Im Jahr 2027 steht die Menschheit am Abgrund. Es gibt nur noch eine fruchtbare (und schwangere) Frau. In England herrscht Kriegsrecht, als Theo (Clive Owen) und Julian (Julianne Moore) zur Eskorte bestimmt werden, die die werdende Mutter in ein sicheres Versteck bringen soll.
Theo (Clive Owen) und Julian (Julianne Moore).
Kritik:
Auch wenn hier ein paar gut gemachte Szenen dabei sind, überwiegt vor allem die Enttäuschung über die flache Story, die an zu vielen Stellen an andere Filme des Genres erinnert. Dabei werden viele Aspekte angesprochen, die dann aber nicht weiter verfolgt werden. Zum einen geht es um illegale Einwanderer, die interniert und getötet werden, wobei Motive aus Schindlers Liste verwendet werden. Dann laufen die Hauptpersonen durch eine Stadt, in der ein Guerilla-Häuserkampf á la Black Hawk Down stattfindet. Und über allem liegt eine Atmosphäre, in der zur Abwechslung mal nicht die USA, sondern Großbritannien über den Rest der Welt gestellt wird.
In der eigentlichen Geschichte geht es im Grunde darum, dass die Welt keine Kinder mehr bekommen kann und es nur noch eine letzte schwangere Frau gibt, die zu einer Organisation an die See gebracht werden soll. Aber das war es auch schon. Das ganze Thema bleibt an der Oberfläche, verkommt zum reinen Mittel zum Zweck. Man erfährt nichts. Und alle weiteren Entwicklungen des Films lassen sich problemlos vorahnen (z.B. wann wer stirbt...).
„Children of Men“ kann man getrost auslassen – es gibt bessere Filme!
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