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leer Good Luck, Have Fun, Don't Die


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
***** ***** **** **** **** * *** **** 88%
 

 
Was auf den ersten Blick nach einem Überfall eines Obdachlosen (Sam Rockwell) auf ein Diner aussieht, entpuppt sich als der verzweifelte Versuch, ein Team zusammenzustellen, dass die Welt vor einer KI retten kann. Doch Mitstreiter wie Susan (Juno Temple), Mark (Michael Pena) und Inrid (Haley Lu Richardson) bringen ganz eigene Vorgeschichten mit… Gore Verbinski hat beide Füße auf dem Gaspedal und lässt dem Zuschauer wenig Luft zum Atmen.

Good Luck, Have Fun, Don't Die


Irgendwas muss in der Zukunft passiert sein. Denn sonst wäre er (Sam Rockwell) nicht in diesem Aufzug im Diner erschienen und hätte versucht ein Team von Weltrettern zusammenzustellen – und das angeblich auch schon zum über hundertsten Mal… Doch diesmal soll alles anders kommen, der Ausbruch aus der Zeitschleife gelingen. Dabei helfen kann Mark (Michael Pena), der kürzlich an seiner Schule fast einen Amoklauf auslöste, weil er als unerfahrener Aushilfslehrer das Handy einer Mitschülerin angefasst hat. Oder Susan (Juno Temple), die bei einem Amoklauf an der gleichen Schule ihren Sohn verlor und nun einen werbefinanzierten Klon zuhause hat. Hinzu kommt Ingrid (Haley Lu Richardson), die nicht nur wie eine Prinzessin aus Wicked aussieht, sondern tatsächlich als solche auf Kindergeburtstagen gearbeitet hat – in der Hoffnung dort möglichst weit weg von Handys und Wlan zu sein, was beides bei ihr Nasenbluten auslöst.

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Ready or not - here they come!

Zunächst muss die zusammengestellte Truppe eine initiale Herausforderung meistern: Aus dem von der Polizei inzwischen umstellten Diner entkommen, ohne dabei (alle) erschossen zu werden. Sollten sie das schaffen, wartet eine illustre Schnitzeljagd bis in das Haus eines Neunjährigen, der gerade dabei ist, eine die Welt beherrschende KI zu entwickeln...


Wo ist das Murmeltier abgeblieben? In dieser apokalyptischen Schleifengeschichte erzählt der Zeitreisende (Sam Rockwell) zwar von den anderen Durchläufen, abgesehen von den Vorgeschichten der einzelnen Charaktere verläuft die Geschichte aber völlig linear. Hoher Unterhaltungswert ist dabei dank vieler Sidekicks, einer sehr gut aufgelegten Juno Temple und eines klassischen Hitchcock-Kniffs garantiert.

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Handy-Zombies wohin man sieht...

Ein Zeitreisender auf Mission: Er braucht Helfer, um das Dings zum Ort zu bringen. Der Hitchcocksche McGuffin also mal wieder. Auch das Zeitschleifenthema ist natürlich alles andere als neu. Doch was Gore Verbinski daraus gemacht hat, kann sich sehen lassen. Einerseits startet er mit einer absurden Auftaktszene. Dann werden die wichtigen Charaktere in wohldosierten und über den Film verteilten Rückblenden vorgestellt - alle anderen dürfen früher oder später mehr oder weniger elegant sterben, wobei Kugelhagel und Autocrash ganz weit oben stehen...

Sam Rockwell, von dem man spätestens seit Argylle weiß, dass es ihm liegt, abgerissene Figuren zu verkörpern, gefällt gut, aber Juno Temple ist als leidende Mutter sogar herausragend.

Immer wieder hat Gore Verbinski offensichtliche und mal auch etwas verstecktere Hinweise und Abrechnungen mit erfolgreichen Kinofilmen eingestreut: von "Jumanji" bis "Toy Story" ist dabei vieles ansehnlich - und "Wicked" gehört ganz offenbar auf Kindergeburtstage oder besser gleich in die Tonne. Nur an einem ist Verbinski - wie schon einige vor ihm - kolossal gescheitert: die filmische Darstellung einer KI-Gottheit. Er schwankt dabei zwischen Kabelsalat, Puppensammelsurium und Traumwelt-Universen, bekommt aber rechtzeitig die Kurve und belohnt das Publikum mit einem Ende, das zum Gesamtbild des Film passt.

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Ingrid (Haley Lu Richardson) bekommt bei Handys und Wlan immer Nasenbluten.

Erschreckend realistisch ist das Szenario der Handy-Teenager. Obwohl weitestgehend als klassische Zombies inszeniert, fragt man sich unweigerlich, wie weit wir wohl wirklich noch von einer solchen Realität entfernt sind. Auch die Pseudo-Pepsie-Werbung lässt einen darüber nachdenken.

Gore Verbinski hat es mit seinem Ensemble geschafft, viel aus sehr einfachen Kulissen herauszuholen. Ein einfaches Diner samt Küche, hier ein karger Gang, dort ein nasses und dreckiges Parkhaus, ein paar Hinterhöfe und zwei Mittelklasse-Einfamilienhäuser. Und aus allem wurde das Maximum herausgeholt.

Anspruch auf Ernsthaftigkeit hat der Streifen natürlich nicht. Spätestens wenn die Monsterkatze auftaucht, hat das auch der letzte kapiert. Aber der Unterhaltungswert und das Gesamtkonzept stimmen!

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Die KI-Gottheit... oder so.

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für alle Bilder gilt:
© Constantin Film / Leonine Studios

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Fakten
Originaltitel:
Good Luck, Have Fun, Don't Die
 
deutscher Kinostart am:
12.03.2026
 
auf DVD/Blu-ray ab:
05.06.2026
 
Genre:
Action / Komödie / Science-Fiction
 
Regie:
Gore Verbinski
 
Länge:
ca. 134 Minuten
 
FSK der Kinofassung:
ab 16 freigegeben
 
Kinoverleih:
Constantin
 
Dieser Film wurde bewertet von:
RS(88%)
 
Texte:
RS
 
Bilder wurden bereitgestellt von:
LEONINE Studios
 
Vertrieb (für Heimkino):
Leonine

FSK der Heimkino-Fassung:
ab 16 freigegeben
 
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