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Ronal der Barbar


  
Der schmächtige Barbar Ronal muss seinen gefangenen Stamm befreien. Dieser dänische 3D-Animationsfilm ist ziel-, humor- und inspirationslos, weder für Kinder geeignet noch für Erwachsene. Der vielleicht schlechteste Film des Jahres, doch ohne dadurch wieder kultig zu werden.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

22.12.2011:
Ronal der Barbar

*** * *
** ** *
* * 39%
  
Genre:

Animation / Abenteuer-Komödie

  

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Regie: Kresten Vestbjerg Andersen, Thorbjørn Christoffersen, Philip Einstein Lipski
  

Ronal der Barbar
Inhalt:

Die Barbaren sind ein Stamm von stolzen, vor Testosteron und Kraft nur so strotzenden und siegreichen Kriegern. Allein Ronal ist ein schmächtiger Hämpfling, der kein Interesse am Kämpfen hat. Auch trinken will er nicht, deswegen übernimmt er freiwillig den Aussichtsposten. Allerdings gelingt es ihm nicht, seinen zechenden Stamm vor dem Angriff des finsteren Volcazars zu warnen. Durch sein Versagen werden alle Barbaren gefangen genommen und sein Vater getötet.

Ronal der Barbar
 
Der einzige Weggefährte, der bleibt, ist Alibert, der kräftige Barde wider Willen und das genaue Gegenteil Ronals. Als Ronal auszieht, um sein Volk zu befreien, sieht Alibert seine Chance gekommen für einen Feldzug. Unterwegs greifen sie noch die Kriegerin Zandra und den metrosexuellen Elben Elric auf, der ihnen den Weg weisen soll. Gemeinsam wollen sie die Barbaren aus Volcazars Gefangenschaft befreien. Doch auf dem Weg dorthin warten viele Abenteuer und Gefahren...

  

Ronal der Barbar

Kritik:

„Babes, Balls and Muscles in 3D“ verspricht der dänische Animationsfilm „Ronal der Barbar“. Mit der Metalmusik und den singenden Totenköpfen à la Queen im Trailer fühlt man sich an die 80er und harte Männerfilme wie „Rocky“ oder „Heavy Metal“ erinnert. Man erwartet wilden Spaß, derben Männerhumor (wie in „New Kids Turbo“) und natürlich das Verarschen von „Conan der Barbar“.

Doch wird nur das Publikum mit kindisch-genitalen Witzen verarscht. Tatsächlich ist „Ronal der Barbar“ weder ein Erwachsenen- noch ein Kinderfilm. Er ist auch keine schamlose Persiflage, sondern eine weichliche Zote auf dem Niveau eines Otto-Films. Es wird vieles zitiert, besonders „Der Herr der Ringe“ und „Drachenzähmen leicht gemacht“, aber nichts davon so richtig böse oder gewitzt. Stattdessen langweilt der Film mit stereotypen Charakteren, die ebenso vorhersehbar sind wie die Handlung.

Ronal der Barbar
 
Es ist eigentlich erfreulich, dass sich Filmemacher jenseits der großen Studios wie Dreamworks oder Pixar ans Werk begeben. Natürlich hatten die drei dänischen Filmemachen kein Hollywood-Budget, sondern nur ca. 2,5 Mio. Euro zur Verfügung. Dennoch müssen die Animationen nicht unbedingt wie eine Zwischensequenz eines Playstation-1-Spiels aussehen. Auch die zusätzliche 3. Dimension hätte man sich ersparen können.; Die Zeit und Mühe hätte man für mehr Dimension in Geschichte, Charakter und Humor investieren müssen – oder zumindest für detailreichere Hintergründe.

Schade, dass die Filmemacher Zeit und Geld in dieses Projekt investiert haben, ohne eine richtige Vision zu haben. „Ronal der Barbar“ hat weder Blut noch Schweiß – und erst recht keine Eier in der Hose. Leider konnten die drei Regisseur-Autor-Produzenten ihren vagen Ideen keine Richtung geben: sie wollten mehr oder weniger ein Bild der Metalband Manowar in einen Film umwandeln. Mission gescheitert, nächsten Film bitte, aber schnell!

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Ronal der Barbar
Hintergrund:
  • Unter den originalen Stimmen befinden sich auch Brigitte Nielsen ("Red Sonja", "Rocky IV"), Thure Lindhardt ("Into the Wild", "Bruderschaft") und Lars Mikkelsen, dem Bruder von Mads Mikkelsen ("Adams Äpfel", "Die drei Musketiere").
   
Originaltitel: Ronal Barbaren
   

Dieser Film wurde bewertet von:
Martin(39%)

Texte:
Martin

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