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Anuk - Der Weg des Kriegers


  
2.300 Jahre vor Christus in den Alpen: Als die Frauen der Melek von fremden Horden entführt werden, begibt sich der Krieger Anuk (Luke Gasser) auf eine gefährliche Rettungsaktion – und begegnet dabei Meha (Doro Pesch) – seiner großen Liebe.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

26.04.2007:
Anuk - Der Weg des Kriegers

*** ** *
** * -
* ** 38%
  
Genre:

Abenteuer / Action

  

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Regie: Luke Gasser
  

Anuk - Der Weg des Kriegers von und mit Luke Gasser und Doro Pesch
Inhalt:

Die Melek sind ein Bergvolk, das 2.300 Jahre vor Christus in den Alpen lebt. Anuk (Luke Gasser) hat von seinem Vater eine Menge darüber gelernt, wie man sein Volk beschützt und auf die Stimme der Geister hört. Während er noch mit dem Jäger Moa-Te (Gerhard Halter) einen Wettstreit über die Führung des Volkes austrägt, wird das Dorf von einem unbekannten Angreifer überfallen. Als Anuk zurückkehrt sind, alle Männer und älteren Dorfbewohner tot, alle Frauen entführt. Obwohl die Chancen schlecht stehen, verfolgt Anuk die Entführer, um die Frauen seines Volkes zu retten.

Regen und mysteriösen Begegnungen widerstehend schafft Anuk es trotz aller Bemühungen nicht, die fremden Horden einzuholen. Erschöpft und verletzt begegnet er schließlich der hübschen Meha (Doro Pesch), deren Volk ihn freundlich aufnimmt. Wenig später erhält Anuk doch noch die Chance, sein Volk zu retten: Doch Mut allein wird dafür nicht genügen: Er braucht auch noch die Hilfe der Geister!

  

Anuk - Der Weg des Kriegers von und mit Luke Gasser und Doro Pesch
Kritik:

An sich basiert der Film auf einer guten Idee: Ein Alpenepos, das 2.300 Jahre vor Christus den Überlebenskampf der kleinen Bergvölker zum Anlass nimmt, das Abenteuer eines willensstarken Kriegers zu erzählen, verspricht Potential für einen guten Film. Und Regisseur Luke Gasser würzt sein Werk mit genau der richtigen Auswahl – teilweise im Zeitraffer gezeigter – Landschaftaufnahmen, die die Bergatmosphäre prima unterstützen. Soweit die positiven Aspekte... Die angekündigte „mitreißende Musik“ entpuppt sich als eigenwillige, streckenweise völlig unpassende Begleitung – einzige Ausnahme ist hier die Untermalung des Abspanns... Hinzu kommt, dass Hauptdarsteller Luke Gasser nur selten die Stimme erhebt, sondern in seinen Dialogen eine Mischung aus Flüstern und Murmeln verwendet, der man teilweise nur schwer folgen kann.

Die Leistung aller Darsteller ist durchaus ansehnlich, wären da nicht die Dialoge, die teilweise gestellt und auswendig gelernt rüberkommen. Die Actionszenen sind nicht unbrutal, aber auffallend deutlich FSK-gerecht geschnitten. Hier wird der Film zudem teilweise Opfer des schwachen Drehbuchs: Anuk flüchtet vor Reitern, schießt aus dem Lauf nach hinten und lockt die Meute in einen Hinterhalt, wobei jeder Pfeil sofort einen Gegner trifft und tötet. Wirkliche Spannung kann so nicht aufkommen. Im Gegenteil liefern einige der bemühten Darstellungen der damaligen Lebensweise eher unfreiwillig komische Momente.

Anuk - Der Weg des Kriegers von und mit Luke Gasser und Doro Pesch
 
Der Glaube an mystische Elemente, die Stimmen der Geister und die Naturverbundenheit der Völker sind weitere Aspekte des Films und Basis in der Symbolik des Filmfinals, in der ein Wunder geschieht. Die daran anschließende, den Filmbeginn teilweise wiederholende Rückblende ist jedoch deutlich zu lang ausgefallen und an sich bereits völlig überflüssig – es sei denn, Luke Gasser erwartet wirklich von seinen Zuschauern, dass sie nach 90 Minuten nicht mehr wissen, was in der ersten Szene passiert ist...

Obwohl man diesen Film sicherlich nicht für einen Kinobesuch empfehlen kann, sei dennoch der Vergleich zu „Pathfinder“ erlaubt, der - obwohl deutlich schlechter - dank eines großen Filmverleihs Hunderttausende von Zuschauern in Deutschland hatte. Im Gegensatz zu „Pathfinder“ hat „Anuk“ eine ansprechende Optik und bietet zudem das Kinodebut der Rocksängerin Doro Pesch.

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Originaltitel: Anuk - Der Weg des Kriegers
   
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Dieser Film wurde bewertet von:
RS(47%)
&
Frank(30%)

Texte:
RS

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