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leer Ferdinand: Geht STIERisch ab!


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
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Stierkampfarena oder Blumenfarm - dem jungen Stier Ferdinand fällt die Entscheidung nicht schwer, doch seinem Schicksal kann er nicht entkommen. Spaßiges Familienabenteuer von Carlos Saldanha.

Ferdinand - Geht STIERisch ab!


Der Stier Ferdinand lebt mit seinem Vater in der Casa del Toro, einer Stierfarm zur Zucht von Kampfstieren. Von dem Farmbesitzer werden regelmäßig Stiere ausgewählt, um in der Arena zu kämpfen. Für die Stiere ist dies ihr erklärtes Ziel, jeder möchte ausgewählt werden, so dass ihm diese Ehre zu Teil wird.

Ferdinand hingegen ist ein bisschen ungewöhnlich für einen Stier, denn er mag Blumen sehr gerne. Er ist ein empathisches Tier und versteht den Sinn hinter all dem Kämpfen nicht und fragt des Öfteren nach, ob es nicht auch eine andere Lösung gäbe. Sein liebevoller Vater sagt ihm, dass er auch gerne hätte, dass die Welt so wäre, wie Ferdinand sie sich erträumt, dies ist aber nun mal nicht der Fall.

Ferdinand - Geht STIERisch ab!
Schon als kleiner Stier mag Ferdinand Blumen sehr gerne.

Als Ferdinands Vater dann ausgewählt wird, um in den Kampf zu ziehen, ist Ferdinands größte Sorge, dass dieser nicht wieder zurückkommt. Wie erahnt sehen Vater und Sohn sich nicht wieder. Ferdinand flieht daraufhin von der Farm. Er läuft durch die schöne spanische Landschaft und findet sich schließlich auf einer Blumenfarm wieder, wo er ein neues zu Hause bekommt. Nina, die kleine Tochter des Blumenfarmbesitzers wird seine beste Freundin. Ferdinand verbringt hier ein Leben, das ganz seinem Naturell entspricht. Doch im Laufe der Zeit wächst Ferdinand zu einem mächtigen Stier heran. Dies wird ihm zum ersten Mal schmerzlich bewusst, als er zum Höhepunkt des Jahres, dem Blumenfest in der Stadt, nicht mehr mitfahren darf. Er ringt lange mit sich und schließlich macht er sich auf den Weg zum Blumenfest. Doch leider wirkt er auf die fremden Menschen wie ein gefährliches Tier.

Ferdinand - Geht STIERisch ab!
Auch als bulliger Stier bleibt Ferdinand seinen Vorlieben treu.

Letztendlich wird er in der Stadt gefangen genommen und auf die Farm seiner Kindheit zurückgebracht. Hier stellt sich für Ferdinand unvermittelt ein großes Problem, denn der beste Matador der Welt ist auf die Farm gekommen, um für seinen letzten Kampf einen passenden Stier auszusuchen und die Wahl fällt auf Ferdinand. Dieser entscheidet sich für das ihm nur zu gut bekannte Prinzip und beschließt, ein weiteres Mal zu fliehen. Ihm gelingt erneut die Flucht, allerdings bleibt sie nicht unbemerkt, und er wird wieder gefangen genommen und findet sich schneller als gedacht in der Stierkampfarena wieder. Ihm steht der Kampf seines Lebens bevor.

Ferdinand - Geht STIERisch ab!
Ein Stierkampf steht für Ferdinand an - ob er will oder nicht.


Der Film ist liebevoll animiert. Die Figur Ferdinand selbst folgt dem Kindchenschema mit riesigen ausdrucksvollen Augen und sanften Gesichtszügen. Die Musik ist teilweise mit englischem Text, obwohl szenisch spanische Lieder vermutlich besser in das Gesamtkonzept gepasst hätten. Wer ein paar Brocken spanisch spricht, hat noch mehr vom Film, da man so eine höhere Anzahl der Witze versteht und sich Namensgebungen witziger erschließen. Der Film ist sehr spaßig und verleitet zu herzhaftem Lachen, rührt aber passagenweise ebenfalls zu Tränen. Er ist ein sympathischer Familienfilm für ein schönes Kinoevent.

Ferdinand - Geht STIERisch ab!

Ferdinand - Geht STIERisch ab!

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Fakten
Originaltitel:
Ferdinand
 
deutscher Kinostart am:
14.12.2017
 
Genre:
Animation / Familienabenteuer
 
Regie:
Carlos Saldanha
 
Dieser Film wurde bewertet von:
Imme(63%)
 
Texte:
Imme
 
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