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Attack the Block


  
Außerirdische greifen die Erde an... mal wieder! Doch auf diese Gegner waren sie nicht gefasst. Eine Jugendgang aus London stellt sich den blutrünstigen Kreaturen in den Weg. Joe Cornishs Debütfilm „Attack the Block“ ist eine ungewöhnliche Science-Fiction-Actionkomödie mit Nick Frost in einer Nebenrolle.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

22.09.2011:
Attack the Block

**** **** ***
**** *** *
*** **** 75%
  
Genre:

Sci-Fi-Komödie

  

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Regie: Joe Cornish
  

Attack the Block
Inhalt:

Die Krankenschwester Sam (Jodie Whittaker), wird auf ihrem Weg nach Hause von einer Jugendgang angepöbelt und ausgeraubt. Als genau in dem Moment ein merkwürdig aussehendes und angriffslustiges Wesen vom Himmel fällt, macht sie sich aus dem Staub. Die Jugendlichen machen kurzen Prozess mit dem Alien und stolzieren mit seiner Leiche als Trophäe durch die Straßen. Doch seine Verwandten sind auch auf dem Weg zur Erde – und die lassen sich nicht so schnell besiegen!

  

Attack the Block
Hat die Lacher auf seiner Seite: Nick Frost als bekiffter Drogendealer.

Kritik:

Feindselige Aliens greifen die Erde an, und müssen sich mutigen Widersachern in den Weg stellen. Diese Filmidee ist alles andere als neu und wird jährlich in verschiedenen Variationen, von No- bis Big-Budget, auf die Cineasten losgelassen. Doch was der britische TV-Komiker Joe Cornish mit seinem Debütfilm abliefert, darf man dennoch gerne als innovativ bezeichnen. Denn die Außerirdischen in „Attack the Block“ greifen keine Hochhäuser, keinen Regierungssitz oder sonstiges an, sondern einen sozialen Brennpunkt in South London, welcher in der Hand diverser Jugendgangs ist. Die Helden des Films sind alles andere als die großen Strahlemänner wie Will Smith in „Independence Day“ oder Tom Cruise in „Krieg der Welten“, sondern eine Jugendgang, die stiehlt, randaliert und Drogen konsumiert. Selbstverständlich zeigen die Charaktere wie erwartet im Laufe des Film auch ihre guten Seiten, lassen immer wieder sympathische Lichtblicke durchblitzen und geben One-Liner von sich, bei denen man vor Lachen kaum Luft holen kann. „Attack the Block“, produziert von den „Shaun of the Dead“ und „Hott Fuzz“-Machern, ist nun mal in erster Linie eine Komödie, bei der man nicht alles bierernst nehmen sollte, auch wenn die sozialen Aspekte doch unerwartet realitätsnah erscheinen und nicht überspitzt dargestellt werden. Dass die Bilder inzwischen unangenehme Erinnerungen an die jüngsten Krawalle in den Straßen Londons hervorrufen, kann man Joe Cornish wohl kaum ankreiden. Lediglich der Versuch zu erklären, wie aus den Jungs Kriminelle werden konnten (Armut, schlechte Familienverhältnisse etc.), hätte sich der Film auch sparen können, aber glücklicherweise nimmt das dann doch nur sehr wenig Spielzeit ein.

Attack the Block
Böser, böser Alien...
 
Trotz der Ernsthaftigkeit geht es bei „Attack the Block“ um den Spaß, wenn großspurige Teenager gegen abgefahren Monsterkreaturen kämpfen. Und diese Viecher wurden wirklich hervorragend designt, erinnern an affenähnliche Geschöpfe, deren leuchtende Zähne oft das einzige sind, was man auf Grund ihres schwarzen Fells in dunkler Nacht erkennen kann. Coole Sprüche, viel Action, ein wenig Splatter... ja mit ein paar Freunden und alkoholischer Verpflegung, ist dies durchaus ein Partyfilm zum Abfeiern. Und das liegt ausnahmsweise mal nicht an Nick Frost, dem bekanntesten Mitglied des Ensembles. Dabei sind seine Auftritte als bekiffter Drogendealer mal wieder zum Schreien komisch, nur leider viel zu selten. Ebenso wie Luke Treadaway, als ängstlicher Prügelknabe. Der Film gehört den Jungdarstellern, die wirklich vollkommen überzeugen und sowohl glaubhaft, als auch komisch agieren. Etwas undankbar ist die Rolle der Krankenschwester Sam, gespielt von Jodie Whittaker, die sich am wenigsten cool oder witzig präsentieren darf. Dafür stellt sie den Zugang für die Zuschauer dar – als einzig normaler Charakter.

Attack the Block
Die Gang führt einen "Krieg der Welten".
 
„Attack the Block“ wird von den Machern gerne auf eine Stufe mit „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“ gestellt und mit Nick Frost beworben, ist im Endeffekt aber doch etwas völlig anderes. Jede Menge Action und witzige Sprüche machen den Film zu einem unterhaltsamen Partyfilm, bei dem aber auch durchaus ernste Töne angestimmt werden. Die ungewöhnlichen Charaktere, die beinahe durchweg aus Kriminellen bestehen, dürften den Zugang zunächst etwas erschweren. Auch ein wenig Leerlauf macht sich ab und an bemerkbar. Doch nach und nach, wenn man mitten im Geschehen ist, kann man mit Joe Cornishs Erstlingsfilm eine Menge Spaß haben.

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Attack the Block
Originaltitel: Attack the Block
   

Dieser Film wurde bewertet von:
WotsSe(75%)

Texte:
WotsSe

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Attack the Block

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