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Pacific Rim 2: Uprising


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
** *** ** ***** ***** - * *** 65%
 

 
Zehn Jahre nach dem Angriff der Kaiju im ersten Teil ist die Erde immer noch mit dem Wiederaufbau beschäftigt. Da bahnt sich ein erneuter Angriff an – diesmal beginnend aus den Reihen der Menschen.

Pacific Rim 2: Uprising


Der Kampf gegen die Kaijus wurde durch die Jaeger (riesige Roboter, die eine Mischung aus Power Rangers und Transformers darstellen) knapp gewonnen.

Jake Pentecost (John Boyegy, Finn aus "Star Wars"), der Sohn des damaligen Helden, lebt vom Diebstahl der Jaeger-Technologie. Während eins Streifzuges trifft er auf die talentierte junge Ingenieurin Amara (Cailee Spaeny), die aus alten Jaeger-Teilen einen eigenen gebaut hat. Dies ist allerdings verboten und so werden die beiden von der hiesigen Jaeger-Polizei entdeckt und gefangen genommen.

Sie kommen, als zweite Chance, in eine Militärakademie, in der sie zu Jaeger-Piloten ausgebildet werden sollen. Hier erfährt man, dass Jake die Ausbildung bereits abgeschlossen aber aufgrund der Vergleiche mit seinem Vater die Akademie verlassen hatte.

Pacific Rim 2: Uprising
Amara (Cailee Spaeny), Jake (John Boyegy) und Nate Lambert (Scott Eastwood).

Plötzlich wird die Stadt Sydney von einem, wie sich später raustellt, korrumpierten Jaeger angegriffen. Es wird schnell klar, dass die neue Generation der Jaeger nicht mehr von Menschen gesteuert werden soll, sondern von Drohnen.

Diese Tatsache hat der durch Kaiju-Technologie besessene Wissenschaftler Dr. Geiszler (Charlie Day) dazu benutzt, die Drohnentechnologie mit Kaiju-Gehirnmasse (oder so ähnlich) zu koppeln. Die neuen Jaeger werden nun also von den Kaiju gesteuert. Diese machen sich auf den Weg zum Berg Fujiyama, um dort einen Vulkanausbruch auszulösen der mit seinem Ascheregen die Atmosphäre des Planeten verändern soll und erneut die Dimensionsspalte zur Welt der Kaiju öffnet, damit diese die Welt erobern können...

Pacific Rim 2: Uprising
Dr. Newton Geiszler (Charlie Day)


Bereits beim Schreiben der Inhaltsangabe ist aufgefallen, wie hanebüchen die Story ist, an der sich Steven S. DeKnight ausgetobt hat. Der Nachfolger des unter Guillermo del Toro erschaffenen Actionspektakels gehört mit zu den handlungsärmsten Filmen aus 2018, die bis jetzt auf die Leinwand kamen.

Trotzdem funktioniert der Film in einigen Bereichen großartig. Und zwar immer dann, wenn die kaum vorhandene Handlung den imposanten Actionsequenzen weicht (von denen es leider zu wenig gibt). Hier fährt die Kamera raus, um das Gesamtbild der anstehenden Städtezerstörung vollumfänglich zu zeigen.

Pacific Rim 2: Uprising
Hochtechnologisiert...

Der Dolby Sound kracht dazu passend aus allen Rohren und es macht einfach Spaß, wenn sich die Jäger gegenseitig „die Fresse polieren“.

Dankbarerweise hat DeKnight auf allzu viel zwischenmenschlichen Pathos in den Hauptfiguren verzichtet. Es gibt keine, auch wenn sie angedeutet wurde, unerfüllte Liebe, keine Eifersuchtskämpfe. Die Fortsetzung kommt nicht an den ersten Teil ran. Man merkt einfach, dass del Toro (Oscargewinner 2018 für "Shape of Water") sein Handwerk besser versteht als DeKnight. Schauspielerisch gibt es daher keine Höhepunkte. Der Film bietet hier auch einfach keine großartigen Entfaltungsmöglichkeiten.

Pacific Rim 2: Uprising
...und definitiv ready for some Action.

Als Fazit kann gesagt werden, dass der Film Spaß macht, wenn man ihn sich ohne viel Anspruch anschaut. Erwartet man jedoch ein wenig mehr Tiefe zu den Actionsequenzen, ist man hier völlig falsch beraten.

Pacific Rim 2: Uprising

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Fakten
Originaltitel:
Pacific Rim: Uprising
 
deutscher Kinostart am:
22.03.2018
 
auf DVD/Blu-ray/VoD ab:
26.07.2018
 
Genre:
Action / Sci-Fi
 
Regie:
Steven S. DeKnight
 
Dieser Film wurde bewertet von:
AL(65%)
 
Texte:
AL
 
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