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Rendezvous mit Joe Black |
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14.01.1999 |
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Genre: |
romantisch / monumentaler Film | |||||||||||
Inhalt: |
In nur wenigen Tagen wird William
Parrish, Aufsichtsratsvorsitzender eines der letzten unabhängigen Medienunternehmen
Amerikas, seinen 65. Geburtstag feiern. Seine eine Tochter Allison (Marcia Gay Harden)
ist ganz in die Vorbereitungen der Feierlichkeiten vertieft, während die andere, Susan (Claire
Forlani) unglücklich in ihrer Beziehung mit Drew (Jake Weber) ist... Mitten im streßigen Alltag hört William (Anthony
Hopkins) plötzlich eine unheimliche Stimme. Während dessen lernt Susan in einem
Kaffee einen attraktiven jungen Mann (Brad Pitt) kennen, in den sie sich spontan
verliebt. |
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Kritik: |
Der Regisseur Martin Brest
("Der Duft der Frauen") hat es gekonnt verstanden, die beiden Handlungsstränge
absolut ineinander zu verzahnen. Die Präzision, mit der die einzelnen Charaktere
gezeichnet werden, ist teilweise überwältigend. Besonders Anthony Hopkins, der zu Beginn
wahre Todesangst zeigt, stellt die Wandlung zum alten Herrn, der zufrieden und glücklich
geht, absolut überzeugend dar. Aber auch Claire Forlani und Brad Pitt können in ihren
Rollen voll überzeugen. Durch zahlreiche kleine Tricks (aufrechter Gang, kein
Augenzwinkern) ist es ihm gelungen, den Tod absolut glaubhaft zu verkörpern. Während die unternehmerische Seite des Films mit Hieben und Stichen auf die korrupte Wirtschaft nicht spart, bietet die Erotik des Films Genuß pur. Besonders einige Szenen, in denen vor allem die Augen von Susan und Joe zu sehen sind, haben es in sich... Musik wurde in diesem Film nicht zur "Hintergrundberieselung" eingesetzt, sondern nur an wirklich passenden Stellen. Häufig verleihen die romantische Stille oder die Geräusche einer sich nähernden Person den Szenen sehr viel Realität.
Das Ende des Films ist so vollendet perfektioniert, daß man eigentlich kaum glaubt, wirklich fast drei Stunden im Kino gesessen zu haben. Vielleicht noch ein Fazit: "Rendezvous mit Joe Black" ist ein Pflichtbesuch für alle Brad Pitt-Fans. Und auch alle, die das bis jetzt nicht waren, können sich hier davon überzeugen, daß Brad Pitt, ebenso wie alle anderen Darsteller des Films, in seiner Rolle überzeugen kann. Einzig auf Action und Ballerei sollte man für gut drei Stunden verzichten können... |
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| Links: | Brad Pitt in Sieben Jahre in Tibet | |||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: |
![]() Susan & Joe, William in der Bibliothek, Joe im Pool-Zimmer
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