Rick (Owen Wilson) schaut jeder Frau nach, die ihm über den Weg läuft. Fred (Jason Sudeikis) onaniert nachts heimlich im Auto. Ihren Frauen Maggie (Jenna Fischer) und Grace (Christina Applegate), denen das alles natürlich nicht entgeht, platzt endgültig der Kragen, als sich die beiden Herren der Schöpfung auf einer Party vor laufenden Überwachungskameras und –mikros in einem Wortschwall sexueller Peinlichkeiten ergießen, bei dem allen Anwesenden der Atem stockt.
Frostig Stimmung auf der Rückfahrt von der Party (Jenna Fischer, Owen Wilson, Jason Sudeikis und Christina Applegate)
Da gibt es offenbar nur eine Lösung: Einen Freibrief für eine Woche Urlaub von Ehe. Was sich anhört wie das Paradies auf Erden stellt die Freunde aber schneller vor größere Herausforderungen als sie gedacht hätten. Während sie vorher jede Frau, die sie in ihrer Fantasie flachlegen konnten, nur wegen ihrer Ehe in Ruhe gelassen haben, müssen sie nun schnell feststellen, dass es viel schwerer ist als gedacht, überhaupt eine Frau rumzukriegen...
Ganz anders ergeht es ihren Frauen, die einen Ausflug zu Maggies Eltern gemacht haben und sich dort ein Baseballspiel anschauen. Während Maggie vom Trainer Rick Coleman (Bruce Thomas) umgarnt wird, angelt sich Grace den hübschen Gerry (Tyler Hoechlin). So war der Freibrief von der Ehe eigentlich nicht gedacht gewesen…
Grace (Christina Applegate) wird beim attraktiven Gerry schwach.
Kritik:
Es gibt immer wieder ein Publikum, das sich von derartigen Filmen angesprochen fühlt und über die Anhäufung von Peinlichkeiten, die die Farrelly-Brüder wie kaum andere Regisseure anhäufen können, in wahre Lach-Orgien ausbricht. Doch selbst Diese werden diesmal dank der grottenschlechten darstellerischen Leistung von Owen Wilson zu arger Toleranz gezwungen (Tiefpunkt ist die Szene mit Wilsons Kopf nur Zentimeter neben einem nackten, gut gebauten Penis). Rick und Fred haben natürlich auch einen Freundeskreis, doch dieser beschränkt sich auf eindimensionale, notgeile und dabei strohdoofe Charaktere, die entweder kiffen oder kacken wollen…Uber Derek Waters als eifersüchtigen Pseudo-Punk mit Wutausbruch kann man ebenfalls nur den Kopf schütteln, obwohl die unerwartete Familienzusammenführung im Eingangsbereich des Motels kurz vor Ende des Films zu einem überraschenden Highlight des ansonsten eher einfallslosen Drehbuchs gehört.
Bekifft flüchten die Freunde vom Golfplatz.
Aber es gibt auch noch wirklich gute Seiten des Films – und diese eigentlich immer, wenn Christina Applegate dabei ist, die ihre Rolle mit intensiver Ernsthaftigkeit spielt. Und was fürs Auge gibt es auch noch: Tyler Hoechlin darf als attraktiver Baseballspieler lasziv in die Kamera gucken und mit geöffneter Hose und ohne Hemd nach dem Sex aus dem Bad kommen und seinen muskulösen Oberkörper auf der Leinwand präsentieren… Trotzdem ist „Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln“ insgesamt ein Film, auf den man getrost verzichten kann.
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Von den freundlichen Streifenbeamten beim Onanieren im Auto erwischt und bei der eigenen Ehefrau abgeliefert...