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Mittwoch, den 23.11.2022

Robert De Niro – Rückblick auf eine einmalige Karriere

Kaum ein anderer Schauspieler hat die letzten Jahrzehnte so stark geprägt wie Robert De Niro. Der Amerikaner mit italienischen Wurzeln kann auf zahlreiche Klassiker in seiner Karriere zurückblicken, die noch heute oft und gerne gesehen werden. Die Filme der letzten Jahre waren zwar meistens weitaus weniger berauschend, doch das soll nicht die Lebensleistung dieses Ausnahmeschauspielers schmälern.

Durchbruch in den 70er-Jahren

Robert De Niro hat in den späten 60er-Jahren mit dem Schauspielen angefangen, doch seine ersten großen Rollen hatte er erst Anfang der 70er. Kurz darauf, im Jahr 1974, gelang ihm dann der endgültige Durchbruch mit seiner Rolle als Vito Corleone in „Der Pate 2“. Auch wenn er nur vergleichsweise kurze Zeit zu sehen war, konnte er durch die prestigeträchtige Rolle viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und einen Oscar als bester Nebendarsteller gewinnen.

Zwei Jahre später übernahm er dann die Hauptrolle im modernen Klassiker Taxi Driver von 1976. Die Geschichte eines Vietnam-Veteranen, der als Taxi-Fahrer in einem degenerierten New York sein Geld verdient und sich dabei radikalisiert, sorgte für viel gesellschaftlichen Gesprächsstoff. Zudem brachte ihm die Rolle eine Nominierung als bester Hauptdarsteller bei den Oscars ein.

Robert de Niro in

Weitere Klassiker folgten in den nächsten Jahren

Den nächsten großen Erfolg feierte Robert De Niro mit dem Vietnam-Anti-Kriegsfilm „Die durch die Hölle gehen“ (Englisch: The Deer Hunter). Dabei melden sich drei Freunde für den Vietnam-Krieg und müssen daraufhin eine Zeit in Gefangenschaft überstehen. Die Rolle des Michael Vronsky brachte Robert De Niro die nächste Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller ein, den er jedoch auch diesmal nicht gewinnen konnte.

Die 80er-Jahre leitete er dann mit dem Boxerdrama „Wie ein wilder Stier“ ein, in dem er die Box-Legende Jake LaMotta porträtiert. Für die überzeugende Darstellung wurde er mit dem langersehnten Oscar als bester Hauptdarsteller geehrt. Damit war es auch der Zweite in seiner Karriere. Weitere starke Filme folgten mit „The King of Comedy“, Es war einmal in Amerika und „The Untouchables – Die Unbestechlichen“.

Zwei weitere Nominierungen in den 90er-Jahren

Robert De Niro konnte mit zwei weiteren Filmen Anfang der 90er-Jahre eine Oscar-Nominierung erreichen, und zwar mit „Zeit des Erwachens“ und „Kap der Angst“. Kommerziell erfolgreicher war hingegen seine Rolle in „Good Fellas“, das heute ein moderner Klassiker unter den Gangster-Filmen ist. „In den Straßen der Bronx“ aus dem Jahr 1993 ist ebenfalls ein sehr sehenswerter Film aus dieser Zeit.

Mitte der 90er feierte Robert De Niro dann wieder mit einem weiteren Gangster-Film weltweiten Erfolg. In „Casino“ wird ihm als ehemaliger Glücksspieler und Buchmacher die Führung eines Casinos durch die Mafia übertragen. Heute muss man zwar nicht mehr ins Casino gehen, weil es sich auch wunderbar online live Casino spielen lässt. Doch dem Erfolg des Films hätte das auch zur damaligen Zeit keinen Abbruch getan. Weitere Klassiker der späten 90er-Jahre sind „Heat“ und „Ronin“.

Später auch mit humorvollen Rollen erfolgreich

Doch Robert De Niro konnte anschließend auch in humorvollen Rollen glänzen, allen voran in „Reine Nervensache“ (1999) und „Meine Braut, ihr Vater und ich“ (2000). Diese brachten ihm zwar keine Nominierungen ein, doch der kommerzielle Erfolg und die vielen nachfolgenden Filme sind ebenfalls ein Ausdruck, wie beliebt diese Filme mit ihm in der Hauptrolle waren. Bislang war er nämlich nie als Darsteller in Komödien bekannt, weshalb er vielleicht genau deswegen so gut ankam.

Letztlich wandte sich der Ausnahmeschauspieler jedoch wieder den ernsteren Rollen zu. Die letzte Nominierung als Schauspieler erhielt Robert De Niro im Jahr 2013 als bester Nebendarsteller für „Silver Linings“. Die nachfolgenden Filme waren dann eher schlecht als recht. Erst im Jahr 2019 machte er wieder mit Filmen wie „Joker“ und „The Irishman“ von sich reden. Letzteres brachte ihm auch eine Oscar-Nominierung ein, aber nicht als Darsteller, sondern als Produzent.
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