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Hitman - Jeder stirbt alleine


  
Auftragskiller Nr. 47 (Timothy Olyphant) gerät zwischen die Fronten einer russischen Verschwörung. Videospielverfilmung von Xavier Gens. Cineclub-Filmtipp!
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

13.12.2007:
Hitman - Jeder stirbt alleine

***** **** ***
**** ***** ***
*** ***** 90%
  
Genre:

Videogameverfilmung / Actionthriller

  

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Regie: Xavier Gens
  

Hitman (mit Timothy Olyphant)
Inhalt:

Es sollte ein einfacher Auftrag für Nr. 47 (Timothy Olyphant) sein, doch dann läuft alles schief. Obwohl er das Attentat auf den russischen Präsidenten Mikhail Belicoff (Ulrich Thomsen), wie vom unbekannten Auftraggeber gewünscht, durchführt, befindet sich Agent 47 plötzlich selbst auf der Abschussliste. Nachdem ein Blick in die Augen von Nika (Olga Kurylenko), einer angeblichen Augenzeugin, sein Leben in letzter Sekunde gerettet hat, begibt sich Nr. 47 schon bald zusammen mit ihr auf die Suche nach den Auftraggebern.

Hitman (mit Timothy Olyphant)
 
Unterdessen hat sich der Detective Mike Whittier (Dougray Scott) in den hoffnungslosen Fall verbissen, jenen unbekannten Präzisions-Auftrags-Killer zu stellen. Die Ermittlungen laufen bereits Jahre – ohne dass es eine wirklich heiße Spur gibt. Whittier ist überzeugt davon, dass sein Verdächtiger hinter dem Attentat steht und will auf dem schnellsten Weg nach St. Petersburg an den Tatort. Doch die russischen Kollegen stehen den Interpol-Ermittlungen wenig kooperativ gegenüber.

Schneller als ihm lieb ist, gerät Nr. 47 zwischen die Fronten, da nun sowohl Interpol als auch die russische Polizei sowie die ehemaligen Auftraggeber Jagd auf ihn machen. Als einziger Ausweg bleibt die Flucht nach vorne, um sein und vor allem auch Nikas Leben noch zu retten.

  

Hitman (mit Timothy Olyphant)
Der russische Präsident Mikhail Belicoff (Ulrich Thomsen).
Kritik:

Im derzeitigen Trend zu Videospielverfilmungen gibt es gewaltige Unterschiede: Die einen werden als ironische Satire auf die Leinwand gebracht, die nächsten an bekannte Genrefilme angelehnt und wieder andere zelebrieren auch im Kino die (sinnlose) Gewalt ihrer (teilweise indizierten) Vorlagen. In diesem Fall jedoch wurden Kernelemente eines Spiels mit einer durchdachten Geschichte gepaart und sehr effektiv inszeniert. Der Kniff mit der langen Rückblende wird ja gerne verwendet und funktioniert auch hier wieder bestens. Hinzu kommen die ständigen Perspektivwechsel in der Betrachtungsweise, die sowohl Einblicke in die Gefühlswelt von Nr. 47 als auch in die Sichtweise des Interpoldetectivs gewähren.

Hitman mit Timothy OlyphantTimothy Olyphants Besetzung für die Rolle des namenlosen, zum Killer herangezogenen Retortenbabys erweist sich als sehr gute Wahl. Olyphant erscheint in all der Skrupellosigkeit und Coolness, mit der Nr. 47 auftritt, ebenso überzeugend, wie in den Momenten, in denen er mit dem ihm unbekannten Phänomen des Mitgefühls kämpfen muss. Denn Nr. 47 hat Prinzipien: obwohl er als Auftragskiller arbeitet, soll – aus seiner Sichtweise gesehen – kein Unschuldiger sterben. Parallelen zur Thematik der "Jason Bourne"-Filme sind nicht von der Hand zu weisen, was sich aber auch keinesfalls als störend erweist. Auch Olga Kurylenko bietet eine überzeugende Darstellung. Sie sorgt dafür, dass der Funke der ungewöhnlichen Beziehung zwischen Nr. 47 und Nika auf den Zuschauer überspringt.
 
Dass Xavier Gens bei diesem Film auf dem Regiestuhl Platz nehmen durfte, liegt zu einem nicht zu verachtenden Teil am Produzenten Luc Besson, der sich hiermit wohl eine Inszenierung der Actionsequenzen nach seinem Geschmack versprochen hat. Und Xavier lässt gleich mehrere unterschiedliche Schnittstile in diesen Filmhöhepunkten zum Einsatz kommen. Hervorzuheben ist hier die Kampfmönchszene, deren Wackeleffekt fast schon grenzwertig ist. Außerdem durfte natürlich das obligatorische Videospielmassaker nicht fehlen, bei dem am Ende alle Anwesenden (auch die unschuldigen) dem Kugelhagel zum Opfer gefallen sind. Dass sich dieses auf eine verhältnismäßig kurze Szene beschränkt, war angesichts der Spielvorlage nicht unbedingt zu erwarten, stellt aber im Zusammenhang des Films die genau richtige Länge (bzw. Kürze) dar. Zudem trägt der rhythmische Soundtrack von Geoff Zanelli deutlich zum positiven Eindruck bei.

"Hitman“ ist eine positive Überraschung und erstaunlicher Weise einer der besseren Filme des Jahres 2007 und für Action- und Thrillerfans definitiv einen Besuch wert. Für Timothy Olyphant ist es nach seinem Auftritt in "Stirb langsam 4.0“ die zweite sehr überzeugende Darstellung in diesem Jahr. Cineclub-Filmtipp!


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Hitman (mit Timothy Olyphant)
Nika (Olga Kurylenko)
Originaltitel: Hitman
   
Links:
   

Dieser Film wurde bewertet von:
RS (89%),
Conway (90%),
rAm (90%)

Texte:
RS

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Forum

Hitman (mit Timothy Olyphant)
Interpol-Detective Whittier (l., Dougray Scott) und sein Kollege.

Hitman (mit Timothy Olyphant)
Erst im Game, nun auf der Leinwand: Nr. 47 ballert sich durchs Leben.

Hitman (mit Timothy Olyphant) Hitman (mit Timothy Olyphant)



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