Sechs Freunde wollen in einem abgelegenen Dorf in England „einen draufmachen“ - doch die dort in der Überzahl lebenden Frauen sind durch ein Experiment allesamt als Zombies unterwegs. Witziger FSK-18-Splatter voller Sexismus und mit einem Geschlechterkampf der ganz besonderen Art.
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Die Scheidung von seiner Frau nagt noch immer an Vince (Stephen Graham). Seine teilweise vergebenen Freunde planen deshalb ein Wochenende im vermeintlich reizvollen Dörfchen Moodley. In diesem abgelegenen Ort irgendwo in England hat die Großmutter von Mikey (Noel Clarke) nämlich ein Haus. Da die alte Dame jedoch auf einer Kreuzfahrt ist, können die sechs Kumpels dort gratis übernachten. Eigentlich sind es sogar sieben Männer, doch der trottelige Bansky (Neil Maskell) hat eine Panne mit seinem Van, also müssen die sechs verbliebenen Buddies eine andere Möglichkeit finden, um Moodley zu erreichen.
In einem Pub treffen sie auf die süße Candy (Christina Cole), die den Jungs mit ihrem Kleinbus weiter hilft. Das freut vor allem Weiberheld Neil (Danny Dyer), der auf seine respektlose Art seinen Mitreisenden dann auch klar macht, worum es bei dem Trip geht: Spaß mit Frauen und keine Handys!
In Moodley angekommen, erleben die sechs Besucher ihr blutiges Wunder...
Als Vince, Mikey, Neil, Comicverkäufer Matt (Lee Ingleby), der coole Golfspieler Patrick (Keith-Lee Castle) und der eigentlich homosexuelle Graham (Emil Marwa) das scheinbar menschenleere Dorf erreichen, ist von Partystimmung jedoch nichts zu spüren. Als ihnen dann auch noch immer mehr hässliche und offenbar gewalttätige Frauen über den Weg laufen, wird die Gefahr allmählich deutlich.
Was genau los ist, kann ihnen nur noch Sergeant Gavin Wright (Terry Stone) erklären, da dieser als letzer überlebender Mann eines offensichtlich militärischen Experiments für die Eliminierung der übrig gebliebenen Weibsbilder sorgen will. Doch es kommt alles ganz anders als geplant...
Der frisch geschiedene Vince (Stephen Graham, rechts) beschwert sich bei Sergeant Wright (Terry Stone) über das misslungene Experiment.
Kritik:
Parodistischer kann man Blut definitiv nicht spritzen lassen! Schon nach einem Viertel des Films beginnt langsam aber sicher das Gemetzel der Zombies und Köpfe fliegen, Knochen brechen und Innereien sausen durch die Luft. Das geschieht aber alles auf solch eine sinnfreie Art und Weise, dass es schon wieder Spaß macht. Somit wirkt die eigentlich brachiale Gewalt der Zombies gar nicht so agressiv und brutal, wie man es sich vorstellt.
Dem hier auftretenden Antiheldenkollektiv gelingt es mit ihren teils platten Sprüchen, auch noch für eine Stimmung beim männlichen Zuschauer zu sorgen, die man von manchen Frauen vom Sex-and-the-City-schauen kennt. Von Beginn bis zum eher unfertigen Ende wird die Frauenwelt nämlich erniedrigt - und das vor allem inhaltlich. Das Leiden der Männer unter den Fuchteln einer Frau wird dann auch noch mit extremsten Mitteln inszeniert. Bestes Beispiel ist, wenn Schandmaul Neil durch eine extrem übergewichtige Zombiefrau zum Kuchenessen mit menschlichen Fingern gezwungen wird und dann auch noch beinahe als Lustobjekt herhalten muss.
Die übergewichtige Zombie-Hausfrau kann von Neil (Danny Dyer) nicht genug bekommen.
Auf bestimmte Klischees wird jedoch besonders Rücksicht genommen und so stirbt der einzige Farbige hier definitiv nicht und auch der homosexuelle Vertreter hat noch einmal einen großen Auftritt vor sich. Dafür wird jedoch das Klischee der fiesen und Männer vernichtenden Frau vollends ausgekostet und der Sexismus steht an forderster Front, womit "Doghouse" defintiv Geschmackssache ist. Wer aber einen witzigen Zombie-Splatter sehen will und über die hier gestreuten Vorurteile, manch unfertige Inhalte und über die vergleichsweise unauffällige Synchronisation hinwegsehen kann, wird sicherlich seinen Spaß haben.
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Von alt bis jung - die Auswahl an Zombiefrauen in Moodley ist ziemlich ausgewogen...