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16 Blocks

  
Der Cop Jack Mosley (Bruce Willis) ist ganz unten angekommen. Als er den Kleinganoven Eddie (Mos Def) zum Gericht bringen soll, muss er ein letztes Mal entscheiden, ob er die Augen vor dem Unrecht verschließen will...
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

20.04.2006:
16 Blocks

**** *** ***
*** ** -
** *** 60%
  
Genre:

Thriller

  

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Regie: Richard Donner
  

 

Inhalt:

Ein rabenschwarzer Tag folgt auf den nächsten. Mehr als zwei Jahrzehnte Polizeidienst haben Jack Mosley (Bruce Willis) völlig geschafft. Der schwer Alkoholkranke schleppt sich nur noch mit letzter Kraft in die Dienststelle. Dass dann ein einziger Auftrag seinem Leben nochmals einen neuen Sinn geben könnte, hätte er nie geglaubt. Aber es tritt genau dieser Fall ein. Jack soll den Kleinganoven Eddie (Mos Def) von der Polizeiwache zum Gericht fahren – genau 16 Blocks weit.

16 Blocks mit Bruce Willis und Mos Def

Doch Jack kommt nicht sehr weit. Schnell wird klar, dass Killer es auf Eddie abgesehen haben, der in einem hochbrisanten Fall gegen die Polizei aussagen soll. Plötzlich befindet sich Jack in der Zwickmühle. Sein ehemaliger Partner Frank (David Morse) gehört zu den Beklagten und fordert von Jack, dass dieser wegschaut, während Eddie erledigt wird. Doch das kann Jack nicht zulassen... Plötzlich werden er und Eddie zu Gejagten. Der einzige Vorteil ist, dass Jack Mosley sich gerade in dieser Gegend der Stadt besser auskennt als in seiner eigenen Westentasche...

  

  16 Blocks mit Bruce Willis und Mos Def

Kritik:

Bruce Willis war ja schon oft in der Rolle mehr oder weniger gescheiterter Cops zu sehen. Aber noch nie war er so fertig wie hier. Und doch: Hinter der Fassade des gealterten Säufers (dessen müde Stimme auch in der Synchronisation wunderbar umgesetzt wurde) bleibt er den Prinzipien treu, die man auch von seiner wohl bekanntesten Rolle als John McClane kennt. Fans der Stirb-langsam-Filme werden aber besonders anfangs die größte Mühe haben, sich mit diesem Jack Mosley zu identifizieren. Mos Def, der den Augenzeugen Eddie gibt, agiert den ganzen Film über sichtlich bemüht, kann aber weder begeistern noch gelingen  Überraschungsmomente, für die er wohl sorgen sollte.

16 Blocks“ lebt vom Tempo. Regisseur Richard Donner legt großen Wert auf seine „Echtzeitinszenierung“, bei der der Film genauso lange dauert, wie die knapp zwei Stunden, die Jack bleiben, um Eddie zum Gericht zu bringen. Dass dabei schon mal Menschen innerhalb von Sekunden von der Straße auf das Dach eines mehrstöckigen Gebäudes gelangen (und genauso schnell wieder hinunter) ist egal. Dafür entwickelt sich Richard Donner zum „Meister der Wackelkamera“. Nur einmal verzichtet er auf sein Lieblingsstilmittel und greift zum genauen Gegenteil: Als die Veränderung bei Jack Mosley einsetzt gönnt er uns eine ruhige Kamerafahrt, in der alles in Zeitlupe verharrt.

16 Blocks mit Bruce Willis und Mos Def

Eine rechte Spannung kommt im Film immer nur ansatzweise auf. Während man an vielen Stellen von alleine die weitere Entwicklung des Films ahnt und schon mal das Ende der entsprechenden Szene herbeisehnt, ersticken bisweilen ungünstig eingeschnittene Sequenzen jegliche Überraschungen im Keim. Darunter leidet vor allem das letzte Drittel des Films...

Hinzu kommen Dialoge, die angesichts der Eile, unter der ja alles stattfinden soll, unangebracht lang erscheinen. Weniger wäre hier wohl mehr gewesen, denn  wirklich tiefgründig wird der Konflikt zwischen Jack und Frank trotz minutenlangen Gesprächs nicht hinterfragt. Man erfährt hier im Krankenhauskeller schlicht gar nichts, was man nicht schon wusste.

Ohne Bruce Willis wäre „16 Blocks“ ein Fiasko. Zu vorhersehbar, zu verwackelt und mit viel zu vielen Unstimmigkeiten in Details und auch in Schnitt und Szenenhintergründen.


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Originaltitel: 16 Blocks
   
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Dieser Film wurde bewertet von:
RS(60%)

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