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End of Days - Nacht ohne Morgen

  
Wer könnte gegen den Teufel antreten? Arnold Schwarzenegger natürlich!
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

02.12.1999
End of Days

nur die Gesamtwertung: 46%
  
Genre:

Action

  

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Regie: Peter Hyams
  

End of Days mit Arnold Schwarzenegger und Gabriel Byrne

Inhalt / Kritik: Teufel nochmal: Schon wieder ein Millenniums-Endzeit-Thriller aus Hollywood. Diesmal ist in Peter Hyams "End of Days" der Leibhaftige in Gabriel Byrne gefahren und hat ein starkes sexuelles Interesse an der jungen Christine mitgebracht. Denn: Alles dreht sich um die Bibel-Verkündung, nach der am Ende des Jahrtausends der Teufel wiederkehrt, um die Welt zu erobern. Und dazu braucht er eine Auserwählte, mit der er den Antichristen zeugen will.

So weit, so klar. Und weil Byrne den Satan mit überzeugendem Temperament spielt, kriegt man es mit der Angst zu tun: Wer soll den noch stoppen? Arnold natürlich, der alte Schwarzenegger. Aber der hat noch nie gegen so schwere Gegner gekämpft. Satan ist nur einer von ihnen. Genauso teuflisch, und zwar für den Film, ist der Fakt, dass der Austro-Athlet einen gebrochenen, verwitweten und dem Alkohol verfallenen Helden spielen muss. Armer Arnie - ständig zwischen rühseligen und martialischen Szenen wechseln, hält der stärkste Mann nicht aus. Und mal ehrlich: So alt, wie der Ex-Terminator in diesem Streifen aussieht, nimmt man ihm die Verfolgungsjagden, Prügeleien und sonstigen athletischen Glanzleistungen einfach nicht mehr ab.

End of Days mit Arnold Schwarzenegger und Gabriel Byrne

Und hier steckt der Teufel auch im Detail: Unmotiviert heruntergekurbelte Action-Sequenzen, vornehmlich wilde Schießereien, zerstören immer wieder die Spannung, die der mystisch-überdrehten Story durchaus inne wohnt. Schlägt der Film eine ruhigere Gangart an - vor allem, wenn macht- und mutlose Kirchenleute seltsame Riten zelebrieren - breitet sich Beklemmung aus, und der Film funktioniert. Nicht zuletzt dank der düsteren Bilder, die mit der immer wieder gegengeschnittenen New Yorker Silvester-Party kontrastieren.

Letztlich ist "End of Days" optimistisch und bedrückend zugleich: Zum einen stellt er klar, dass man gegen den Leibhaftigen mit einer gehörigen Portion Muskel- und Schusskraft durchaus ankommt. Andererseits: Wer soll’s machen, wenn unser Arnie mal in Rente ist? Möge er uns also beschützen - bis ans Ende der Tage.


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Dieser Film wurde bewertet von:
abu(46%),
FV(42%)

Texte:
abu
  
  
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