Zack (Freddie Prinze Jr.), der Schulschwarm, hat seine Freundin Taylor (Jodi Lyn O’Keefe) verloren. Sie hat im Urlaub den tollen Brock Hudson (Matthew Lillard) kennengelernt, der in der Doku-Soap "The Real World" mitspielt und tatsächlich glaubt, diese Serie sei das Wichtigste im Leben aller, die etwas auf sich halten. Taylor Vaughan ist die designierte Ball-Königin, also das beliebteste Mädchen der Schule. Daher behauptet er vor seinen Kumpels, er könne aus jedem Mädchen eine Ball-Königin machen. Das wird zur Wette und Laney (Rachel Leigh Cook), die Schreckschraube des Jahrgangs, zum Objekt derselben. Zack muß sein bestes geben, um an sie ranzukommen, da sie von Anfang an in Abwehrhaltung ist und sehr zurückhaltend bleibt. Zacks Exfreundin tut ihr Übriges, um ihm die Suppe zu versalzen, und dann ist da noch der vermeintlich beste Freund.
Das alles wäre nicht so schlimm, wenn Zack sich nicht tatsächlich in Laney verliebt hätte...
Kritik:
Der uralte Stoff wird erneut verfilmt: Schulschwarm verliebt sich in Mauerblümchen, Happy End. Was kann man davon erwarten? Regisseur Robert Iscove hat weder mit Geld noch mit bekannten Schauspielern den Überraschungshit des Frühlings in den USA abgeliefert. Wie konnte es soweit kommen? Er wollte nunmal nichts weiter als das Publikum unterhalten. Und dieses Ziel hat er formvollendet erreicht. Seine beiden Hauptdarsteller glänzen in ihren Rollen.
Rachel Leigh Cook (siehe Foto rechts) überzeugt als tolpatschiges Mauerblümchen mindestens so sehr wie als immer noch tolpatschige High-School-Queen. Und Freddie Prinze Jr. scheint recht schnell zu merken, daß hinter einer harmlosen Fassade eine tolle Frau stecken kann. So läßt er seine oberflächliche Exfreundin, die sich nach einiger Zeit wieder an ihn ranmacht links liegen. Zudem wählt der Regisseur einen Drehort, der praktisch jedem amerikanische Jugendlichen aus dem Fernsehen bekannt sein dürfte. Die Kulisse ähnelt der "Beverly Hills, 90210"-High-School zum Verwechseln.
Der Film überzeugt aber nicht allein durch unverbrauchte Gesichter, sondern auch durch subtilen Wortwitz. Da die Story nicht allzuviel Überraschendes hergibt, mußte der Drehbuchschreiber seine Arbeit auf ausgefeilte Dialoge konzentrieren. Also nicht zu lange lachen, man könnte den nächsten Gag verpassen.
Noch einen Leckerbissen hat dieser Film: Der Sänger Usher Raymond (siehe Foto unten) spielt den Radiomoderator der High-School.
Dieser Film ist wunderbares Popcorn-Kino ohne viel Tiefgang, aber doch mit viel amüsanter Unterhaltung. Tip: Unbedingt mit der/dem Liebsten ansehen!
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