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Late Show |
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25.02.1999: |
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| Genre: | Satire |
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| Regie: | Helmut Dietl | |||||||||||
| Inhalt: | Hannes
Engel (gespielt von Thomas Gottschalk) ist Radiomoderator. Er quatscht jede Nacht
über alles, was man sich nur vorstellen kann. Die Leute hören ihn, sie sind mitgerissen.
So auch der Programmdirektor Conrad Scheffer (Harald Schmidt), der gerade mit
seiner "Late Show" den totalen Durchhänger hat, weil bei Themen wie
"Sodomie mit meiner Ziege" und dem höchst attraktiven Moderator die meisten
Leute einfach wegschalten.Scheffer beschließt, Hannes Engel als neuen Talkmaster zu engagieren. Doch dieses Vorhaben ist gar nicht so einfach durchzusetzen... Erstens ist da ja noch der bisherige Talkmaster, dann hat man Engels Frau (Veronica Ferres) gerade aus der laufenden Serienproduktion gefeuert, ein Sensationsjournalist läßt keine Gelegenheit aus, Hannes Engel in den Schmutz zu ziehen, und schließlich spielt auch noch eine langjährige Verehrerin (Sabine Orléans) eine wichtige Rolle... |
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| Kritik:
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Helmut Dietl hat mit
"Late Show" eine gelungene Satire inszeniert. Daß er die Hauptrollen mit den
beiden einzigen Personen besetzt, die jemals in Deutschland eine erfolgreiche
Late-Night-Show hatten bzw. haben, ist einfach nur genial. Wer nun aber auf die Idee kommt, ein Harald Schmidt hampele einfach nur ein wenig herum, bringe den Abklatsch einer durchschnittlichen Harald-Schmidt-Show, und das war's dann, der irrt sich total. Sowohl Harald Schmidt als auch Thomas Gottschalk springen förmlich über ihren Schatten und blühen geradezu in ihren Rollen auf. Auch Veronica Ferres überzeugt in ihrer Darstellung der leicht verrückten pferdefanatischen Schauspielerin. "Late Show" gewährt Einblicke hinter die Kulissen der "Heile-Welt-Late-Night-Show", die man so aus dem Fernsehen kennt. Daß dabei alle Register gezogen werden, ist wesentliche Eigenschaft der Satire. Jedesmal wenn man sich fragt, ob es eingentlich noch schlimmer kommen kann oder ob man etwas noch steigern kann, wird man prompt von der nächsten Wendung dieses abwechslungsreichen Films überrascht. Daß Helmut Dietl mit der Darstellung des Medienmoguls, der im Hintergrund allein unter dem Aspekt seiner privaten finanziellen Interessen die Fäden zieht, Kritik an der Fernsehstruktur in Deutschland und der Presse allgemein üben will, wird mehr als deutlich. Für alle, die sich von dieser deutschen Helmut-Dietl-Satire begeistern lassen wollen, oder einfach mal Harald Schmidt hoch zehn erleben wollen, ist "Late Show" ein wahres Muß! |
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| Meinungen: | Von Dietmar
Schmalfuss per e-Mail am 9.3.99: Filmkritik zu Helmut Dietl Late Show" 08. 03. 1999 Das Märchen vom Hannes im Fernsehglück Es
waren einmal Köche und Köchinnen einer großen Fast-Food-Kulturkette, die wunderten
sich, daß der Verkauf ihres Einheitsbreis immer zurückging. Was bleibt: Nichts. |
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Dieser Film wurde bewertet von: |
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late show (sofern schon verfügbar)
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