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Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter


  
Obwohl mehrfach von Herr der Ringe inspiriert, kommt Stefen Fangmeiers Fantasiefilm bei Weitem nicht an diesen heran. Dafür erlebt man eine überzeugenden Leistung von Jeremy Irons.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

14.12.2006:
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter

***** **** ***
**** **** *
** **** 81%
  
Genre:

Fantasy / Action

  

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Regie: Stefen Fangmeier
  


Kritik:

Traumvisionen, Schatten und ein Hexenmeister, der Monster ausschickt, um die letzte Festung der sich verteidigenden Gegner des Königs einzunehmen und alle bis auf den letzten zu töten – das sind wohl die wesentlichen Parallelen dieses Fantasie-Streifens zur "Herr-der-Ringe"-Trilogie von Peter Jackson. Doch Stefen Fangmeiers Film passt sehr gut in die knapp 100 Minuten Kinolänge und kombiniert diese leidlich „kopierten“ Zutaten zum Glück mit einigen passablen Drachenflug-Computeranimation und einer einfachen aber gradlinig und eingängig verfolgten Geschichte. Hinzu kommt eine gehörige Portion Humor in den Dialogen, vor allem bei Daniela Hoffmann, die der Drachendame ihre Stimme geliehen hat. So wird aus diesem Film tatsächlich ein rundes Werk, das in der deutschen DVD-Version sowohl in Bild- als auch Tonqualität überzeugen kann.

 

Hervorzuheben ist außerdem die Leistung von Jeremy Irons: Neben John Malkovich und dem in einer Nebenrolle auftretenden Djimon Hounsou ist er der einzige bekanntere Darsteller und liefert eine bravouröse Darstellung seines Charakters, dessen Erzählungen und Handlungen wie ein roter Faden durch den Film führen. Seine Darstellung der Gradwanderung zwischen Provokation, Spontanität und Besonnenheit überzeugt ebenso wie die innere Zerrissenheit, die Brom angesichts der für ihn völlig ungewohnten Rolle des Vaters und Lehrmeisters durchlebt. Irons, der auch schon im Jahr 2000 in "Dungeons & Dragons" mitspielte, wird spätestens mit diesem Film zu einer Identifikationsfigur des Drachengenres.

Fazit: Wer darüber hinwegsehen kann, dass Stefen Fangmeier sich zu sehr durch andere Filme inspirieren ließ, ohne jemals ihre Klasse erreichen zu können, für den lohnt sich dieser Streifen garantiert.

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Originaltitel: Eragon
   
Links:
   

Dieser Film wurde bewertet von:
RS(81%)

Texte:
RS

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