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27.01.2005: |
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| Genre: | Drama / Komödie / klassische Tragödie |
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| Regie: | Helmut Dietl | |||||||||||
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![]() ![]() Es ist für Mimi und Venus die Liebe ihres Lebens... |
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| Inhalt: |
![]() Hermes Aphroditos holt den frisch gestorbenen Mimi in die Unterwelt. Alles es noch ein Zurück gegeben hätte, konnten und wollten Mimi und Venus sich ihren Schmerz und ihre Gefühle nicht gegenseitig eingestehen. Nun will Venus zurück zu Mimi, doch der hat mittlerweile auf Theos Insel Selbstmord begangen und wird im Hades vom Gott Hermes Aphroditos mit trisexuellen Gelüsten umgarnt… Da auf Theos Insel in Form eines Brunnens eine der letzten direkten Verbindungen in die Unterwelt existiert, beschließt Venus, ihrem Geliebten in die Unterwelt zu folgen, um ihn zurückzuholen.
![]() Theo (Uwe Ochsenknecht) ist für seinen Freund Mimi immer erreichbar. Seine Frau findet unterdessen Hilfe bei einem besonderen Eheberater (Harald Schmidt). | |||||||||||
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Kritik: |
Der „Film vom Suchen und Finden der Liebe“ vergleicht den in die moderne Welt transportierten Stoff von Orpheus und Eurydike mit einer aktuelleren Form der Liebes- und Ehestressbewältigung, die Uwe Ochsenknecht, Anke Engelke und in einem ganz kurzen Gastauftritt Harald Schmidt in Szene setzen. Der gewollte Kontrast kann gut umgesetzt werden, allerdings leidet vor allem der Unterhaltungswert des Films unter der streckenweise extrem langsamen Erzählweise. Das Problem ist, dass die meisten Zuschauer – und vor allem auch Mimi und Venus – die griechische Geschichte und damit auch das Ende von Orpheus und Eurydike kennen. ![]() Da war die Welt für Mimi und Venus noch in Ordnung. Anna Maria Lara überzeugt vor allem in den zahlreichen (deutschen) Liedern, die sie – teilweise dabei weinend – auf der Bühne vorträgt, wobei sich ihre Stimme und ihre Interpretation der Stücke im Laufe des Films deutlich verändern. Hier hat Regisseur Helmut Dietl mit gutem Fingerspitzengefühl gerade so viel von der Musik ausgewählt, dass es reicht, die Gefühlswelt von Venus zu transportieren, ohne in andere Genres abzugleiten. Es lohnt sich auf jeden Fall auf Anna Maria Lara ein Auge zu haben; sie wird sicherlich schon bald in weiteren Filmen auf sich aufmerksam machen können. Insgesamt ist „Vom Suchen und Finden der Liebe“ für eher älteres Publikum und alle Fans von Moritz Bleibtreu zu empfehlen. Die weitgehend spannungsfreie und bis weilen langatmige Erzählweise ermöglicht es durchaus, ohne jegliche Verständnisprobleme auch mal zwischendurch ein Gläschen Sekt zu besorgen (wie es einige Gäste der von uns besuchten Pressevorführung getan haben). Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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| Originaltitel: | Vom Suchen und Finden der Liebe | |||||||||||
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