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23 - Nichts ist so wie es scheint


  
Drama mit August Diehl als Karl Koch. Laut Presse ein mystischer Thriller. Fakt ist: Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit...
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

14.01.1999:
23 - Nichts ist so wie es scheint

** - ***
*** * -
***** * 52%
  
Genre:

Drama

  

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Regie: Hans-Christian Schmid
  

23 - Nichts ist so wie es scheint
Inhalt:

Karl (August Diehl) ist fasziniert von der Zahl 23 und der Sage der Illuminaten, die angeblich als geheimer Zirkel im Hintergrund auf der Welt die Fäden ziehen. Politische Morde, Kriege, das Pentagon, alles scheint in Verbindung mit der Zahl 23 und ihrer Quersumme 5 zu stehen...

Auf der Suche nach anderen, die auch der Verschwörung auf die Spur kommen wollen, stürzt sich Karl in den späten 80er Jahren auf die ersten Chat-Möglichkeiten. Auf diesem Weg findet er Selbstbestätigung am Computer und lernt den Hacker Dirk kennen. Mit diesem rutscht er nach und nach in die Hackerszene. Mit einem Drogendealer zusammen spionieren die beiden bald schon für den KGB. Um die Termine des KGB einhalten zu können, nimmt Karl Drogen, dadurch hat er Schulden, muß also noch mehr Hacken, dafür braucht er noch mehr Drogen... Der bekannte Teufelskreis beginnt...

  

23 - Nichts ist so wie es scheint
Unaufhaltsam rutscht Karl (Mitte) immer tiefer in den Drogensumpf hinab...
Kritik:

"23" beginnt faszinierend mit einigen Theorien über die Illuminaten. Der Einstieg in die Hackerszene wird glaubhaft vermittelt. Die einzelnen Charaktere werden schnell mit Leben gefüllt. Auffallend ist, dass sogar Randpersonen mit teilweise sehr ausgeprägten Charaktereigenschaften skizziert werden. Schade ist nur, dass der Film im zweiten Teil stark in die detaillierte Schilderung des Drogenschicksals von Karl Koch (gut gespielt von August Diehl) abgleitet. Hier wäre eine Vertiefung des Illuminaten-Themas für den Zuschauer interessanter gewesen.

Unter dem Aspekt, dass der Film eigentlich Karl Kochs Biographie darstellen soll, muss man feststellen, daß er voll gelungen ist. "23" bleibt meistens sachlich, lässt den Zuschauer selbst beurteilen, ob eine Person negativen oder positiven Einfluß auf Karls Entwicklung hat. Jene triviale Schwarz-Weiß-Malerei, die man von Hollywood-Filmen gewohnt ist, wird gänzlich vermieden.

"23" ist ein Film, der zum Nachdenken anregt, der einen auf gewisse Weise mitreißt, der aber trotzdem für einen "unterhaltenden" Kinoabend eher ungeeignet ist.

23 - Nichts ist so wie es scheint
Karl Koch (August Diehl)

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Hintergrund:
   
Originaltitel: 23 - Nichts ist so wie es scheint
   

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RS

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