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X-Men Origins: Wolverine


  
Wie kam Wolverine (Hugh Jackman) an seine Adamantiumpanzerung und warum weiß er nichts über seine Vergangenheit, als er von Xavier (Patrick Stewart) aufgenommen wird? Der erste Teil der Origins-Reihe bietet Antworten, aber nur Konserven-Action und weniger Anspruch als die erste Trilogie.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

29.04.2009:
X-Men Origins: Wolverine

**** * ****
**** ** -
** **** 67%
  
Genre:

Action / Fantasy

  

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Regie: Gavin Hood
  

X-Men Origins: Wolverine
Inhalt:

Mitte des 19. Jahrhunderts als James Howlett geboren wird, ist der Junge, der später Logan bzw. Wolverine (Hugh Jackman) genannt wird, häufig von Krankheiten geplagt. Durch den Mord an seinem vermeintlichen Vater werden Wolverines Mutantenfähigkeiten das erste Mal geweckt und er begeht selbst einen Mord. Deswegen müssen er und sein Bruder Victor Creed (Liev Schreiber), dessen Mutantenname Sabretooth ist, fliehen. Beide bleiben dank ihrer außergewöhnlichen Selbstheilungskräfte recht jung und gesund.

X-Men Origins: Wolverine
Der junge Wolverine (Troye Sivan) begeht einen Mord...
 
Nachdem sie in vielen Kriegen gekämpft haben, rekrutiert Oberst William Stryker (Danny Huston) die beiden Brüder für eine Spezialeinheit, die nur aus Mutanten besteht. Doch weil Victor immer blutrünstiger und aggressiver wird und sich Logans Gewissen meldet, verlässt er seinen Bruder und die Gruppe, um als Holzfäller in Kanada ein ruhiges Leben mit der warmherzigen Kayla Silverfox (Lynn Collins) zu führen. Kayla weiß über seine Vergangenheit Bescheid und kann damit leben.

Nach einigen Jahren taucht Victor wieder auf und bringt seinen Mutantenkollegen Bradley (Dominic Monaghan) um, der auch Bolt genannt wird, weil er Elektrizität manipulieren kann. Stryker sucht Logan auf, um ihn um Hilfe zu bitten. Doch erst nachdem Victor auch die unschuldige Kayla grausam ermordet, lässt sich Logan darauf ein, mit Stryker zusammenzuarbeiten, um an seinem Bruder Rache zu nehmen.

  

X-Men Origins: Wolverine
Wolverine (Hugh Jackman) und Sabretooth (Liev Schreiber).
Kritik:

Wie der Titel „X-Men Origins: Wolverine“ andeutet, wird in diesem Prequel oder Spin-off die Vorgeschichte des beliebtesten X-Man, Wolverine, erzählt; gleichzeitig werden viele neue Charaktere, vorrangig Mutanten, eingeführt, so auch der Kartenspieler Remy LeBeau, auch als Gambit bekannt. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf Wolverine und seinem Widersacher und Bruder Sabretooth. Ausgestattet mit ähnlichen Fähigkeiten mangelt es Sabretooth jedoch an Wolverines Gewissen, mit dem Logan seine Handlungen hinterfragt und gegen seine animalische Gewalt ankämpft.

Die Kontrastierung der beiden Brüder wird nur in Ansätzen für eine psychologischere Auseinandersetzung genutzt, denn leider fokussiert der Film zu stark auf Rache. Das Rachemotiv treibt natürlich die Handlung voran, doch der wirkliche Konflikt und besonders die Charakterisierungen der Figuren werden häufig übergangen. Die Figuren sind blass und nur als Mittel zum Zweck der Geschichte konstruiert. Die Psychologie des ersten Teils, „X-Men“, bleibt auf der Strecke, so dass „X-Men Origins: Wolverine“ als oberflächlicher Rachefeldzug à la Vin Diesels „Extreme Rage“ enttäuscht.

X-Men Origins: Wolverine
Wolverine (Hugh Jackman) vs. Gambit (Taylor Kitsch).
 
Überhaupt besticht der Charakter Wolverine durch sein mysteriöses Charisma. Möchten Fans wirklich den recht lapidaren Trick wissen, mit dem die Drehbuchautoren David Benioff („Troja“, „Drachenläufer“) und Skip Woods („Swordfish“, „Hitman“) Wolverines Gedächtnisverlust erklären? Tut es Wolverine wirklich gut, erklärt zu werden? Zumindest hätte es der X-Men-Serie gut getan, hätte man eine intelligentere Geschichte geschrieben, die weniger auf möglichst viele clevere Wendungen sondern auf Charakterisierung Wert legt.

Auch die Regie von Gavin Hood, der durch den ausgezeichneten „Tsotsi“ Ruhm erntete, ist nicht viel hilfreicher. Trotz einiger toller Bildkompositionen, atmosphärischer Aufnahmen und größtenteils gelungener Effekte, stören die vielen Gesichtsgroßaufnahmen und unpassenden Schnitte. Aber besonders das Filmende hinterlässt den faden Geschmack, dass viele gute Möglichkeiten von den Filmemachern ignoriert wurden, um mehr Action zu zeigen, und man wünscht sich, es lieber nicht gesehen zu haben.

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X-Men Origins: Wolverine
Ein X-Men-Original: Wolverine
Hintergrund:Die X-Men-Filme (Cineclub-Kritiken):
   
X-Men Origins: Wolverine
Sabretooth ist wahrlich nicht zu unterschätzen...
Originaltitel: X-Men Origins: Wolverine
   
Links:
   

Dieser Film wurde bewertet von:
Martin(67%)

Texte:
Martin

X-Men Origins: Wolverine
v.l.n.r.: Wade Wilson aka Deadpool (Ryan Reynolds),
Remy Etienne LeBeau aka Gambit - Logan aka Wolverine,
Victor Creed aka Sabretooth und Kayla Silverfox (Lynn Collins).


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