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06.12.2007: |
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| Genre: | Fantasy / Abenteuer |
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| Regie: | Chris Weitz | |||||||||||
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| Inhalt: | Als Lyra Belacqua (Dakota Blue Richards) die Gelegenheit erhält, ihr Internat zu verlassen, um die sympathische Marisa Coulter (Nicole Kidman) auf einer Reise zum Nordpol zu begleiten ahnt sie noch nicht, welches Abenteuer sie erwartet. Kurz vor der Abreise erhält sie dann vom Rektor ein merkwürdiges Instrument, einen goldenen Kompass, mit dem man die Wahrheit sehen können soll... ![]() Marisa Coulter (Nicole Kidman) ermöglicht Lyra Belacqua die einmalige Chance der Teilnahme an einer Expedition in den Norden. Doch in den dunklen Straßen der Stadt gerät das ganz in weiß gekleidete Mädchen schnell in Gefahr. Zum Glück erhält sie Hilfe von den Gyptern, die im Auftrag von Lord Asriel die ganze Zeit im Hintergrund das Geschehen verfolgt haben. Gemeinsam reisen sie nun in den Norden, um Lyras Freunde zu retten – denn die Gefahr in der sie schweben ist lebensbedrohlich. Das Magisterium führt geheime Versuche durch, die Kinder von ihren Dämonen zu trennen, um zu verhindern, dass Phänomene wie der so genannte „Staub“, die das herrschende Machtgefüge gefährden könnten, weiter untersucht, bzw. überhaupt wahrgenommen werden können. Als die Gruppe der Gypter an die Grenze zum Land der Eisbären kommen, nutzt Lyra den goldenen Kompass, um dem Eisbär-Prinzen Iorek Byrnison zu helfen. Dieser schließt im Gegenzug einen Vertrag mit Lyra und schließt sich den anderen ebenso an, wie der Luftschiffer Lee Scoresby (Sam Elliott). Doch auch Miss Coulter ist nicht weit zurück – und ein zweites Mal will sie Lyra und den goldenen Kompass auf keinen Fall entkommen lassen. | |||||||||||
![]() Eisbär Iorek Byrnison wird Lyras größter Beschützer. | ||||||||||||
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Kritik: |
Von den ersten Minuten an legt diese Romanverfilmung von Regisseur Chris Weitz ein hohes Tempo an den Tag. Ohne Rücksicht auf das eine oder andere Detail, das zwangsweise ausgelassen werden musste, ist das Ergebnis ein runder Film, der vor allem auch denjenigen Zuschauern gefällt, die die Buchtrilogie (noch) nicht kennen. Dabei ist die Inszenierung sowohl von den gewählten Kulissen als auch den eingesetzten Effekten erstklassig. Hinzu kommt, dass sowohl die Kinder als auch die Rollen der Erwachsenen mit erstklassigen Schauspielern besetzt wurden. Hervorzuheben sind hier in jedem Fall Dakota Blue Richards als Lyra Belacqua, Daniel Craig als Lord Asriel und Sam Elliot als Lee Scoresby die allesamt vollends überzeugen. ![]() Dämon Pan wechselt häufig die Gestalt. In einigen Szenen sind unterschiedliche Luftschiffe zu sehen, die auf der großen Kinoleinwand zusammen mit der Architektur Londons aus der Vogelperspektive eine gewaltige Wirkung entfalten. Hier wurden mit sehr viel Liebe zum Detail verschiedene, zumeist an Zeppeline angelehnte Modelle entwickelt.
Wer angesichts der Tatsache, dass die Handlung von Kindern getragen wird und darin sprechende Tiere vorkommen, vermutet, es handle sich um einen Abklatsch der "Chroniken von Narnia", der liegt weit daneben. Die Filme sind ebenso unterschiedlich wie die Komplexität der Welten, in denen sie spielen. Allerdings sollte man auf eins gefasst sein: Ähnlich wie beim ersten "Herr der Ringe“-Film ist dieser erste Trilogie-Teil ohne finalen Abschluss. "Der Goldene Kompass" wirft gerade am Ende Fragen auf, die erst im zweiten Film beantwortet werden. Aber auf den muss man ja trotzdem nicht unbedingt warten, denn man kann ja auch vorher die Fortsetzung in der Buchvorlage lesen... ![]() Lyra (Dakota Blue Richards) spielt gerne mit ihren Freunden auf dem Dach der Schule. Einzig ein klein wenig nachdenklich stimmt die FSK-Einstufung, bei der wieder einmal deutlich wird, dass hierbei zwischen Gewalt an Menschen und Gewalt an Fantasiewesen unterschieden wird. Aber wie sehen das Kinder, wenn sprechende Eisbären sich in einem Kampf um Leben und Tod übel zurichten? Allerdings urteilte Deutschland mit ab 12 auch schon härter, als die meisten anderen Länder… Chris Weitz hat "Der Goldene Kompass“ in der besten Qualität, die Hollywood derzeit zur Verfügung steht, auf die Leinwand gebracht. Der komplexe Stoff wurde in hohem Tempo und ohne Überlänge so inszeniert, dass alles verständlich beim Zuschauer ankommt. Insgesamt uneingeschränkt zu empfehlen, vor allem (aber nicht nur) wegen Nicole Kidman. Cineclub-Filmtipp! Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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| Hintergrund: |
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| Originaltitel: | His Dark Materials: The Golden Compass | |||||||||||
| Links: | ||||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: Texte: |
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