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04.06.2009: |
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| Genre: | Science-Fiction / Action-Thriller |
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| Regie: | McG | |||||||||||
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| Inhalt: | John Connor (Christian Bale) ist zwar auf Grund der Prophezeiung die Stimme des Widerstands, doch noch nicht deren Anführer. Bei einem Angriff auf eine Skynet-Anlage entdeckt Connor menschliche Gefangene, die für die Entwicklung einer neuen Terminator-Generation herhalten müssen. Im Kampf um die Anlage wird eine Atombombe gezündet, die alles zerstört, und Connor verlässt als einziger Überlebender das Schlachtfeld. So glaubt er zumindest.
![]() Marcus Wright (Sam Worthington) erwacht 2018 und findet L.A. vom Jüngsten Gericht verwüstet vor. Während Connor von seinen Vorgesetzten eine Radiokodierung erhält, die möglicherweise die Maschinen aufhalten kann, trifft Wright auf den jungen Kyle Reese (Anton Yelchin) und seine junge und stumme Begleiterin Star (Jadagrace Berry). Auf der Flucht der drei vor den Maschinen wird Kyle, der durch seine spätere Zeitreise Connors Vater wird, von den Maschinen erkannt, trotz des Eingreifens des Widerstands gefangen genommen und zur Skynet-Zentrale gebracht. Erneut allein unterwegs schließt sich Wright der Pilotin Blair Williams (Moon Bloodgood) an, deren Flugzeug von den Maschinen abgeschossen wurde. Blair führt Wright zu Connors Stützpunkt, weil sie Wright für einen guten Mann hält, obwohl sie herausfindet, dass er ein Cyborg ist. Obwohl Connor seine menschliche Seite nicht anerkennen will, schließt er mit Wright einen Pakt, um Reese zu retten, denn die Führer des Widerstands planen, die Skynet-Zentrale zu zerstören, obwohl sie wissen, dass sich dort viele Gefangene befinden. | |||||||||||
![]() John Connor (Christian Bale) kämpft Seite an Seite mit seinem zukünftigen Vater Kyle Reese (Anton Yelchin). | ||||||||||||
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Kritik: |
Nachdem sich Autor und Regisseur James Cameron nach "Terminator“ und "Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ 1991 aus der Reihe zu Recht zurückzog – denn es war ja bereits alles erzählt –, machte sich Regisseur Jonathan Mostow 12 Jahre später an die uninspirierte Fortsetzung „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“, die in ihrer einfältigen Verfolgungsjagd mit einigen Fakten und Ideologien der Vorgänger brach. Weitere sechs Jahre später präsentiert Werbe- und Videoclipfilmer McG ("3 Engel für Charlie“) nun "Terminator – Die Erlösung“.
![]() Einer von unzähligen Terminators der frühen Generation, die noch vollkommen Maschine sind. Doch auch diese Änderungen geben „Terminator – Die Erlösung“ nicht viel mehr Dimension als dem dritten Teil. Zwar ist McGs Inszenierung von meisterlicher, ästhetischer, endzeitlich entfärbter Action gekennzeichnet, doch die Charaktere sind recht blass und die Handlung, besonders das Ende, eher notdürftig. Wer wie ich in Teil 3 darauf wartete, dass die eigentliche Handlung und vor allem der Krieg der Maschinen beginnen mochten, der freut sich sicherlich sehr auf „Die Erlösung“. Doch wer dabei glaubte, dass es nach der Nicht-Geschichte von „Rebellion der Maschinen“ besser würde, muss sich enttäuscht mit sinnentleerter Action zufrieden geben. Für eine Erlösung braucht man eigentlich eine starke Bedrohung, aber die ist kaum zu spüren, obwohl der menschliche Widerstand und Connors Vater, ja eigentlich die ganze Menschheit vor der Vernichtung stehen. Zudem befindet sich mit Wright der Gegner in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Personen, doch weil dieser sich selbst nicht als Maschine oder Cyborg sieht, stellt auch er überhaupt keine Gefahr dar. Gerade weil Connor durch den T-800 eigentlich Cyborgs kennt, die für die Menschen kämpfen, ist seine Begegnung mit Wright ausnehmend lächerlich, denn er gesteht Wright keine Güte zu. Gegen Ende ist der Zuschauer zuletzt gezwungen, bei der ach so überraschenden Wende in Wrights Geschick Erstaunen vorzutäuschen. Bitte gähnen Sie jetzt! ![]() Blair Williams (Moon Bloodgood) glaubt an das Menschlische in Marcus Wright. Gerade weil im Gegensatz zu den drei Vorgängern in „Die Erlösung“ das Thema der Zeitreise keine wirkliche Rolle spielt, ist es umso gegenwärtiger und die Absurdität der letzten beiden Fortsetzungen immer offenbarer. Was ist überhaupt an der Welt von 2018 nach der flächendeckenden Zerstörung durch den Jüngsten Tag so rettenswert, dass die Geschichte in dieser Zeit angesiedelt ist? Wenn Zeitreise möglich ist, warum schafft es weder Skynet noch die Menschheit, weitere Attentäter in die Vergangenheit zu schicken und dort den Anfängen zu wehren und eine intakte Welt zu retten? Während in den ersten drei Filmen Arnold Schwarzenegger als T-800 die Handlung bestimmte, wird in Teil 4 die Staffel an Connor und den neuen Charakter Wright weitergereicht. Der T-800 ist nur eine Nebenfigur, für die Schwarzeneggers Gesicht digital auf ein Bodydouble gesetzt wurde. Christian Bale spielt als John Connor eine Hauptrolle, obwohl sein Gesicht (und sein Knurren) stark mit der Wiederbelebung der Batman-Reihe in Verbindung gebracht wird. Diese Überschneidung in großen Filmreihen tut Bale nicht sonderlich gut. Da wirkt Anton Yelchin, der vor einigen Wochen als Chekov in „Star Trek“ zu sehen war, viel wandlungsfähiger und der unbekannte Sam Worthington frischer und kraftvoller. Obwohl es ihrer Karriere keinen Abbruch tun wird – ganz im Gegenteil vermutlich -, sind sämtliche Schauspieler in „Die Erlösung“ nur Komparsen zwischen all den Explosionen. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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![]() Das Zusammentreffen von John Connor und Marcus Wright ist kein freundliches. |
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| Originaltitel: | Terminator Salvation | |||||||||||
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