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leer Wolves at the Door


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
* * * * *** - * * 31%
 

 
Vier Freunde mieten sich gemeinsam ein Haus in den Hollywood-Hills, um dort den Abschied einer Freundin zu feiern. Bald schon sind jedoch mehr Menschen auf der Party als gewünscht.


Wir schreiben das Jahr 1969. 4 Freunde mieten sich gemeinsam ein Haus um den Abschied von Abigall (Elizabeth Henstridge) zu feiern, da diese entschieden hat, wieder in ihre alte Heimat zu reisen. Mitten in den Vorbereitungen zu der Feier fangen geheimnisvolle Menschen an, um das Haus zu schleichen.

Erst als diese sich Zugang zum Haus verschafft haben, merken die Freunde, dass es sich hierbei wohl um mehr als nur einen Scherz handeln soll....


„Wolves at the door“ ist ein Home-Invasion-Thriller, der auf einer wahren Begebenheit beruht, nämlich die Morde durch die Manson Familie. John R. Leonetti hat diese Thematik aufgegriffen und daraus einen beliebig wirkenden Film ohne jeglichen Tiefgang gemacht. Das wäre noch in Ordnung, wenn dann wenigstens Spannung aufkommen würde. Aber auch hier verfehlt der Film in allen Punkten seine gewünschte Wirkung.

Die Schauspieler leisten zwar eine solide Arbeit, die Angst, die sie wohl empfinden sollen, können sie aber nicht an den Zuschauer übertragen. Man merkt deutlich Parallelen zu „The Strangers“. Wo aber Liv Tyler als Identifikationsfigur wunderbar funktioniert hat, wirken die Protagonisten hier wie standardisierte Projektionsflächen.

Es reicht eben nicht, die Unbekannten wie Geister durch das Haus schleichen und gelegentlich mysteriös winken zu lassen. Hier fehlt es einfach an dem Thrill für einen Thriller.

Das Setting ist in Ordnung, wenn auch schwer glaubhaft, dass alles wirklich aus dem Jahr 1969 stammen soll. Dafür wirkt einiges einfach zu hochglänzend. Wenn übrigens auf jemanden, der auf einer Couch liegt ca. 20mal mit einem Messer eingestochen wird, ist es unglaubwürdig, wenn die, die diese Person finden, erst das Blut sehen, wenn sie ihn umdrehen. Das nur am Rande.

Der Sound ist guter Durchschnitt, auch hier hebt sich der Film nicht großartig ab, trifft aber mit der Musikauswahl der 60er-70er Jahre wenigstens den Punkt. Und wenn dann nach schon 60 Minuten der Abspann läuft, mit Einblenden von Originalaufnahmen der Festnahmen der Manson-Familie, fragt man sich, was eigentlich in der letzten Stunde in dem Film passiert ist. Und so versinkt der Film auch ganz schnell im Sumpf des Vergessens.

Wolves at the Door

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Fakten
Originaltitel:
Wolves at the Door
 
deutscher Kinostart am:
02.03.2017
 
auf DVD/Blu-ray/VoD ab:
12.10.2017
 
Genre:
Horror / Thriller
 
Regie:
John R. Leonetti
 
Dieser Film wurde bewertet von:
AL(31%)
 
Texte:
AL
 
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