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Eyes wide shut |
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09.09.1999: |
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| Genre: | Erotik-Drama |
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| Regie: | Stanley Kubrick | |||||||||||
| Inhalt: | Dr. Harford (Tom Cruise, siehe Foto rechts) hat eigentlich alles, was
für einen Mann erstrebenswert ist. Eine schöne Ehefrau, eine kleine Tochter und eine
florierende Arztpraxis. Doch eines Nachts gesteht ihm seine Frau Alice (Nicole Kidman,
siehe Foto unten) eine Seitensprung-Phantasie. Harford begibt sich daraufhin frustriert
und verwirrt auf eine erotische Odysee durch das nächtliche New York. Als er einen alten
Freund aus dem Studium wiedertrifft, erfährt Harford vom Passwort, das einem Zutritt zu
einer geheimen Orgie verschafft. Doch wer ungebeten das erotische Ritual beobachtet,
bezahlt dies mit dem Leben... |
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| Kritik: | Stanley-Kubricks
Ehedrama ist ganz auf die beiden Hauptdarsteller Nicole Kidman und Tom Cruise
zugeschnitten. Die skandalös geltenden Sexszenen waren bei Betrachtung des Films nicht
mehr als ein PR-Gag des seit zehn Jahren verheirateten Ehepaars. Als Vorlage für
"Eyes Wide Shut" diente Arthur Schnitzlers "Traumnouvelle", die
Kubrick schon vor 30 Jahren verfilmen wollte. Der geniale Regisseur von Filmen wie
"Shining", "Lolita" und "Full Metal Jacket" lieferte mit dem
Erotik-Drama sein letztes Werk ab. Kurz vor der Fertigstellung von "Eyes Wide
Shut" starb Kubrick im Alter von 70 Jahren. Sein letzter Film beinhaltet Szenen
einer Ehe, Träume und sexuelle Phantasien. Kubrick spielt in jeder Szene mit Traum und
Wirklichkeit und läßt, was er an Fiktion vorgibt, vom Zuschauer weiterspinnen, bis der
sich wie Tom Cruise im Film, in Kubricks Phantasien verfangen hat. Leider erfordert dies
eine gewisse Ausdauer, da "Eyes Wide Shut" einige Längen besitzt, aber nie
wirklich langweilig erscheint. Kubricks Oper der Obssesionen erreicht seinen Höhepunkt in
dem brilliant inszenierten erotischen Ritual, das für Tom Cruise später den Wendepunkt
vom Traum zurück in die Wirklichkeit darstellt.
Nicole Kidman versteht es zunächst, die Verführerin zu spielen und sich später in ein Gefühle schändendes Biest zu verwandeln. Damit spielt sie ihren Ehemann als Opfer ihrer Boshaftigkeit direkt an die Wand, obwohl die Charakterstudie des Dr. Harford alias Tom Cruise in "Eyes Wide Shut" im Vordergrund steht, und Cruise somit heimlicher Hauptdarsteller ist. |
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| Das Buch zum Film: | Als Vorlage diente ein Buch von Arthur Schnitzler . | |||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: |
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