Kali (Thuy Trang) - eine Handlangerin alá "Kill Bill"... Und während nacheinander die einstigen Mörder nun selbst ihren Tod in den Händen der Krähe finden, berichtet der intelligente Curve (Iggy Pop) seinem Meister, welches Unheil auf ihn und seine Stadt hereinbrechen wird. Doch mit Hilfe des blinden Mediums, welches einst durch die Krähe ihr Augenlicht verlor, erkennt Judah Earl schnell die einzige Schwachstelle seines Gegners und am Ende ist es für alle Beteiligten, sowie für die Krähe selbst, erneut ein Kampf auf Leben und Tod... | |||||||||||
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Kritik: |
(Festtagsmotto zum "Tag der Toten") In diesem Streifen ist es vor allem der Kult an sich, welcher filmisch in den Vordergrund rückt. Die postapokalyptischen Kulissen und gothikähnlichen Figuren schweben förmlich durch eine musikalisch perfekt untermalte Geschichte, die geschwängert ist mit den Tiefen der menschlichen Seelenlandschaft. Voll mit Tod, Sex und Drogen wird das Gute hier unterdrückt und versucht dabei aber stets, die Hoffnung auf Besserung wiederzufinden und am Ende Herr über alles zu sein. Fast prophetisch stürzt sich der zweite Streifen der erfolgreichen Reihe erneut auf das Böse an sich und versucht, aus einer Zwischenwelt heraus erneut alles Unheil mit den Verursachern zu teilen und diese dabei noch mehr leiden zu lassen, als wie sie es einst bei ihren Opfern geschafft haben. Dank Regisseur Tim Pope, welcher sich als Videofilmer für Songs der Kultband „The Cure“ bereits einen Namen machte, wirkt der ganze Film wie eine Huldigung von ’düsterer Rache im Namen der Menschlichkeit’. Auch die Darsteller sind alle durchweg passend und somit bleibt am Ende ein weiterer Klassiker des “The Crow“-Frenchise. Und wer sich hier voll auf das Geschehen einlassen kann, wird noch Wochen später von den Geschichten um Liebe, Hass, Lust und Rache zehren können – für immer unauffindbar… Cineclub-Filmtipp! ![]() Ashe (Vincent Perez) bahnt sich seinen Weg durch das Fest "Tag der Toten". Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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| Hintergrund: |
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| Originaltitel: | The Crow: City Of Angels / The Crow II | |||||||||||
| Links: | ||||||||||||
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